„Midnight“ ist der Name des zweiten Studio-Albums des englischen Singer-Songwriters Lewis Watson. Bereits vor einem Jahr präsentierte er „Maybe We’re Home“, die erste Single-Auskopplung des Albums, zwei weitere Veröffentlichungen folgten in den Monaten darauf und allesamt machten sie Lust auf mehr. Die Erwartungen wurden erfüllt: Mit „Midnight“ trifft der 24-Jährige ganz den Nerv seines Genres und überzeugt mit einer Vielfalt an gefühlvollen Songs.

Nachdem seine Fanbase seit Monaten immer wieder mit neuem Songmaterial verwöhnt wurde, ist es nun so weit: Am 24.3.2017 erscheint „Midnight“, das zweite Studio-Album des Engländers Lewis Watson. Ganz in alter Manier präsentiert der 24-Jährige anhand ruhiger aber ausdrucksstarker Songs sein neuestes Werk, und trifft damit wohl genau den Geschmack seines Publikums.

„Maybe We’re Home“ ist der erste der 10 Titel des Albums und auch die erste Singleauskopplung von „Midnight“, welche vor knapp einem Jahr erschienen ist. Der tiefe und rockige Gitarrenriff, welcher das Lied untermalt, hebt sich soundtechnisch deutlich vom Rest des Albums ab. „Maybe We’re Home“ ist ein rundum gelungener Track, Lewis Watsons ruhige Stimme trifft auf den härteren E-Gitarren-Sound und schafft eine schöne Symbiose aus frischem Indie-Sound, der Lust auf warme Sommernächte bereitet.

In „Little Lights“ werden ruhigere, romantischere Töne angeschlagen. Mit sehr sachte besungenen Strophen aber einem kraftvollen, schon fast etwas kitschig schönen Chorus, bleibt der Song schnell im Ohr hängen.  Die Titel „Deep The Water“, „Forever“, „Give me Life“ und „La Song“ bleiben derselben Manier treu und überzeugen ebenfalls als Musik zum Entspannen und Träumen. Wie Lewis Watson’s Genrezuordnung in Richtung Pop/Folk/Acoustic schon vermuten lässt, dreht sich das Album lyrisch ganz klassisch großteils ums zu jeder Zeit diskutierte Thema Liebe, was aber nicht weiter stören soll.

„When The Water Meets the Mountains“ zähle ich zu einem der Favoriten auf dem Album. Der Song startet mit schneller und unbeschwerlicher Gitarre und verzaubert mit einer angenehmen, fröhlichen Stimmung, welche im Laufe des Liedes langsam aber sicher in eine ruhige und melancholische Ballade umschwingt, die mit viel Gefühl überzeugt.

Neben vielen wirklich großartigen Songs wie „Maybe We’re Home“, „When the Water Meets the Mountains“, und „Little Lights“ bleiben einige Tracks wie „Hello Hello“ und „Run“, welche zwar sehr ruhig und gefühlvoll, aber für meinen Geschmack etwas zu eintönig gehalten sind, im Vergleich auf der Strecke. Alles in allem jedoch steht „Midnight“ seinem Vorgänger „The Morning“ in nichts nach und ist ein sehr gelungenes Album von einem jungen und talentierten Musiker, von dem man in Zukunft hoffentlich noch viel hören wird.

Tracklist:
1. Maybe We’re Home
2. Little Light
3. Deep The Water
4. La Song
5. When The Water Meets the Mountains
6. Hello Hello
7. Forever
8. Run
9. Give me Life
10. Slumber (feat. Lucy Rose) 

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