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Demonstration für ein weltoffenes Wels

Demonstration für ein weltoffenes Wels

Nach den starken Verlusten der SPÖ und den hohen Zugewinnen der FPÖ im Rahmen der letzten Welser Gemeinderatswahlen kommt es morgen zur Stichwahl um das Amt des Welser Bürgermeisters. Linke Organisationen veranstalteten heute mit Unterstützung aus der Welser Kulturszene eine Demonstration, um gegen den blauen Spitzenkandidaten Bernhard Wieser Stimmung zu machen.Unter dem Motto „Wieser verhindern“ marschierten ungefähr 600 DemonstrantInnen vom Welser Bahnhof in Richtung Stadtplatz. Aaron Bruckmiller, einer der Hauptverantwortlichen für die Organisation der Demonstration, äußerte sich im subtext.at-Interview über den Sinn der Demonstraion und die politische Situation in Wels:

Demo ohne Gewalt
Die Kundgebung selbst ging lautstark aber friedlich über die Bühne. Auffällig war nur die hohe Zahl an eindeutig der rechten Szene Wels zuordenbaren Personen im Umkreis der Demonstration. Die Polizei reagierte prompt und trennte die beiden politischen Gruppen bevor es zu Auseinandersetzungen kommen konnte. „Da Staummtisch“, „Krautschädl“, „Gustav“ und „Attwenger“ sorgten für den akustischen Ausklang der Demonstration gegen einen rechten Welser Bürgermeister.

>> subtext.at fing die Stimmung beim Marsch zum Stadtplatz mit der Kamera ein

Wieser vs. Koits – der Ausgang ist offen
Dass der Bürgermeister von Wels nach dem morgigen Wahltag Bernhard Wieser heißen könnte, ist nicht unwahrscheinlich. Umfragen zufolge ist es durchaus möglich, dass Peter Koits sein Amt verlieren könnte. Vor allem die WählerInnen der Volkspartei werden bei den morgigen Wahlen eine entscheidene Rolle spielen.

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Foto: Daniel Friesenecker

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