Sunday Rock: WolfMothersCake im Posthof

Sunday Rock: WolfMothersCake im Posthof

Mit einem Mix aus Progressive, Vintage Metal, Funk, Hardrock und Stoner Rock sorgten Mothers Cake und „the one and only: Wolfmother am Samstagabend für meinen perfekten Wochenendausklang. Mothers Cake eröffneten um 20 Uhr die Bühne im Posthof und lieferten eine Stunde lang die besten und bekanntesten ihrer Songs. Danach lassen Wolfmother den Posthof tanzen und headbangen. Alles in allem ein sehr gelungener Rock-Abend.

Mothers Cake sind ein österreichisches Progressive-Rock-Trio, welche nicht nur durch ihre überirdische, melodische Rockmusik, sondern auch durch ihre kreativen Musikvideos bekannt sind. Seit November 2008 machen Yves Krismer (Gitarre und Gesang), Benedikt Trenkwalder (Bass) und Jan Haußels (Schlagzeug) gemeinsam Musik. In ihrer Musik finden sich Stilrichtungen aus Funk, Hard Rock sowie progressiven, psychedelischen Teilen wieder. Mothers Cake waren mit Freude auf der Bühne. Man sah ihnen an, dass sie es lieben gemeinsam Musik zu machen, sie präsentierten sich nicht als Band der großen Worte und nützen ihre gesamte Zeit um durchzuspielen. 2012 erschien ihr erstes Album Creation’s Finest. Das neue Album No Ryhm No Reason erscheint am 27. Jänner, die Single „The Killer“ ist schon releast und sehr empfehlenswert – anzuhören auf allen bekannten Streaming-Diensten und natürlich auf youtube.

Wolfmother brachten Nostalgie in den Posthof. Dies merkte man auch am Altersspektrum der Besucher. Die australischen Künstler machen seit dem Jahr 2000 gemeinsam Stoner Rock in sehr nostalgischen Tönen und Ausführungen. Am Anfang ihrer Karriere kam es oftmals vor, dass ihre Songs in den verschiedensten Werbespots, für Filmproduktionen und Computerspiele verwendet wurden. Ich persönlich kenne Wolfmother erst seit “Joker and the Thief“ – aus „Need for Speed Carbon“. Das Konzert war kurz vor ihrem Auftritt schließlich ausverkauft und der große Saal des Posthofs so gut gefüllt, dass nur gemeinsames Bewegen machbar war. In der ersten Reihe: wie gewohnt kollektives Headbangen. Und wieder einmal fiel mir auf, dass die Rockschiene eher ein männerdominiertes Metier ist.

Wolfmother haben neben viel Motivation auch Spaß auf der Bühne. Auch ihr neues Album Victorious, dass in den österreichischen Charts auf Platz 9 eingestiegen, haben sie mitgebracht. Mit ihrem typischen Vintage-Metal-Storner-Rock-Mixture  brachten sie das Publikum zum Ausflippen. Es ist ihr viertes Studioalbum – und sie sind damit auf jeden Fall „victorious“. Nebenbei brachten sie mit „New Moon rising“, „Woman“ und als Zugabe „Joker and the Thief“ auch ihre bekanntesten Hits zum Besten. Falls euer Interesse geweckt wurde, könnt ihr auf den offiziellen Bandsites die weiteren Konzerttermine der Rockstars abchecken.

Danke Wolfmother, danke Mothers Cake! Es war mir wiedermal eine innere Blumenwiese, zu eurer Musik im Posthof abzugehen.

Fotos: Andreas Wörister (Slih’s Photography / www.slihsphotography.com)
Weiter:

 

 

Artikel teilen
geschrieben von

musikoffene, neugierige, lebensfrohe und kreativitätsfreudige Menschin :-)

Suchbegriff hier eingeben und mit Enter bestätigen