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Crossing Europe 2014: The Strange Colours of your Body’s Tears

Crossing Europe 2014: The Strange Colours of your Body’s Tears

Primärfarbenfilter meets surrealen Horror meets Noisecoresoundtrack. So, oder so ähnlich, kann man The Strange Colours of your Body’s Tears zusammen fassen.

Zuerst mal das Positive: die Location ist einfach GROSSARTIG, ein unglaubliches Brüsseler Art-Deco-Haus mit wunderschönen Glasfensterbildern. Viel der Atmosphäre die der Film vor allem am Anfang noch ausstrahlt geht davon aus. Verwinkelte Gänge, breite Treppenfluchten und immer wieder diese Fenster. Die damit einhergehenden Farbenspiele waren zumindest interessant.
Leider war es dass auch schon mit den guten Seiten. Immer wieder wenn man denkt dass zumindest ein Teil der sehr wirren Geschichte aufgeklärt wird, wird man bitter enttäuscht. Personen werden ohne Kommentar eingeführt und enden meist ebenso kommentarlos als Leichen. Zeitsprünge sind mal als solche klar gekennzeichnet, mal nur grob erahnbar.
Und leider war der Ton auch nicht wirklich besser. Viel zu laut knirschendes Leder bei jeder sich bietenden Gelegenheit, und da einige Szenen kontextlos immer wieder wiederholt wurden, waren es derer viele. Ein der Story an Verworrenheit ebenbürtiger Soundtrack rundet diesen Angriff auf jegliche Nachvollziehbarkeit ab.

Beeindruckend ist das allemal, aber eben nicht unbedingt im positiven Sinn. Zitat Crossing Europe Programm: „[…] die Suche nach ihr mutiert jedoch zu einem nicht enden wollenden Alptraum […]“!

Die Bewertung der subtext.at-Redaktion:
2/5 Punkte

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