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Regio Bash Festival, die Vierte!

Regio Bash Festival, die Vierte!

Schon zum vierten Mal wurde das Regio Bash Festival am vergangenen Samstagabend in der Stadtwerkstatt veranstaltet. Und der Abend stand, wie soll es auch anders sein, ganz unter dem Motto „Laut und rockig“. Highlights des Abends: Hoizkopf & die Genießer, sowie Astpai.


September ist für viele Musikbegeisterte immer ein besonderer Monat. Da beginnt endlich wieder die Konzertsaison, aber auch von den Festivals muss/darf man sich im Herbst wieder verabschieden. Doch bevor man ganz zu sentimental wird, gibt es, dank dem Regio Bash Team, noch eine Möglichkeit, sich an den vergangenen Fesitivalsommer zu erinnern – das Regio Bash Festival.

Das Konzept ist einfach: regionale Bands haben die Möglichkeit, sich für diesen Gig zu bewerben und werden dann von den VeranstalterInnen ausgewählt. Heuer hatten „Hoizkopf & die Genießer“, „Broken Age“, „Hackmonocut“ und „Astpai“ das Vergnügen, indoor in der Stadtwerkstatt aufzutreten.

Begonnen hat die Show mit dem Hoizkopf. Vor knapp einem Jahr stand er beim Acoustic Qlash noch alleine auf der Bühne. Mittlerweile wird er von einer Band, „die Genießer“, begleitet. Hoizkopf alias Fabian Brunner begeistert mit seiner doch sehr bodenständigen Musik viele Menschen von Jung bis Alt. Und sein Klassiker „I bin a Genießer“ darf bei einem gelungenen Auftritt natürlich auch nicht fehlen – und auch das Publikum bewies sich als textsicher.

Der Cut zwischen „Hoizkopf“ und „Broken Age“ war schon sehr hart, doch auch die einheimischen Rocker konnten punkten. Sängerin Christina Niedermayr konnte auch bei diesem Konzert die „Broken-Age-Fans“ mit ihrer lauten, charismatischen Stimme begeistern. Auch wenn der Saal sich nach dem Hoizkopf doch drastisch leerte, blieb die Band ihren Konzept treu und rockte (auf ihre Art und Weise) die Stadtwerkstatt. Noch lauter wurde es dann mit den Jungs von „Hackmonocut“. Harter, gitarrenlastiger Rock mit düsteren Elementen war das Produkt der vier Jungs. Mit ihren harten Riffs und der rockigen Stimme zerlegte die Linzer Band die Stadtwerkstadt.

Wer dachte, dass es an dem Abend noch einmal ruhiger wird, hat sich geirrt. Headliner des Abends: „Astpai“. Seit mittlerweile 15 Jahren Austria’s finest in Sachen Punkrock bewiesen das Quartett aus Wiener Neustadt erneut, warum das so ist. Aktuell sind sie mit ihrer aktuellen EP „Run from Home“ lauter denn je unterwegs. Zock & Co sind ein Garant für straigthen „Aufs-Maul-Punkrock“, geben sich auf der Bühne keine Blöße, und sind auch um fünf Zugaben nicht verlegen. Kurzum: geil wie immer!

Auch wenn an dem Abend durch verschiedene Konkurrenzveranstaltungen die Besucherzahl sehr überschaubar war, war der Abend zumindest musikalisch doch ein Erfolg.

Foto: Christoph Thorwartl

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Konzerte - Filme - Bücher - Musik - Kunst // Studentin - Veranstalterin - Redakteurin - Fotografin

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