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Rezension: Das Istanbul Kochbuch

Rezension: Das Istanbul Kochbuch

Die Illustratorin, Cartoonistin und begeisterte Köchin Gabi Kopp machte sich auf nach Istanbul und dort auf die Suche nach kulinarischen Kulturen und Rezepten. Sie traf Hausfrauen und Straßenhändler, Restaurantköche und Kochbuchautorinnen, sah sich in Spitzenrestaurants, Imbissbuden und auf den Märkten um. Entstanden aus diesen Erfahrungen ist ein Kochbuch, das neben Rezepten auch eine Menge an Geschichten über Land und Leute enthält, erfreulicherweise das alles abseits von Döner und Kopftuch-Klischees.

Eine Besonderheit an diesem Kochbuch ist das Fehlen von Food-Designern arrangierten Speisefotos. Stattdessen enthält der Band viele hübsche Zeichnungen: teils von den Speisen, teils von den Einwohnern Istanbuls. Ebenfalls nett (vor allem für den vegetarischen Gaumen): viele fleisch- und fischlose Speisen wie zum Beispiel „Rote Linsenköfte“, das sind sehr leckere und gut gewürzte Linsenkugeln, die man in Salatblätter gerollt isst. Was positiv bei den Rezepten auffällt: größtenteils wenig und keine allzu exotischen Zutaten, meist unkomplizierte und rasche Zubereitung; bei einigen Zutaten kommt man aber natürlich nicht um den türkischen Laden um die Ecke herum.

Sehr zu empfehlen für alle, die in der Küche gerne einmal etwas anderes ausprobieren wollen!

„Das Istanbul Kochbuch“ von Gabi Kopp
erschienen bei Jacoby & Stuart
192 Seiten, Euro 20,60

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