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Crossing Europe 2017: Anishoara

Crossing Europe 2017: Anishoara

Ein weiterer Film über die Zeit der Adoleszenz, sowie dem Ende dieser Lebensphase. Dieser gibt einen intimen Einblick auf das Innenleben eines jungen Mädchens. 

„Anishoara“ ist der Name eines 15-jährigen Mädchens, deren Erwachsenwerden über den Zeitraum von einem Jahr beleuchtet wird. Schauplatz dieser Geschichte ist ein kleines Dorf in Moldawien. Man folgt ihr vom Sommer bis zum nächsten Frühling und beobachtet dabei ihre ersten Gehversuche in der Liebe sowie die daraus resultierende Enttäuschung. Nach und nach verblasst ihre kindliche Unbeschwertheit und eine andere, rauere Welt kommt immer näher auf sie zu.

Gesprochen wird sehr wenig in Anishoara, dafür spricht das perfekt in Szene gesetzte ländliche Leben in Moldawien, sowie die karge Landschaft rund um das Dorf. Die Handlung ist eher spärlich und schreitet nur langsam voran, dennoch entsteht keine Langatmigkeit. Der Regisseurin Ana-Felicia Scutelnicu ist mit ihrem Debutwerk eine gelungene Darstellung eines jungen Lebens gelungen, das von den hereinbrechenden Veränderungen in eine neue Welt gedrungen wird.

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