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PostScriptum-Poetry-Slam – einfach wortgewaltig!

Wenn stilistische Wortakrobatik auf Prosa und Dichtung trifft, kein Reim zu derb und keine Alliteration zu aalglatt sein kann, dann wird’s für die Jury schwer sich zwischen dieser Vielfalt zu entscheiden. Die LiteratInnenhaben beim ersten Langen Donnerstag im OÖ Kulturquartier bewiesen, was Text alles leisten kann.

Das kämpfen mit Worten hat ja schon mit Platon in der griechischen Dialektik seine Anfänge genommen und so wird einen Abend lang der Lust am Wort gefrönt. 14 TeilnehmerInnen, von deutschen Berühmtheiten bis zu lokalen Erststarterinnen, wienerischen Importen und Local Heroes – alles war an diesem Abend im Solaris vertreten. Die ebenso wortgewaltigen Dompteusen Minkasia und Mcee Himbeerpfötchen führten das Publikum und die Vortragenden mit gestrengen Worten durch den Abend.

JedeR hatte fünf Minuten Zeit, um eigene Texte vorzutragen, die dann von einer zufällig aus dem Publikum gewähten Jury bewertet wurden. Die vier Besten durften dann in einer  Finalrunde nochmal gegeneinander antreten. Ob simple Erzählungen, scharfsinnigen Alltagsbeobachtung, lyrische Gedichte oder wortwitzigen Reimen, die Darbietungen konnten nicht vielseitiger sein. Auch Liedtexte und phonetische Akrobatik im  Jandl’schen Stil wurde dargeboten. Am Ende konnte sich der deutsche Gast Bo Wimmer mit seinen scharfsinnigen und gewitzt gereimten Texten durchsetzen. Doch Hochachtung und Applaus haben alle verdient, die sich mutig vors Publikum stellen und ihre eigenen Texte vortragen.

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Ich bin online und offline unterwegs, mit Kamera, offenen Augen und Ohren. Beteiligt an unzähligen (Web-)Projekten, großen und kleinen Initiativen und Vereinen.

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