Austra war zu Gast im Posthof Linz. Mit im Gepäck hatte sie wunderbare Musik von ihrem neuen Album, „Future Politics“, und den Support Pixx. Ein Abend voller guter Musik und roter Kleider.


Eröffnet wurde der Abend von Pixx, einer doch sehr spannenden und schrägen Band. Die Sängerin Hanna Rodgers war auch wie Austra ganz in auffallendes Rot gehüllt. Die Band stammt, soweit ich das herausfinden hab können, aus London. Der Sound gleicht der Stadt, vielfältig und doch sehr schräg. Im Juni kommt dann das Album „The Age Of Anxiety“ raus: wir durften natürlich schon vorab neuen Liedern wie „I bow down“ lauschen.

Schräger Support für Austra: Pixx!

Grund für die knapp 350 BesucherInnen an dem Abend war jedoch Austra. Mit einem – leider – nur sehr kurzen Set konnte sie trotzdem punkten. Momentan ist die Band mit ihrem dritten Album „Future Politics“ unterwegs und gab gleich zum Beginn einige Hörproben von dem Meisterwerk zum Besten. Frontsängerin Katie Stelmanis hat etwas an sich, das fasziniert und den Blick kaum von ihr abschweifen lässt – und ich rede nicht von ihrem extravaganten Makeup. Und gerade bei dem Song „Forgive me“, den sie alleine performte, galt ihr sämtliche Aufmerksamkeit.

Immer für musikalische Highlights gut: Austra-Frontfrau Katie Stelmanis!

Musikalisch war für die unzähligen Austrafans auch vieles dabei – nicht nur Neues. Bis zum Lied „Home“ war die Begeisterung im Publikum zwar zu spüren, aber kaum zu sehen. Die 2013 erschienene Single brachte dann doch mehr Bewegung in den Saal. Die Schublade „elektronische Musik“ passt meiner Meinung nach nicht zu 100% – Austra ist für mich weit mehr. Gerade das Lied „I Love you more than you love yourself“ lädt richtig dazu ein, sich in der Musik zu verlieren.

Auch Austras Begleitband konnte nicht nur optisch punkten!

Kaum zu übersehen war, wie gut sich die MusikerInnen kennen und wie gern sie auch miteinander spielen – da gab es viele Augenkontakte und viele Schmunzler. Kein Wunder – so spielen sie ja schon mehrere Jahre und touren doch sehr viel durch die Weltgeschichte. Zum Schluss gab es noch „Klassiker“ wie „Beat and the pulse“ und „Lose it“ zu hören. Lieder, die schon stundenlang daheim auf und ab gehört wurden, und  immer noch begeistern.

Schon 2013 am Ahoi! Pop-Musikfestival konnte mich die Band besonders ansprechen – und viel Jahre später hat sich nichts geändert, außer dass ich die Lieder besser kenne und mich in das aktuelle Album verliebt habe.

Alle Fotos: © Christoph Thorwartl

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