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Regio Bash: die heimische Musikszene lebt!

Regio Bash: die heimische Musikszene lebt!

Die oberösterreichische Musikszene ist nicht tot! Das ist das Fazit der dritten Ausgabe des Regio Bash Festivals, das am vergangenen Samstag in der Linzer Stadtwerkstatt über die Bühne ging. Not a Poet, Before us All, Boost Club, Rooms sowie der Münchner Headliner Blackout Problems gaben einen bunten Genremix zum besten, der fast keine Wünsche offen ließ.

Not a Poet hatten die undankbare Aufgabe, den Abend pünktlich um 20:15 zu eröffnen. Während ihres Sets wurden die Besucher aber immer mehr, und der durchaus spannende Indie-Pop der Newcomer darf durchaus als gelungen bezeichnet werden.

Extreme Kontraste zum Opener waren bei der nächsten Band an der Tagesordnung. Before us All, der Metalcore-Vierer aus Enns, riss die Bühne ab. Laut, hart, super. Und an alle Gitarristen: die Band sucht einen neuen Saiten-Artisten. Musikalisch sollte man aber schon einiges drauf haben, denn hörenswert ist die Band allemal!

Dann wurde es funky mit der Jazz-Pop Band Boost Club aus Buchkirchen. Etwas extrem war der Genrewechsel von Metal schon, aber das Publikum stellte sich schnell darauf ein und spätestens beim dritten Lied konnten nur mehr wenige still stehen. Neben ihren eigenen Liedern war sicher das Cover von Bruno Mars „Uptown Funk“ ein echtes Highlight, genauso wie die Tanzeinlage des Sängers mitten im Publikum. Die Jungs legten einen gelungenen Auftritt hin.

Die beim Umbau etwas leer gewordene Stadtwerkstatt füllte sich schnell wieder, als die nächste Band Rooms die Bühne eroberte. Mit ihrem stimmungsvollen, leicht melancholischen Alternative-Rock stimmten die 4 Linzer das Publikum perfekt auf den Headliner ein. Nicht nur ihr mitgebrachter Fanclub, der die Jungs nach Kräften unterstützte, ging so richtig ab. Kein Wunder, dass nach einer Zugabe verlangt wurde.

Zu guter letzt heizten Blackout Problems der Menge so richtig ein. Die drei Münchner Punkrocker sprangen herum wie blöde und ließen keine Gelegenheit aus, das Publikum einzubeziehen. Stagediving und Ausflüge des Sängers ins Publikum brachten die STWST zum Springen. Eine routinierte Show die den Abend würdig beendete.

Alles in allem war es ein gelungener, unterhaltsamer Abend, bei dem auf jeden Fall für jeden etwas dabei war. Definitiv ein würdiges Alternativprogramm zum FM4 Überraschungskonzert mit Frittenbude.

Foto: Christoph Thorwartl

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