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Aivery: laute Frauen im Keller!

Aivery: laute Frauen im Keller!

„Because“ heißt das Debutalbum von Aivery. Aivery? Die drei Frauen sind eine Band, die man zur Zeit wohl noch als Geheimtipp sehen kann, die aber drauf und dran sind, diesen Nimbus eher früher als später zu verlieren. Auf Einladung von LAESSIG Booking gastierten die drei Wienerinnen gemeinsam mit Dives und Musheen im wohl geheimsten Konzertkeller der Stahlstadt Linz. 

Drei Bands – zu 100% weiblich. Wer sich im Musikbereich bewegt, weiß, wie schwierig es ist, so etwas auf die Beine zu stellen. Verwunderlich eigentlich – denn die drei Bands, die am vergangenen Freitag in Linz aufspielten, waren allesamt durchaus hörenswert. Angefangen von Musheen – bezeichnet als „Low Fi Grrrl Grunge“. Ein neues Projekt aus Linz, das genauso klingt, wie vorhin beschrieben. Laut, nois-ey, und ideal geeignet, um den „Rhythm of the Night“ vorzugeben. Ein Rhythmus, den danach DIVES fortsetzten. Die Wiener Formation mit oberösterreichischen Wurzeln hatten wir schon einmal der letzten Ausgabe des mittlerweile leider nicht mehr existierenden derMob in der Stadtwerkstatt gesehen. Damals hatten uns die drei Frauen noch nicht komplett überzeugt – das hat sich nun geändert. Die gestiegene Live-Erfahrung hat der Performance sichtlich und vor allem hörbar gut getan – so gut, dass wir uns gleich deren Platte ins Regal gestellt haben, die übernächste Woche offiziell präsentiert wird! Surf Rock mit Garage-Einflüssen bieten DIVES – am besten, man hört sich das Ganze mal selber an:

Aivery haben hingegen ihr Album „Because“ vergangene Woche offiziell präsentiert. Das Wiener Trio, bestehend aus Jasmin Rilke, Doris Zimmermann und Franziska Schwarz, das starke Anleihen am Grunge und Noise der 1990er nimmt, konnte auch in Linz in einem dazu ideal passenden Ambiente punkten. Nicht nur die Single-Auskopplund „Disregard“ weiß zu überzeugen – Aivery haben es bereits mit Platte #1 geschafft, ihren eigenen Sound zu kreieren, zwischen Riot und Noise, zwischen Indie und Grunge. Eine Nische, wo sich Aivery sichtlich und vor allem hörbar wohlfühlen. Solltet ihr die Möglichkeit haben, die drei Damen live sehen zu können, dann: nur zu! Die nächste Gelegenheit bietet sich beispielsweise am 4. November im Vöcklabrucker OKH gemeinsam mit Ankathie Koi!

Foto: Christoph Thorwartl

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Musikliebhaber. Vinyl-Nerd. Konzertfotograf. Biertrinker. Eigentlich Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.

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