Klein aber Fein – noch kleiner wird dann wohl schon schwer. Letzten Freitag eröffnete Skero die MARIE-Galerie in der Tabakfabrik in Linz. Wuzelpapier mal anders: die heimischen Künster*innen gestaltete ihre Kunstwerke auf dem kleinen Rechteck, das normalerweise doch eher für den Tabak gedacht ist. 

Die wahrscheinlich kleinste Ausstellung des Landes wurde letzten Freitag still und heimlich von der österreichischen Wuzelpapiermarke MARIE  gemeinsam mit Skero eröffnet. Bei einer gemütlichen Grillerei, bei Bier und guter Musik konnte man die Mini-Kunstwerke in einer gemütlichen Atmosphäre betrachten. Die Kunstwerke der Galerie haben eines gemeinsam – das Ausgangsmaterial. Aufgabe war es, mit dem Wuzelpapier ein Meisterstück zu schaffen. Die Arbeiten sind trotz doch beschränkten Platz sehr vielfältig – von einer Collage, über Pappmaschee bis hin zu normalen Gemälden ist so ziemlich alles vertreten.

Als Location wurde der Kreativ-Hotspot der Stadt gewählt – die Tabakfabrik. Ein kleiner Container bietet genügend Platz für die künstlerisch gestalteten Wuzelpapiere. Innen und auch nach Außen hui: dafür sorgte der Künstler Skero, der nicht nur musikalisch hoch talentiert ist, sondern auch mit den Spraydosen ganz geschickt ist.

Die MARIE-Galerie bietet jungen, heimischen Künstler*innen die Möglichkeit, sich und ihre Kunstwerke auszustellen – im „#jessasmarie-Stil“ natürlich. Ein Besuch ist die Galerie auf jeden Fall wert. Die kleinen Oeuvres lassen einen schnell in die Welt der Maler und Schaffer schlüpfen und vermitteln einem schon in kurzer Zeit Kunst und Kultur. Besonders zu Empfehlen ist das Werk von „Mein Mampf“.

Ab heute kann die Galerie volle acht Monate lang besucht werden (bis Ende April 2018) und ist für jeden im Hof der Tabakfabrik zugänglich. Für Abwechslung wird auch gesorgt, von Zeit zu Zeit werden die Kunstwerke durch andere Werke von heimischen Künstler*innen ersetzt. Die MARIE Galerie ist immer noch auf der Suche nach weiteren Kunstwerken, bewerben kann man sich via www.jessasmarie.at oder direkt oder per Mail.

Fotos: Andreas Wörister und Lisa Leeb

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