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Linzfest 2013: Samstag

Linzfest 2013: Samstag

Bei strahlendem Sonnenschein ging am Samstag der erste Tag des Linzfest 2013 über die Bühne. Mit türkischem Ska, Überraschungschören und politischem Singer/Songwriting wurde ein umfangreiches musikalisches Programm geboten.

Erst am Samstag startete das heurige Linzfest um das Pfingstwochenende auszunützen. Während in den Vorjahren die Musikgeneres bzw. deren Zielgruppen nach Tagen getrennt wurde, bietet die Bühne im Donaupark heuer ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. So auch schon am Samstag.

Die Eröffnung der Bühne im Donaupark erfolgte durch Bernadette La Hengst, die mit ihrer Musik sowohl das Tanzbein als auch das Köpfchen mit ihren teils nachdenklichen Texten anregt. Gleichzeitig konnte man im Musikpavilion mit Christoph & Lollo eine ganz andere Art des Singer/Songwritings genießen. Die sowohl kritischen als auch oft lustigen Texte werden von den zwei Wienern mit lustigen Ansagen zwischen den Songs aufgelockert.

Wer auf mehr schwungvollere Musik aus war kam mit Le Grand Uff Zaque voll auf seine Kosten. Gekonnte Vermischungen aus Jazz, Drum and Bass und Hip Hop ließen ein komplett neues Genere auf der Donaulände erklingen.

Nicht aus dem Rhytmus kommen lies einen Bandista. Die Band aus Istanbul ist für ihren kräftigen Ska mit türkischen Texten bekannt. In diesen geht es um ihren Traum einer grenzen- und klassenfreien Welt. Zwar konnten am Linzfest nur wenige Menschen die Texte verstehen, der Rest wurde jedoch von der Musik selbst voll und ganz mitgerissen.

Der Headliner des Abends, The Hidden Cameras, hatte eine Überraschung in Form eines Wiener Chores im Gepäck. Selbst aus Toronto kommend bat sich der Band nicht sonderlich oft die Möglichkeit mit dem Chor zu proben. In Folge dessen konnte man sich bereits am Nachmittag an einem umfangreichen Soundcheck im Sonnenschein erfreuen und einen ersten Eindruck des Abendprogramms erhaschen. The Hidden Cameras boten dem Abend mit ihrem Indie-Pop einen gekonnten Ausklang.

Wem das noch nicht gereicht hatte, konnte sich im Anschluss in der Tabakfabrik bei der FM4-Nightline die Füße wund tanzen.

Text:Benedikt Reiter, Fotos: Benedikt Reiter, Katharina Lettner

Fotos von Paul Buchegger:

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Benedikt ist verantwortlich für die Organisation der junQ.at-Veranstaltungsreihe qlash.at und hält auch subtext.at technisch in Schuss. Er studiert derzeit an der Kunstuniversität Linz und gibt alles für ein paar Takte gute Musik.

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