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Crossing Europe 15 | The Long Way Home | Ein langer Weg

Crossing Europe 15 | The Long Way Home | Ein langer Weg

Der spanische Originaltitel des Langspielfilmes von Sergi Pérez in der „Fiction“ Competition des diesjährigen Crossing Europe Filmfestivals: El Camíno Más Largo Para Volver A Casa – Der wirklich lange Weg um wieder nach Hause zurückzukehren und den hat der Protagonist auf jeden Fall.

Gleich mal vorab: die Schauspieler sind klasse, allesamt! Ich wurde nur leider mit dem dramaturgischen Aufbau der Story nicht ganz glücklich. Es fällt sehr schwer sich mit einem Protagonisten zu identifizieren, der  schwer zu greifen ist und auf eine Art und Weise agiert und reagiert, die sich für mich nicht sehr schlüssig angefühlt hat. Durchwegs wusste ich nicht genau worum es jetzt geht, was er denn will, oder wer jetzt hier wer ist und in welchem Bezug der- oder diejenige zu dem Protagonisten steht.
Die Vermutung die man zu Beginn hat, bestätigt sich zwar, aber auch nicht deutlich, doch am Ende fast deutlich genug. Nach der Vorführung habe ich die Leute darüber rätseln gehört, was denn nun genau geschehen ist, denn die Fantasie der Zuseher ist oft anders gestrickt und formuliert so manches ganz schön bunt, da hätte es geholfen hin und wieder mal konkreter zu sein.

Alles in Ordnung, aber eben Geschmacksache. Grundsätzlich natürlich gut gemacht, ich hätte nur manchmal gerne eine Antwort auf eine der vielen Fragen gehabt. The Long Way Home (engl. Titel) lädt ein einfach mal zu beobachten, die ganze Geschichte geschehen zu lassen, nicht viel zu hinterfragen, an der Seite des Protagonisten zu gehen und einfach mal zu sehen, was sein Tag so bringt.

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Mein Disziplin ist die Filmkunst, dass bedeutet mich beschäftigt wie man Geschichten mit filmischen Mitteln erzählen kann. Durch meinen narrativen Schwerpunkt arbeite ich sowohl mit Inhalt als auch Subtext.

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