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Linz wort auf di: Granada im Posthof

Linz wort auf di: Granada im Posthof

Trotz kaltem Oktober kam am Freitag nochmal Sommer-Feeling im Posthof auf. Auc, wenn die Palmen vielleicht schon vom Balkon verschwunden sind und es in Jesolo und Lignano auch schon kühl sein mag, heizte uns Granada nochmal ordentlich ein.

Den Anfang machte der Support-Act David Stellner. Mit einer Konzertgitarre und einer Geige im Gepäck beschallten die beiden ab Punkt 20:00 eine halbe Stunde lang den immer voller werdenden großen Saal im Posthof. Mit humorvollen Wienerliedern und weiteren schwungvollen, motivierenden Mundart-Kompositionen wurde die Stimmung von Beginn an aufgelockert und einige Lacher aus dem Publikum gewonnen.
Auch wenn manche der Texte vielleicht nicht unbedingt die Originellsten sein mochten, wurde es auf jeden Fall musikalisch nicht langweilig: das Duo glänzte mit ständigen Wechseln in Takt und Dynamik.

Nach einem kurzen Changeover war es dann Zeit für das Haupt-Event des Abends. Das merkte man nicht nur daran, dass nun auch der Saal gestopft voll war. Mit einem imposanten Trommelwirbel, Krawall und Strobo-Licht wurde der Auftritt von Granada eingeläutet. Begonnen wurde mit dem Track „Licht und Schatten“ und das altersmäßig gut durchmischte Publikum war sofort im Bann der Band. Zu einer kunterbunten Disco-Lightshow und Granada-Lichterkette wurde dann fast eineinhalb Stunden lang geschunkelt und getanzt.

Die Tracklist sah einige Linz-Prämieren sowie Previews des neuen Albums, die allesamt sehr tanzbar waren und zum Mitsingen einluden. Zwischen den Songs erinnerte sich die Band auch an vergangene Auftritte in Linz und erzählte auch vom Noppen Warm Up Qlash im April. Zum Abschluss wurden nochmal alle Hits wie „Palmen am Balkon“, „Wien wort auf di“ (was witzigerweise auf Linz wort auf di umgedichtet wurde) und „Ottakring“. Spätestens nun lag so viel Liebe in der Luft, dass sich schon viele Paare, die gemeinsam auf das Konzert gegangen waren sich schon fast nicht mehr halten konnten.

Alles in allem war es ein gelungener Abend, an dem österreichisches Songwriting, Kultur, und die Liebe zelebriert wurden. Auch nachdem die Band nach der letzten Zugabe bereits die Bühne verlassen hat wurde im Saal noch „Escape (the pina colada song)“ gespielt und eng umschlungen weiter getanzt. An ein Heimgehen bei so viel Sommer im Herbst war fast nicht zu denken.

Foto: Andreas Wörister (Facebook Page / Homepage )

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Web-Entwickler // Linzer // junQ-Mitglied

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