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	<description>// Onlinemagazin</description>
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		<title>Tim Bendzko @ Gasometer Wien</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Voglsam</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tim Bendzko lässt die Mädchenherzen höher schlagen, am  21.02.2012 tat er dies erstmals auch in Wien. Das Konzert stand allerdings unter keinem guten Stern: in der Nähe des Gasometers ist es in Folge eines Zwischenfalles in einem Kühlhaus zu einem Ammoniak-Austritt gekommen. Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt, die öffentlichen Verkehrsmittel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tim Bendzko lässt die Mädchenherzen höher schlagen, am  21.02.2012 tat er dies erstmals auch in Wien. Das Konzert stand allerdings unter keinem guten Stern: in der Nähe des Gasometers ist es in Folge eines Zwischenfalles in einem Kühlhaus zu einem Ammoniak-Austritt gekommen.</strong> <span id="more-23995"></span></p>
<p>Das Gebiet wurde großräumig abgesperrt, die öffentlichen Verkehrsmittel stellten den Betrieb ein, zu Fuß durfte man ebenfalls nicht auf den betroffenen Straßen unterwegs sein – und eine Anreise zum Konzert war nahezu unmöglich.</p>
<p>Trotzdem schafften es erstaunlich viele Besucher rechtzeitig vor Ort zu sein. Die meisten waren wohl schon einige Stunden in der Halle, immer wieder wurde spekuliert, ob das Kon-zert nicht überhaupt abgesagt und der Gasometer evakuiert werden müsse. Schlussendlich wurde der Auftritt der Vorband „F.R.“ abgesagt (und hatte dafür einen kurzen Gast-Auftritt während Bendzko’s Auftritt) und das Konzert von Tim Bendzko wurde nach hinten verschoben. Angeblich hatte der Schlagzeuger der Band selber Probleme anzureisen, da er mit der U-Bahn unterwegs war.</p>
<p>Um 21.00 Uhr ging es dann aber tatsächlich los – und von Anfang an wurde jede Bewegung von Tim mit großem Gekreische in den vorderen Reihen quittiert. Er selbst amüsiert sich darüber offenbar bestens, fragte er doch nach ein paar Liedern, ob denn auch Männer da wären, die nicht nur Begleitung ihrer Freundinnen hier sind. Nachdem sich der eine oder an-dere männliche Fan zu erkennen gab, war Tim erfreut: „Wow, das sind mindestens fünf! Das ist ein neuer Rekord!“ Wer erwartete, dass das Publikum hauptsächlich aus Mädchen im Teenie-Alter bestehen würde, wurde aber eines besseren gelehrt: das Publikum war sehr homogen, und als Tim beim Lied „Ich kann alles sehen“ die Fans zum nachmachen einer bestimmten Choreografie aufforderte, die übrigens sein bester Freund und Backgroundsänger Philipp vorzeigte („das ist der Fitness-Trainer unserer Band“), tanzte sogar ein älterer anzugtragender Mann neben mir begeistert mit. Auch von „älteren“ Damen in unserem Um-kreis waren Sätze wie „er ist einfach so süß!“ zu vernehmen. Aber Tim Bendzko war nicht das einige optische Hightlight auf der Bühne, beim Anblick seiner Band fragte man sich, ob die Mitglieder auch nach Aussehen ausgesucht wurden.</p>
<p>Aber natürlich war das Konzert nicht nur was fürs Auge, auch die Musik war nicht gerade zu verachten. Die Lieder wurden live perfekt umgesetzt, jeder Ton saß, die Stimmung war so-wohl auf, als auch vor der Bühne hervorragend. Nicht umsonst wurden die Fans aufgrund ihrer außergewöhnlichen Textsicherheit mehrmals vom Meister selbst gelobt. Aus aktuellem Anlass wurde aus „nur noch kurz die Welt retten“ spontan „nur noch kurz die Gaswolke stoppen“. Nach ein paar Sekunden stoppte die Band plötzlich, erstarrte und Tim knöpfte sein Hemd auf (was natürlich – wie sollte es auch anders sein – von lautem Gekreische begleitet wurde). Zum Vorschein kam allerdings kein nackter Oberkörper (der wahrscheinlich bei der einen oder anderen Dame für starkes Herzrasen gesorgt hätte), sondern Product-Placement par excellence: er trug ein „Weltretter“-T-Shirt darunter, das es später natürlich beim Merchandise-Stand zu kaufen gab.</p>
<p>Übrigens: wer das Konzert wegen der Ammoniak-Wolke verpasst haben sollte, sollte die nächsten Tage Ausschau halten – Tim Bendkzo hat gleich nach dem Konzert einen Ersatztermin angekündigt!</p>
<p>Fotos: gäbe es normalerweise an dieser Stelle, die sind aber dem Ammoniak, der Anreise und der 3 Song-Regel zum Opfer gefallen <img src='http://www.subtext.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23995&amp;md5=4ad59f7f71f7f38b420a2dab357260d4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christine Hödl: “Ich bin so, wie ich bin. Unverstellt.”</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 20:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lead]]></category>

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		<description><![CDATA[Just another Castingshow? “Die große Chance” im ORF gewann überraschend die Singer/Songwriterin Christine Hödl. Starallüren hat sie deshalb keine – im Rahmen ihrer “Pure”-Tour sprach subtext.at über Neid, Albenproduktion in kurzer Zeit und Polarisierendes. subtext.at: In Vorbereitung auf dieses Interview habe ich mir natürlich den Auftritt bei Stermann&Grissemann in „Willkommen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Just another Castingshow? “Die große Chance” im ORF gewann überraschend die Singer/Songwriterin Christine Hödl. Starallüren hat sie deshalb keine – im Rahmen ihrer “Pure”-Tour sprach subtext.at über Neid, Albenproduktion in kurzer Zeit und Polarisierendes.</strong><span id="more-23988"></span></p>
<p><strong>subtext.at: In Vorbereitung auf dieses Interview habe ich mir natürlich den Auftritt bei Stermann&Grissemann in „Willkommen Österreich“ angesehen. Dabei komme ich unweigerlich auf eine Frage: gibt es nach dem Auftritt bei den beiden etwas, was dich im Umgang mit Medien noch erschüttern könnte? <em></em></strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl</em></strong>: (lacht) Nein, ich bin da ja auch nicht „zitternd“ reingegangen – ich habe ja auch gewusst, was mich da erwarten könnte. Es war ein absolut entspannter Abend, total angstfrei und entspannt. Sie waren ja auch sehr lieb zu mir.</p>
<p><img class="alignnone" title="christine hödl" src="http://farm8.staticflickr.com/7065/6858491177_947e853cb1.jpg" alt="" width="435" /></p>
<p><strong>subtext.at: Also keine Schäden davon getragen?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Nein, überhaupt nicht. Und der Song mit Russkaja war sowas wie der krönende Schluss.</p>
<p><strong>subtext.at: Ein Wort, das oft im Zusammenhang mit Castingshows steht, ist das Wort „Popstar“. Willst du das hören oder nicht?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Wenn ich es höre, tut es mir sicher nicht weh. Ich glaube halt nicht, dass die Musik, die ich mache, sehr Pop-lastig ist. Das geht dann mehr in den Alternative/Indie-Rock-Schiene. Aber wenn jemand sagt, dass es gute Popmusik ist, macht mir das auch nichts aus.</p>
<p><strong>subtext.at: Bleiben wir gleich bei Indie und Songwritertum sowie deinem Album „Pure“ – ist Songwriting das Puristischste, was die Musik zu bieten hat?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl</em></strong>: Das, was meine Musik zu bieten hat, das ist puristisch. Das bin nämlich ganz einfach ich. So wie ich bin, unverstellt, und ohne Playback oder Halb-Playback. Alles, was man auf „Pure“ hören kann, wurde auch wirklich eingespielt. Darauf bin ich schon auch stolz, gerade, wenn man bedenkt, in welcher Kürze das Ganze aufgenommen wurde.</p>
<p><img class="alignnone" title="christine hödl" src="http://farm8.staticflickr.com/7063/6858481201_436d22a65c.jpg" alt="" width="435" /></p>
<p><strong>subtext.at: Stichwort „In aller Kürze“ – wie viel Stress ist es, innerhalb sehr kurzer Zeit ein komplettes Album aus dem Boden zu stampfen?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl</em></strong>: Ich habe es eigentlich nicht als stressig empfunden. Die Arbeit an der Musik macht mir ja viel Spaß – und das erste Mal professionelle Tonstuido-Erfahrung zu sammeln, war natürlich auch etwas ganz Besonderes. Eine „geile“ Zeit sozusagen – und wir hatten es ja auch vergleichsweise einfach, die Texte und die Melodien waren ja bereits da. Deswegen war es in dieser kurzen Zeit auch möglich.</p>
<p><strong>subtext.at: Eine Frage, die ich nicht ersparen kann: Was ist deine Antwort auf den Vorwurf, dass Sieger einer Castingshow oft nur One-Hit-Wonder sind und wieder in der Versenkung verschwinden?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Man muss ganz einfach daran arbeiten, von diesem Schema wegzukommen. Ich glaube schon, dass ich das tue und auf einem guten Wege dazu bin.</p>
<p><strong>subtext.at: Bist du also quasi die Antithese zu all dem, was sonst so aus Castingshows rauskommt?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Ich glaube, dass war ich von Anfang an so, auch als Kandidatin. Das bin auch absolut ich, da ist nichts verstellt dabei. Das könnte ich auch gar nicht, das würde man auch mitkriegen.</p>
<p><img class="alignnone" title="christine hödl" src="http://farm8.staticflickr.com/7188/6858486435_e45f20bf1d.jpg" alt="" width="435" /></p>
<p><strong>subtext.at: Warum glaubst du, dass gerade auch diese Antithese zu Castingshows funktionieren kann?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Schwierige Frage – meine Art, mich zu präsentieren, kommt anscheinend gut an. Da werde ich auch heute Abend nicht anders sein hier im Posthof.</p>
<p><strong>subtext.at: Im Pressetext zu deinem Konzert heute Abend habe ich folgendes gelesen: „Ein Spitzenerfolg, der sicher nicht nur dem vorweihnachtlichen Medienhype inklusive pseudotolerantem Boulevardgeschwurbel über ihre Lebenspartnerschaft mit Frau und Tochter geschuldet ist.“ Ist es nicht völlig wurscht, was man privat macht, wenn man als Musiker auf der Bühne steht? <em>Christine Hödl</em></strong>: Weil es leider in der heutigen Zeit noch immer ein sehr interessantes Thema ist. Ich bin einfach so, und mehr sage ich dazu nicht. Ich bin Musikerin und möchte auch gerne als solche angenommen werden.</p>
<p><strong>subtext.at: Bleiben wir gleich bei der Musikerin Christine Hödl und dem Album Pure. Nenne mir bitte einen Grund, weswegen man dieses Album besser nicht hören sollte.</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> (überlegt) Man soll es ja hören. Wenn jemandem diese Art von Musik nicht gefällt, dann halt nicht, dann wird er sich aber das Album auch nicht kaufen. Ich glaube, dass ich die Art von Musik mache, die entweder gefällt oder eben nicht. Das gibt es in allen Kunstbereichen – man polarisiert, und das ist auch gut so.</p>
<p><img class="alignnone" title="christine hödl" src="http://farm8.staticflickr.com/7043/6858494049_0d2ccfd8ba.jpg" alt="" width="435" /></p>
<p><strong>subtext.at: Hast du das Gefühl gehabt, dass die Zahl der Neider seit der „großen Chance“ größer geworden ist, auch von Musikern?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Nein, das könnte ich nicht bestätigen.</p>
<p><strong>subtext.at: Also nicht der Eindruck, dass auch Musiker dir deinen Erfolg bei „Die große Chance“ übel nehmen? </strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Ja, die wird’s sicher geben. Aber diese Menschen sind wir noch nicht begegnet.</p>
<p><strong>subtext.at: Du machst ja nicht erst seit der „großen Chance“ Musik. Würdest du mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass du dein Hobby zum Beruf gemacht hast? Was ist der größte Unterschied zwischen Hobby und Beruf für dich?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Zum Teil ja. Musikalisch wurden mir einfach ganz andere Türen geöffnet, die vorher verschlossen blieben, oder wo man als No-Name-Musiker keine Chance hatte. Das war meine große Chance sozusagen.</p>
<p><strong>subtext.at: Und auf der Bühne, was hat sich da verändert?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Die Bühne ist natürlich größer geworden. Die Art des Publikums hat sich auch geändert – die kommen alle wirklich wegen mir. Das war zwar vorher auch in Beisln der Fall, aber da war das Konzert eher als Nebensache zum Beisl-Gehen. Spaß hats aber natürlich trotzdem gemacht.</p>
<p><strong>subtext.at: Kein Interview ohne Anekdote – dein schlimmstes Konzerterlebnis?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> (überlegt) Das, was mir einfällt, war nicht schlimm, aber amüsant. Mehr mag ich nicht sagen.</p>
<p><strong>subtext.at: Also nichts für die Öffentlichkeit?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Ich habe halt einfach zu viel Kohlensäure zu mir genommen, und das hat man dann halt auch mitgekriegt. Das war ja nicht mal peinlich, sondern lustig.</p>
<p><strong>subtext.at: Christine Hödl – Privat: Was ist immer in deinem CD-Player zu finden, und was niemals?</strong></p>
<p><strong><em>Christine Hödl:</em></strong> Jack Johnson-Alben sind immer ganz oben, der begleitet mich schon lange. Nie, da fallt mir nichts ein. Jugendsünden oder sowas habe ich nicht.</p>
<p><strong>Links und Webtipps:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.christine-hödl.at">www.christine-hödl.at</a></li>
<li>Christine Hödl auf <a href="http://www.facebook.com/pages/Christine-Hödl/175253835889365?ref=ts">Facebook</a></li>
</ul>
<p><strong>Fotos</strong>: <a href="http://www.facebook.com/pages/Christoph-Thorwartl-Photography/206305419453016">Christoph Thorwartl Photography</a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23988&amp;md5=5cd53db79bb4acdd7a69274d8e0195cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Upcoming: Samy Deluxe & Tsunami Band @ Posthof Linz</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Dresch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erfolgreiche, wortgewandte Hamburger MC und HipHop-Künstler gibt am 08. März in Linz seine neue CD “SchwarzWeiss” zusammen mit seiner Tsunami Band live zum besten! Alte, sowie neue Hits, von “Weck mich auf” bis zu “Poesie Album” werden das Publikum mit fetten Rhymes und Beats zum Zuhören und Mitwippen bringen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der erfolgreiche, wortgewandte Hamburger MC und HipHop-Künstler gibt am 08. März in Linz seine neue CD “SchwarzWeiss” zusammen mit seiner Tsunami Band live zum besten! Alte, sowie neue Hits, von “Weck mich auf” bis zu “Poesie Album” werden das Publikum mit fetten Rhymes und Beats zum Zuhören und Mitwippen bringen.<span id="more-23979"></span></strong></p>
<p>Nach mittlerweile 15 Jahren Bühnenpräsenz hat das ehemalige Dynamite-Deluxe-Mitglied den Zenith des Rap-Olymp Deutschlands erreicht und lässt sich diese Pole-Position auch nicht streitig machen. Auf seinem neuen Album “SchwarzWeiss” zelebriert er seinen Style gewohnt souverän und wortgewitzt. Jazziger R’n'B kombiniert mit Rap und HipHop ist auf diesem perfekt ausproduzierten Album zu finden.</p>
<p>Wer sich live vom Talent des reimgewaltigsten MCs überzeugen möchte, kann dies bereits am 08. März im Posthof Linz tun. Tickets gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, wie z. B. unter <a title="www.musicticket.at" href="http://www.musicticket.at">www.musicticket.at</a>.</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23979&amp;md5=e3439c12f1bc282afd591273f6abc5c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Happy Birthday, servus.at!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 13:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>subtext.at</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1996 gibt es die Linzer Initiative servus.at, bislang hat sie aber jede Geburtstagsfeier oder ähnliches gescheut. Am 24.Februar 2012 feiert der Verein aber erstmals sein Bestehen: die große servus-Operette wird aufgeführt. Diese Operette in vier Akten ist ein waschechtes Community-Projekt: viele servus.at – Mitglieder, dazu zählen auch Texta oder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 1996 gibt es die Linzer Initiative servus.at, bislang hat sie aber jede Geburtstagsfeier oder ähnliches gescheut. Am 24.Februar 2012 feiert der Verein aber erstmals sein Bestehen: die große servus-Operette wird aufgeführt.</strong> <span id="more-23971"></span></p>
<p>Diese Operette in vier Akten ist ein waschechtes Community-Projekt: viele servus.at – Mitglieder, dazu zählen auch Texta oder Fuckhead als bekannte Größen der Szene und unzählige Kultur und Kunstschaffende, haben gemeinsam ein Werk von ungeahntem Format erschaffen. Ein Kernteam, darunter auch der theatererprobte Linzer Künstler Fadi Dorninger, hat an einem Operetten-Script gearbeitet, dass der Leitfaden für die beteiligten Künstler und Künstlerinnen ist.</p>
<p>An der Realisierung sind das KünstlerInnen-Kollektiv Backlab, der bekannte Gallerist Nicholas Treadwell,der Linzer Performance-Artist Didi Bruckmayr und viele weitere Stars der Szene beteiligt. Inhalt der Operette „Die servus-Operette erzählt in vier rasanten Akten Geschichten rund um das Internet. Diese handeln von freiem Datenverkehr, Pornografie, Raubkopien und Hacker-Mythen sowie digitaler Selbstentblößung via Youtube, Facebook und Co. Schauspielerisch und unterstützt durch einen Chor erzählt die servus-Operette den Weg des Netzes von der hoffnungsvollen Utopie bis in die Niederungen der Realität.“ (Zitat Uschi Reiter, Leiterin des Vereins servus.at)</p>
<p><strong>Programm</strong></p>
<p>Das ganze Haus der Stadtwerkstatt wird anlässlich der Operette zu einem Happening. Und so ist auch in den Pausen für Außergewöhnliches gesorgt. Die Besucher können in den Pausen etwa vor Ort „Experten und Expertinnen aller Art“ buchen und sich mit diesen zu Spezialthemen unterhalten: unter anderem die Philosophin Anna M. Liebmann, der Bergführer Franz Fend oder die Aktivistin Rubia Salgado werden sich mit Interessierten über ihre Profession unterhalten.</p>
<p>Zusätzlich sorgen eine Kunst-Tombola, verstreute Konzerte und die Stadtwerkstatt-Hausbar für den etwas anderen Operetten-Abend.</p>
<p><strong>servus.at-Operette – ein Community-Projekt der Linzer Netzkultur-Initiative servus.at mit:</strong> Ushi Reiter, Fadi Dorninger, Nick Treadwell, Musikern von TEXTA & Fuckhead, Dr. Didi Bruckmayr, Gabriele Kepplinger, Betty Wimmer, Phil Sicko, Peter Wagenhuber, GuÌˆnther Gessert, Radio FRO Orchester, Werner Puntigam, Felix Schager, BACKLAB, Klemens Pilsl, Markus Panholzer und vielen anderen ProtagonistInnen der Freien Szene Linz.</p>
<p><strong>24.Februar 2012, 21:00 Uhr, in der Linzer Stadtwerkstatt. Vorverkaufskarten sind um 5 Euro erhältlich, Abendkassakarten sind um 7 Euro erhältlich. Weitere Infos zur Veranstaltung sind auf www.servus.at zu finden. </strong></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23971&amp;md5=5a4a555b01a652b9db1360d7228f5665" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fasching. Ein Zwiespalt.</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/02/fasching-ein-zwiespalt/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 18:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Leitner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fasching]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist die wohl unnötigste Zeit des Jahres. Lustig sein um des Lustigsein wegen nervt ganz einfach. Und dann noch diese unnötigen Verkleidungen … ich hasse es. Aber bin ich erst einmal jemand anderer, ist es in Wahrheit gar nicht mehr so schlimm. Alle Jahre wieder bin ich gefangen: Als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist die wohl unnötigste Zeit des Jahres. Lustig sein um des Lustigsein wegen nervt ganz einfach. Und dann noch diese unnötigen Verkleidungen … ich hasse es. Aber bin ich erst einmal jemand anderer, ist es in Wahrheit gar nicht mehr so schlimm.</strong></p>
<p><span id="more-23817"></span>Alle Jahre wieder bin ich gefangen: Als Einziger in einem Freundeskreis voller Faschingsliebhaber. Bei manchen meiner Freunde sieht es beinahe so aus, als würden sie für diese Tage leben: kaum zu glauben, wie viel sie sich für ein Kostüm antun. Ich hasse es. Ich hasse es abgrundtief. Doch jedes Jahr wieder lasse ich mich überreden, doch mit zur Party zu kommen. Anfangs will ich gar völlig kostümfrei bleiben, schlussendlich habe ich dann aber wohl oder übel zumindest eine Perücke auf.</p>
<p>Und wisst ihr was? Wenn man dann, so wie dieses Jahr, als Holländerin unterwegs ist, neben zwei Babys, sieben Frauen, einem Black Swan, zwei Clowns und einem LMFAO, einem Bierpolizisten und einem venedischen Maskenträger sitzt, an seinem Grapefruit-Radler nippt und immer neue Verkleidungen auftauchen, wenn so richtig furchtbare Faschingsmusik (á la DJ Ötzi oder Micky Krause) zu hören ist, dann … ja, dann liebe Menschen, wird es sogar für den schlimmsten Faschingshasser zumindest ein schöner Spaß.</p>
<p>Ich bin zwar grundsätzlich das ganze Jahr über verrückt, spontan und manchmal auch verkleidet, bräuchte also somit diesen “Feiertag” (im Salzkammergut ist es das wirklich) nicht unbedingt, aber es ist doch immer schön, lauter glücklich und lustig dreinschauende Menschen zu sehen. Weil: Vielleicht haben sie ja sonst nix zu lachen, dann soll ihnen zumindest dieser Tag bleiben.</p>
<p>Und jetzt bleibt mir nichts mehr, außer euch allen frohe Faschingstage zu sagen. Gehabt euch wohl, verkleidet euch schön, und bleibts schön brav, okay?</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23817&amp;md5=62ad47aa708a69185684fa2ea7cad9df" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HOIBZEID @ Alter Schl8chthof Wels</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/02/hoibzeid-alter-schl8chthof-wels/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 10:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benedikt Reiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Semesterende veranstalteten die schl8chthof juniors eine brausende Party um die geschaffte Hälfte des Schuljahres zu feiern. Bilderbuch, Likewise und das Mischgeschick DJ-Team besiegelten einen gesunden Feierabend. Nach einer Aufwärmrunde durch Likewise betraten Bilderbuch die Bühne, um daran zu erinnern, dass unsere Jugend so schnell dahin sein wird, wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zum Semesterende veranstalteten die schl8chthof juniors eine brausende Party um die geschaffte Hälfte des Schuljahres zu feiern. Bilderbuch, Likewise und das Mischgeschick DJ-Team besiegelten einen gesunden Feierabend.</strong><span id="more-23956"></span></p>
<p>Nach einer Aufwärmrunde durch Likewise betraten Bilderbuch die Bühne, um daran zu erinnern, dass unsere Jugend so schnell dahin sein wird, wie der Rauch aus dem Schornstein. Trotz Gipsfuß und Tetanusspritzen ließ sich Sänger Maurice nichts anmerken und verwendete seine Krücken eher dazu, um auf die Schlagzeugbecken einzuschlagen, als als Gehhilfe.</p>
<p>Kein gewünschtes Stück wurde ausgelassen und die Band hatte sichtlich Spaß, in Wels zu spielen, auch wenn es ihr achter Tourtag und das Konzert zwischen Berlin und Stuttgart eingequetscht war. Das Publikum dankte der Band mit einem (für seine Verhältnisse) vollen Schl8chthof und fulminanter Stimmung.</p>
<p>Nach dem gelungenen Auftritt sorgte das Mischgeschick DJ-Team für gemütliche Tanzstimmung danach und beworb schon einmal das nächste große Event im Schl8chthof: die <a href="http://www.facebook.com/events/142140755905068/?ref=nf" target="_blank">“Yes We Jam!-Night”</a>.</p>
<p><strong>Text:</strong> <a title="Bene's Texte" href="http://subtext.at/author/reiter-bene">Bene Reiter</a></p>
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<p><strong>Fotos:</strong> <a title="EARLIER.at" href="http://earlier.at" target="_blank">Erli Grünzweil</a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23956&amp;md5=66afaa53638600c2ac3748706b8d49e3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dream Theater @ Gasometer Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 09:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn fünfminutige Instumentensoli gepaart mit tosendem Applaus des Publikums eine Konzerthalle füllen, dann kann das eigentlich nur eines heißen: Dream Theater steht auf der Bühne. So auch am Samstagabend, dem 18.2., in der Planet.tt-Halle im Wiener Gasometer. Und so viel kann verraten werden: es hat sich ausgezahlt! Samstagabend, ein für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn fünfminutige Instumentensoli gepaart mit tosendem Applaus des Publikums eine Konzerthalle füllen, dann kann das eigentlich nur eines heißen: Dream Theater steht auf der Bühne. So auch am Samstagabend, dem 18.2., in der Planet.tt-Halle im Wiener Gasometer. Und so viel kann verraten werden: es hat sich ausgezahlt!</strong><span id="more-23951"></span></p>
<p>Samstagabend, ein für die letzten Wochen milder Abend, und Vorfreude, wie man sie sonst nur bei ganz wenigen Konzerten empfindet. So in etwa zur Ausgangssituation. Gut gelaunt begibt man sich also zum Venue, holt sich unkompliziert wie immer seinen Fotopass und hat mit der obligatorischen freiwilligen Spende für die Pressekarte zugunsten von “Ärzte ohne Grenzen” sogar noch das Gefühl, die gute Tat des Tages abgeschlossen zu haben. Im Venue selbst gönnt man sich dann das erste Getränk – es war stellenweise unerträglich heiß, auch vor dem eigentlichen Konzert, und Flüssigkeitszufuhr war an diesem Abend mehr als notwendig. Auch wenn es, wie auf Metal-Konzerten üblich, einige dann doch etwas übertrieben hatten.</p>
<p>Um 20 Uhr betritt dann der Supportact des Abends, “Periphery” aus der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C., die Bühne. Ihre halbstündige Show erinnerte bereits entfernt an Dream Theater, hatte jedoch ein Manko: sie dauerte eben nur eine halbe Stunde. Das heißt vierzig Minuten Pause zwischen Periphery, und dem, weswegen die planet.tt-Halle im Gasometer sich später in eine riesengroße Sauna verwandeln sollte: Dream Theater.</p>
<p>Um 21.10, nach der Rehydrationsphase, betrat unter tosendem Applaus der Mainact die Bühne. Abgesehen davon, dass die 3-Song-Regel für Fotografen aufgrund der jeweiligen Länge der Songs fast schon komfortabel ist, bewiesen Dream Theater vor allem eines: Können. Drummer Mike Mangini – Fünfminutensolos inklusive – begeisterte ebenso wie Gitarrist John Petrucci, der meinen subjektiven Eindruck, einer der aktuell besten Gitarristen zu sein, bestätigte. Auf die Idee, den Konzertsaal zu verlassen, konnte man also beim besten Willen nicht kommen. Und die über zwei Stunden, die Dream Theater auf der Bühne standen, haben sich definitiv ausgezahlt und machen schon Lust auf das nächste Live-Konzert.</p>
<p><strong>Fotos:</strong> <a href="http://www.facebook.com/pages/Christoph-Thorwartl-Photography/206305419453016" target="_blank">Christoph Thorwartl</a></p>
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</a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23951&amp;md5=b0bb260f37c20e6e848ebe941d01ecc9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Austrian Newcomer Award 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder – so könnte man das Motto des Austrian Newcomer Awards beschreiben. Dieses Mal konnten die Mundart-Musiker von “Fotzhobl” den mit 5000 Euro dotierten Publikumsaward für sich verbuchen. Der Abend selbst war genau das, was man erwarten durfte – grotesk, garniert mit etwas Musik.  Stichwort “Garniert mit etwas ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle Jahre wieder – so könnte man das Motto des Austrian Newcomer Awards beschreiben. Dieses Mal konnten die Mundart-Musiker von “Fotzhobl” den mit 5000 Euro dotierten Publikumsaward für sich verbuchen. Der Abend selbst war genau das, was man erwarten durfte – grotesk, garniert mit etwas Musik. </strong><span id="more-23943"></span></p>
<p>Stichwort “Garniert mit etwas Musik” – ein Unding, das leider auf Bandcontests Gang und Gebe ist, ist die viertelstündliche Auftrittsdauer jeder Band. Sorry, aber es ist einfach unmöglich, bei einem Livekonzert einer Newcomer-Band anhand von drei bis vier Songs zu beurteilen, ob die Band “was drauf hat” oder nicht. Auch wenn der Newcomer Award eigentlich kein Bandcontest im eigentlichen Sinne ist, stehen doch die Sieger durch die Wertung der “Fachjury” sowie dem werbewirksamen Onlinevoting schon im Vorhinein fest. Die Veranstaltung selbst ist dann eigentlich “nur” noch die Überreichung der Preise, sowie dem Publikumsaward, den man halt leider nur live vergeben kann. Dies führt dann dazu, dass Männer in Anzug und Krawatte und Frauen im Abendkleid neben dem klassischen Indie-Konzert-Gänger sowie Mädchen in kurzen Röcken stehen, und dass Sektgläser und Bierbecher nebeneinander stehen, und sich alles im Raucherbereich zusammenmischt.</p>
<p>Der Abend selbst begann mit dem Auftritt des Münchners “Slowmoetion”, der mit einem Remix des Gotye-Songs “Somebody that I used to know” eröffnete. Was der belgische Sänger dazu wohl sagen würde? Gewagt war es auf alle Fälle. Danach folgte, technisch bedingt mit einiger Verspätung, der Auftritt von MTS. Frauen im Hip-Hop sind ja etwas Seltenes, und nach besagten 15 Minuten Stagetime war es auch hier schon wieder vorbei. Wer sie gerne länger sehen möchte, hat am 31.3. beim nächsten junQ.at Qlash Gelegenheit dazu – da spielen sie dann auch ein volles Set.</p>
<p>Weiter ging es mit Indie-Rock von “I Eat Pancakes” – durchaus gelungen, und ein Beweis dafür, dass der Indie-Boom in Österreich nicht vorbei ist -, sowie mit Mundart von “Fotzhobl”. Letztere  konnten dann auch den begehrten Publikumspreis abstauben. Abgerundet wurde der Abend von einem kurzen Set von DJane Fraulich, die den erstmals vergebenen DJ-Award gewann. Zum Abschluss darf festgehalten werden, dass die Musiker die Awards durchaus verdient haben – ausruhen darf man sich auf dem Gewinn des Newcomer Awards jedoch nicht. Und eine Bitte an die Veranstalter: Es sollte doch mehr um die Musik gehen – Werbung ist an sich nichts Schlechtes, doch würden die Performances der Werbe-Träger samt der dazugehörigen Selbstbeweihräucherung nicht fast ebenso lang wie die musikalischen Darbietungen dauern, würde der Award selbst mehr Spaß machen. Würde man dann noch das Aufstellen einer Backstage-Liveübertragung in einen längeren Soundcheck und damit besserer Akustik investieren – so schlecht wie gestern ist der Live-Sound im Posthof normal nicht -  könnte man den Abend dann auch als gelungen bezeichnen.</p>
<p><strong>Fotos</strong>: Michael Straub, <a href="http://www.facebook.com/pages/Christoph-Thorwartl-Photography/206305419453016" target="_blank">Christoph Thorwartl </a></p>
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<p><div class='flickr-mini-gallery ' lang=_s&_z rel="photoset_id=72157629356733951&sortby=date-posted-asc&per_page=50&extras=" longdesc='photoset'></div><a href="http://www.facebook.com/pages/Christoph-Thorwartl-Photography/206305419453016" target="_blank"><br />
</a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23943&amp;md5=b535192a23d035dd806bda010271017f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Soap & Skin @ Posthof Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 23:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erli Gruenzweil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Düster, traurig und ein Schmunzeln. Gestern Abend beehrte die junge Anja Plaschg aka Soap&Skin, nach ihren Auftritten 2008 In der KAPU und 2009 im Mariendom, den Linzer Posthof gemeinsam mit ihrem Ensemble. Mittwoch der 15. Februar 2012 – ca. 20:20: Ich betrete den Großen Saal des Linzer Posthofs. Ein beißender ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düster, traurig und ein Schmunzeln. Gestern Abend beehrte die junge Anja Plaschg aka Soap&Skin, nach ihren Auftritten 2008 In der KAPU und 2009 im Mariendom, den Linzer Posthof gemeinsam mit ihrem Ensemble.</strong><br />
<span id="more-23930"></span></p>
<p><strong>Mittwoch der 15. Februar 2012 – ca. 20:20:</strong> Ich betrete den Großen Saal des Linzer Posthofs. Ein beißender Geruch steigt mir in die Nase, welcher mich an dem in einer Kirche erinnert. Düstere, nahezu gefühllos wirkende Musik ist zu hören. Auf der Bühne steht eine junge Dame, welche sich Jack November nennt und spielt auf ihrer Gitarre. Nach ihren Aussagen spielt sie diese erst seit drei Monaten. Das durchmischte Publikum, von jungen Schnöseln bis alten Punks, sitzt und steht im jetzt schon nahezu vollem Saal.</p>
<p>Nach der Darbietung von Jack November begebe ich mich in den Fotograben, in dem ca. Acht(tausend) FotografInnen gespannt auf Soap&Skin, so wie das restliche Publikum, warten. Anja Plaschg betritt in schwarzem, langen Mantel und Kleid die dunkle Bühne, auf der ein Bösendorfer platziert ist, welchen sie erst nach der ersten Nummer “Deathmental” bespielte. Nach “Cradlesong” schlägt sie dann auf das einzig weiße auf der Bühne, die Tasten des Klaviers, ein, begleitet vom Ensemble. Jetzt wird das Konzert vom Publikum aus genossen. Es erklingen alte und neue Songs, wie “Wonder” oder “Voyage Voyage”. Anja Plaschg sitzt vertieft in die Musik ohne jeglichen Worten zwischen den Songs, wie man es von ihr gewohnt ist, auf ihrem Hocker. Diese düstere Stimmung wird nur durch ein allgemeines Schmunzeln im Publikum gestört, weil Anja falsch zu einem Song einsetzt. Nach “Mr. Gaunt PT 1000″ erhebt sich Soap&Skin und gibt dem Ensemble, unter anhaltendem Applaus, mit einem druck auf die Space-Taste ihres Notebooks den Einsatz zum Lied “March Funebre”. Sie begibt sich ausgelassen tanzend zum Mikrofonständer und lässt zwei Songs lange ihren Emotionen freien lauf. Danach begibt sie sich sichtlich gerührt und dankend von der Bühne. Der tosende Applaus holt sie noch einmal zurück auf die Bühne und gibt alleine noch eine gefühlsvolle und ruhige Zugabe mit dem Song “Born To Lose”.</p>
<p>Schade für euch, dass es die Drei-Song-Regel für FotografInnen gibt. Denn die schönsten Fotos sind in meinem Schädel und in dem des Publikums. Sorry.</p>
<p>Ahoi. Erli.</p>
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<p>Photos: <a title="EARLIER.at" href="http://EARLIER.at">Erli Grünzweil</a> und <a href="http://flickr.com/photos/reiterbene">Bene Reiter</a></p>
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		<title>CHEW 2: Schmackhafte Fortsetzung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Chew]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Cross Cult]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Kult]]></category>

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		<description><![CDATA[Schräg, schräger, Chew! Auf John Layman und Rob Guillory ist Verlass, die Fortsetzung des kultigen Comic-Hits aus den USA ist erneut ein verblüffendes wie spannendes Geschmackserlebnis geworden. Hauptfigur Tony Chu hat weiterhin ein bizarres Verhältnis zu seinem Essen. Aus beruflichen Gründen probiert er die unansehnlichsten Dinge, die man sich überhaupt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schräg, schräger, Chew! Auf John Layman und Rob Guillory ist Verlass, die Fortsetzung des kultigen Comic-Hits aus den USA ist erneut ein verblüffendes wie spannendes Geschmackserlebnis geworden.<span id="more-23910"></span><br />
</strong><br />
Hauptfigur Tony Chu hat weiterhin ein bizarres Verhältnis zu seinem Essen. Aus beruflichen Gründen probiert er die unansehnlichsten Dinge, die man sich überhaupt vorstellen kann, und seine Welt blüht förmlich auf. Alles, was sich auf seiner Zunge und in seinem Mund befindet, hinterlässt einen Schleier, eine Art Vision, was mit dem jeweiligen Lebensmittel zuvor passiert ist. Die Bilder, die Tony im Kopf herumspuken, sind überhaupt nicht deliziös, liefern aber Indizien und Hinweise. Ungern möchte man selbst zum Zug kommen und kosten. Die Teams rund um CSI wären auf solch eine Fähigkeit mehr als neidisch. Oder vielleicht auch nicht.</p>
<p>Ein wahrlich buntes Vergnügen erwartet den sonderbaren Ermittler auf der paradiesischen Insel Yamapalü. Es macht Spaß, wenn Chu allerlei Grenzerfahrungen durchleben muss, um seine Fälle aufzudecken. Vampire auf karibischen Inseln, die Geflügelmafia, die irgendwie überall vorzufinden ist und die mysteriöse Gallusfrucht, die noch mehr im Mittelpunkt steht als im ersten Band der Serie. Und als wäre das nicht genug, mischt auch noch eine durchtriebene Agentin des Landwirtschaftsministerium mit. Die Maschinen der Politik stehen eben nicht still.</p>
<p><a href="http://www.subtext.at/2012/02/chew-2-schmackhafte-fortsetzung/chew-6-cover_001/" rel="attachment wp-att-23914"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-23914" title="chew-6-cover_001" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/02/chew-6-cover_001-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Einmal mehr unterstreichen Layman und Guillory die Warmherzigkeit der Figuren. „Chew“ lässt bei allem Humor nichts aus – und gewinnt deswegen. Farbenprächtig, temporeich, exotisch und im wahrsten Sinne schmackhaft. Ein perfekter Mittelweg zwischen bewegten Action-Bildern, Situationskomik und Kulinarik-Abenteuer.</p>
<p><strong><em>Facts:<br />
</em></strong><em>Chew – Bulle mit Biss 2: Reif für die Insel</em><br />
<em> A5 (Hardcover), 128 Seiten</em><br />
<em> Von John Layman und Rob Guillory</em><br />
<em> 16,80 €</em></p>
<p><strong>Links & Webtips:<br />
</strong>“Chew – Teil 1″ auf <a href="http://subtext.at/2011/09/chew-es-ist-angerichtet" target="_blank">subtext.at</a><br />
<a href="http://cross-cult.de" target="_blank"> cross-cult.de</a><br />
<a href="http://imagecomics.com" target="_blank"> imagecomics.com</a></p>
<p><strong>Foto:</strong> Cross Cult (Image)</p>
<p>/em</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=23910&amp;md5=b973b0023d96ba436bb7f833cbf8077b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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