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Welcome to the Circus: Lolita KompleX!

Welcome to the Circus: Lolita KompleX!

Die österreichisch-maltesische Rock-Metal Gruppe Lolita KompleX veröffentlichten im Oktober 2015 ihr neuestes Album „The Greatest Show on Earth“. Zeit, sich genauer anzuschauen, ob der Titel hält was er verspricht.

Lolita KompleX hatten schon erfolgreiche Auftitte am Donauinselfest, Wave Gotik Treffen in Leipzig, und zwei Japan-Tourneen. Für ihr neues, lang erwartetes Album holten sie sich ILLUMINATE, Mike Kelly von The Mission und Samsas Traum an Bord, um Fans des Gothic Metal Lolita Cabarets zu rocken.

Das Motto des Albums ist der Zirkus- der große Auftritt, wenn der Vorhang fällt. Es zieht sich wie ein roter Faden durch alle Lieder. Nigel Barber, bekannt aus James 007 SPECTRE und Mission Impossible, spricht das Intro und bevor es überhaupt losgeht, werden die Erwartungen in die Höhe geschraubt. „Circus“ ist wohl der Song, der einem am meisten im Ohr bleibt. Das dazugehörige Video zeigt einen dunklen Zirkus, eine wahre Freakshow, untermalt von harten Gitarrenklängen, eingängigen Melodien und einen Text der die Vorfreude weiter steigen lässt. Weiter geht es mit „Awakening“, wo der Zuhörer auf eine märchenhafte Reise eingeladen wird. Gitarrensoli inklusive.

Bei „One in a Million“ ist ein weiterer Höhepunkt. Die Message, das jeder einzigartig ist, trifft wohl auch auf die gesamte Band zu- denn Lolita KompleX machen auch optisch auf der Bühne was her, und die Optik ist auch ein wichtiger Bestandteil der Live-Show, wo eben auch der Zirkus auf die Bühne geholt wird. Es gibt aber auch noch weitere Lieder, wie „Hide and Seek“, wo gerade Eve Evangels düstere Stimme eine wunderbare Ergänzung zu nanas Stimme ist, ebenfalls mit Mitsing- und auch Headbang-Potential.

„Masquerade“ sticht vor allem durch die japanischen Gesangsparts heraus. Meistens sind es eher japanische Bands, die Japanisch mit Englisch in Songs mischen, von einer europäischen Band wirkt es ungewohnt, aber auch erfrischend und neu, auch wenn Lolita KompleX diesen Kniff auch schon im vorhergehenden Album „Le Cabaret des Marionettes“ gemacht haben. Eine weitere Zusammenarbeit ergab sich mit Mike Kelly von The Mission beim Song „Nothing but Smoke and Mirrors“. Hier wird es textlich auch düsterer und nachdenklicher, wobei beim gesamten Album doch eine positive Grundstimmung hinterlegt ist.

Das Album ist voller Überraschungen und allen zu empfehlen, die rockig-metallige Klänge mit einem Hang zur Extravaganz schätzen. Die Show ist sehr gelungen!

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Daniela ist ein Konzert-Junkie, Mode-Liebhaberin und leidenschaftlicher Musical-Fan.

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