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Facebook erfindet das „Anstupsen“ neu

Facebook erfindet das „Anstupsen“ neu

Im Laufe dieser Woche veröffentlichte Facebook für die iOS-Plattform eine neue App namens „Poke“ und versucht so den Begriff des Anstupsens neu zu definieren. Recht viel können die meisten NutzerInnen nicht damit anfangen – wir haben uns damit beschäftigt und herausgefunden, für was Poke eigentlich gedacht ist.

Today we’re announcing Poke, an iPhone app that makes it fun and easy to say hello to friends wherever you are. The poke feature has been a part of Facebook since 2004. Now we’re excited to share a new poke experience for mobile.

So die offizielle Presseaussendung von Facebook. Doch wozu eine eigene App zum Anstupsen? Der US-Konzern hat die Funktion erweitert und ermöglicht es den Usern nun auch, mit Textnachrichten, Fotos und kurzen Videoclips hallo zu sagen. Diese können vom Empfänger nur einmal aufgerufen und auch dann nur für einen vorher definierten Zeitraum angesehen werden. Sollte der Kontakt einen Screenshot der Nachricht anfertigen, wird man darüber informiert.

Bis auf die zeitliche Begrenzung und die Screenshotwarnung also alles in allem Features, die uns sowohl der Facebook-Messenger als auch Kontrahenten wie WhatsApp bieten. Auf den ersten Blick ziemlich Nutzlos erscheinend kann sich die Einschränkung, dass ein Facebookkontakt die Nachricht nur einmal sehen kann als ziemlich nützlich herausstellen. Kann man sich so doch sicher sein, dass die übermittelte Botschaft nur seiner Bestimmung zukommt und nicht weiterverbreitet wird. Erstmals sind auch private Fotos von den neugierigen Blicken Dritter sicher und können getrost übertragen werden. Über Facebook läuft das ganze zwar trozdem, aber wenigstens muss man ab jetzt nicht mehr Angst haben, dass einem peinliche, versendete Partyfotos noch für lange Zeit unter die Nase gehalten werden. Für uns der eheste Anwendungsgrund an den die Entwickler der App hier wohl gedacht haben.
Ob die Anwendung eine Existenzberechtigung hat oder nicht, das muss letztendlich jeder selbst für sich entscheiden.

subtext.at vergibt drei von fünf erreichbaren Punkten.

3/5 Punkte

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Benedikt ist verantwortlich für die Organisation der junQ.at-Veranstaltungsreihe qlash.at und hält auch subtext.at technisch in Schuss. Er studiert derzeit an der Kunstuniversität Linz und gibt alles für ein paar Takte gute Musik.

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