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		<title>AURA DIONE: „Wir neigen dazu, Dinge ständig miteinander zu vergleichen“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lead]]></category>
		<category><![CDATA[Aura Dione]]></category>
		<category><![CDATA[Charts]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Sängerin]]></category>

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		<description><![CDATA[Für ihr aktuelles Album „Before The Dinosaurs“ hat die Dänin Aura Dione tief in die Trickkiste gegriffen. Sie inszeniert sich als selbstbewusste Eva, die geradezu darauf erpicht ist, den verbotenen Apfel zu probieren. Und weil das alles so schön ist, müssen auch die Indianer dran glauben. Warum die Evolutionstheorie nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für ihr aktuelles Album „Before The Dinosaurs“ hat die Dänin Aura Dione tief in die Trickkiste gegriffen. Sie inszeniert sich als selbstbewusste Eva, die geradezu darauf erpicht ist, den verbotenen Apfel zu probieren. Und weil das alles so schön ist, müssen auch die Indianer dran glauben. Warum die Evolutionstheorie nicht mit einflechten? <span id="more-25818"></span>Nichts muss, alles geht. Ein bunter Mix, der da aufeinandertrifft. Ein Album, dass wesentlich zugänglicher ausfällt als all seine Teile.</strong></p>
<p><a href="http://www.subtext.at/2012/05/aura-dione-%e2%80%9ewir-neigen-nun-einmal-dazu-dinge-standig-miteinander-zu-vergleichen/ggfgfghf/" rel="attachment wp-att-25834"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-25834" title="Aura" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/05/ggfgfghf-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Dione ist sicher ihrer bewusst, weiß, dass sie im Rampenlicht steht und weiß auch damit umzugehen. Sie feiert Musik, Freundschaft, Individualität und Girl-Power, wie sie im Interview mit subtext.at verrät.</p>
<p><strong>subtext.at: Aura, momentan gibt es eine Handvoll Frauen, die den Pop dominieren. Du stehst ebenfalls an der Spitze dieser Bewegung. Hast du dir mal darüber Gedanken gemacht?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Vielleicht hat es einfach mit der Zeit zu tun. (überlegt kurz) Es erinnert mich an die Frauenbewegung der 70er Jahre, als sie ihre BHs verbrannt haben. Mir gefällt es, wie die Zeichen stehen. Starke Frauen stehen an der Spitze des Pop. Das finde ich toll.</p>
<p><strong>subtext.at: Gleichzeitig tendiert man dazu, alle in einen Topf zu werfen.<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> So läuft es eben im Pop-Biz, so funktioniert das Geschäft. Die Leute bilden sich schnell eine Meinung über dich. Ich habe mich geehrt gefühlt, als ich mit anderen, tollen Künstlerinnen verglichen wurde. Am Ende ist es das, was es ist. Wir neigen nun einmal dazu, Dinge ständig miteinander zu vergleichen. Damit können wir besser umgehen und wir bekommen ein besseres Verständnis dafür.</p>
<p><strong>subtext.at: Bei der diesjährigen ECHO-Verleihung hast du mit anderen starken Sängerinnen wie Dionne Bromfield und Caro Emerald „Valerie“ von Amy Winehouse performt.<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Ich bin immer dankbar dafür, wenn ich etwas zurückgeben kann. Amy Winehouse zählt auch für mich zu den größten Künstlerinnen der letzten Dekade. Ich habe zugestimmt, bei diesem Tribut mitzumachen. Es hat Spaß gemacht, ihren Song zu singen und ihr Respekt zu zollen.</p>
<p><strong>subtext.at: Verfolgst du, was angesagt ist und was nicht?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> (überlegt) Ich muss zugeben, dass ich sehr neugierig bin. Ich verfolge schon, was da draußen passiert. Mode und Kunst interessieren mich ebenfalls sehr stark. Ich bin immer hungrig nach Neuem, ich möchte wissen, was um mich herum in der Welt vor sich geht. (überlegt) Ein Teil von mir will immer wissen, was das nächste große Ding sein wird, weil es so aufregend ist. Meine Inspiration ziehe ich aber nicht von anderen Musikern, sondern von meiner Familie und meinen Freunden. Ich versuche, jeden Moment voll auszukosten.</p>
<p><strong>subtext.at: Ist das, was du tust, feminin?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Feminin? Ganz sicher nicht (lacht). Wenn ich auf der Bühne bin, in meinen High Heels und in den glitzernden Kleidern, dann ist das natürlich schon sehr weiblich und kommt dem am ehesten nahe. Trotzdem fühle ich mich manchmal wie eine Art Jäger. Ich bin mit Brüdern aufgewachsen, deswegen bin ich nicht typisch weibisch. Sie haben mich immer herausgefordert, sie waren älter als ich, ich musste mich immer beweisen. Ich habe mich nie wie das süße, kleine Mädchen gefühlt. Ich bin lieber auf Bäume geklettert und bin wild rumgesprungen wie meine Brüder. Das ist wohl ein natürliches Element von mir.</p>
<p><strong>subtext.at: Hast du eine Definition, was es heutzutage bedeutet, eine Feministin zu sein?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Ich würde mich persönlich nicht als Feministin bezeichnen. Ich bin ein menschliches Wesen. Das reicht mir. Das ist auch das Wichtigste – das du deinem Herzen folgst. Finde heraus, welche Grundwerte dir wichtig sind und richte dich danach. Ich denke nicht über Rassen nach, auch nicht darüber, ob man jetzt schwul, lesbisch, ein Mann oder eine Frau ist. Wir sind alle eins, wir alle haben die gleichen Bedürfnisse.</p>
<p><strong>subtext.at: Was inspiriert dich zu deinem Look, der ja doch sehr auffällig und ausgefallen ist? Bunte Kostüme, viel Make-up…<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Ich bin von Natur aus sehr spielerisch und ausgelassen. Ich liebe Farben und ich liebe es, Geschichten mit den Kostümen und mit der Kleidung zu erzählen, die ich trage. Im Alltag funktioniert es im Grunde ja nicht anders. Wenn wir auf Beerdigungen gehen, tragen wir Schwarz, zu Hochzeiten die Farbe Weiß. Ich versuche, jeden Tag bunte Farben zu tragen, weil sie mir Kraft geben. Es geht mir immer darum, eine Geschichte zu entwerfen, sei es in einem Song, auf der Bühne oder in einem Video. Creating a world inside the world.</p>
<p><strong><a href="http://www.subtext.at/2012/05/aura-dione-%e2%80%9ewir-neigen-nun-einmal-dazu-dinge-standig-miteinander-zu-vergleichen/auradionepng_large/" rel="attachment wp-att-25840"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-25840" title="AuraDione" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/05/Aura+Dione+PNG_large-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p><strong>subtext.at: Wird dir oft vorgeworfen, ein Hippie zu sein?</strong><br />
<strong><em>Aura Dione:</em></strong> Nun, eigentlich nicht. Ich bin, wie ich bin (wirkt etwas müde).</p>
<p><strong>subtext.at: Gab es jemals den Moment, wo du gedacht hast, dass die Leute ein Image von dir haben und du das auch nicht mehr los wirst?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Nein, weil ich nicht in den Köpfen anderer Leute hineinschauen kann. Ich bin Herr meines eigenen Kopfes, nicht von anderen Leuten. Was andere denken, kann ich selbst nicht beeinflussen. Nur ich kann mich in eine Falle locken. Zum Glück bin ich generell sehr offen und aufgeschlossen. Es ist wichtig, sich selbst nicht zu limitieren und sich nicht einzuschränken. Lerne und wachse innerlich. Es kann sehr schmerzhaft sein, aber das gehört nun mal dazu. (überlegt kurz) Nein, ich habe mich nie so gefühlt. Ich fühle mich frei.</p>
<p><strong>subtext.at: Was ist das übergeordnete Thema deines aktuellen Albums „Before The Dinosaurs“?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Ich! Das Thema des Albums bin ich (lacht)! Der Apfel symbolisiert für mich Frische. Ein Biss und du bist deine Unschuld los (lächelt)! Girl-Power fließt natürlich auch mit ein. Stolz zu sein, weil du bist, wie du bist. Wer du bist. Stark zu sein, aber sich auch zerbrechlich fühlen zu dürfen im eigenen Körper. Ich wollte zeigen, dass ich nackt sein und trotzdem stark und eine fantastische Künstlerin sein kann. I’m not selling out. Und ich kämpfe dagegen an, dass die Leute sich mit diesem Album allzu schnell eine Meinung bilden. Wenn sie auf das Cover schauen, werden sie schnell eine haben, dessen bin ich mir bewusst. Wenn sie sich mit den Songs beschäftigen und sie erforschen, werden sie hoffentlich sehen, wie viel es noch zu entdecken gibt. Ein Ratschlag, den ich meinem Publikum gerne mitteile. Ich will auch nicht auf Indie tun. Ich möchte mich außerhalb von diesen Schubladen bewegen. Ich möchte für mich einstehen, für meinen Körper, eine echte Frau sein.</p>
<p><strong>subtext.at: Du spielst mit allerhand Symbolen – die verbotene Frucht, der Garten Eden, Adam und Eva. Und dann ist da auch noch der Apache Geronimo und die amerikanischen Mythen, die du aufgreifst.<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Das hat sich einfach so entwickelt. Mein Gehirn spuckt diese Ideen aus und wir kollaborieren dann irgendwie miteinander (lächelt). (überlegt) Ich bin ständig auf der Suche und ich finde auch ständig interessante Dinge. Irgendwie kam da eines zum anderen.</p>
<p><strong>subtext.at: Die amerikanischen Ureinwohner waren der Meinungen, dass jeder Gegenstand, lebendig oder tot, eine Seele besitzt.<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Das ist eigentlich genau die Art, wie ich lebe und die Dinge betrachte. Ich muss zugeben, dass ich am Anfang nicht genau wusste, wer Geronimo überhaupt war. Mir hat einfach der Klang des Wortes gefallen. Der Song dazu ist auf direkte Weise zu mir gekommen. Ich habe das nicht erwartet, er wurde zu einem Teil meines Lebens. (überlegt) Er hat mich in eine andere Richtung gelenkt. Ich denke, dass der Song aus der Notwendigkeit entstanden ist, mir selbst treu zu bleiben. Es ist ein Power-Song! Mach die Fenster im Auto runter und dreh lauf auf (lacht)! Fühle dich frei und sei stark für die Underdogs. Ich bin dem kleinen Mädchen in mir treu geblieben, weil sie immer weiß, was sie will.</p>
<p><strong>subtext.at: Siehst du dich selbst als Künstlerin oder Performerin?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> (überlegt) Ich glaube, dass es nicht an mir liegt, das zu beurteilen. Ich denke, ich bin beides. Das sind halt die Etiketten. Ich bin ein Mädchen, eine Frau, eine Autorin, eine Fotografin, eine Psychologin, eine Philosophin, eine Freundin (lächelt). Ich bin viele Dinge. Das gehört zu meiner Arbeit dazu. Ich bin auch ein Popstar, genau wie eine Musikerin. Ich bin das Mädchen, das angefangen hat, Songs auf ihrer Gitarre zu spielen, weil ich nichts anderes mit mir anzufangen wusste.</p>
<p><strong>subtext.at: Wer nach den Sternen greift, kann sehr schnell den Boden unter den Füßen verlieren. Wer schützt dich, damit das bei dir nicht passiert?<br />
</strong><strong><em>Aura Dione:</em></strong> Zum Glück kann ich sagen, dass fantastische Menschen mit mir unterwegs sind, die auf mich aufpassen. Sie geben mir das Gefühl, sicher zu sein. Sie geben darauf Acht, dass ich am Flughafen nicht verloren gehe (lacht und guckt zu ihrem Manager hinüber). Gegenseitige Unterstützung ist sehr wichtig. Natürlich sind da auch meine Freunde, die mich happy machen, wenn ich traurig bin. Den Song „Friends“ habe ich für sie geschrieben. Das musste ich einfach tun. Ich sage immer, dass meine Füße zwar am Boden sind, doch mein Kopf ganz oben in den Wolken ist und die Sonne auf meinen Rücken scheint. Mein Sprichwort!</p>
<p><strong><a href="http://www.subtext.at/2012/05/aura-dione-%e2%80%9ewir-neigen-nun-einmal-dazu-dinge-standig-miteinander-zu-vergleichen/before-the-dinosaurs/" rel="attachment wp-att-25837"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-25837" title="Before-The-Dinosaurs" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/05/Before-The-Dinosaurs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p><strong>Links & Webtips:<br />
</strong><a href="http://auradione.com" target="_blank">auradione.com</a><br />
<a href="http://facebook.com/auradioneofficial" target="_blank">facebook.com/auradioneofficial</a><br />
<a href="http://twitter.com/auradione" target="_blank">twitter.com/auradione</a></p>
<p><strong>Foto:</strong> Universal Music</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25818&amp;md5=29e78347850aed0d2b3b92af7ff8f71f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>First Aid Kit: “The Lion’s Roar”</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/first-aid-kit-the-lions-roar/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweden hat nicht nur IKEA, Metal-Bands und teuren Alkohol zu bieten. “First Aid Kit” beweisen mit ihrer aktuellen Platte “The Lion’s Roar”, dass sie weitaus mehr sind als ein musikalischer Erste-Hilfe-Kasten. Die musikalische Karriere der beiden Schwestern Klara und Johanna Söderberg begann im Jahr 2008, als sie auf Youtube ihr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweden hat nicht nur IKEA, Metal-Bands und teuren Alkohol zu bieten. “First Aid Kit” beweisen mit ihrer aktuellen Platte “The Lion’s Roar”, dass sie weitaus mehr sind als ein musikalischer Erste-Hilfe-Kasten.</strong><span id="more-25821"></span></p>
<p>Die musikalische Karriere der beiden Schwestern Klara und Johanna Söderberg begann im Jahr 2008, als sie auf Youtube ihr Cover des “Tiger Mountain Peasant Song” veröffentlichten. 2012 erscheint ihr bereits zweites Album “The Lion’s Roar”, der Nachfolger von “The Big Black & The Blue”. Und die beiden Sängerinnen beweisen, dass sie damit in die oberste Klasse des Folk-Pops gehören.</p>
<p>Der Titeltrack “The Lion’s Roar” gibt bereits vor, wohin das Album gehen wird. Angenehm vertäumt, mit tiefgründigen Texten – beispielsweise am eingängigen Refrain bei “I’m a goddam coward, but then again, so are you!” erkennbar – und einer Stimme, die den Zuhörer vom ersten Wort an fesselt.</p>
<p>Weiter gehts mit dem – man verzeihe mir an dieser Stelle den Ausdruck – wunderschönen “Emmylou”. Man stelle sich folgende Situation vor: man sitzt mit seinem Partner an einem der ersten Frühlingstage auf einer grünen Wiese in der Sonne- dieser Song würde perfekt in diese Situation passen.  Danach folgt “In the Hearts of Men”, der es etwas ruhiger angeht und in die Melancholie eintaucht. Nicht ganz so überzeugend wie die ersten beiden Tracks, aber dennoch gut geeignet, um dem Alltag für ein paar Minuten zu entfliehen. “Blue” beschäftigt sich mit Selbstredaktion und regt dazu an, mal wieder auf sich selbst zu schauen und sich selbst zu hinterfragen – und erzählt dabei eine tieftraurige Geschichte. Die erste Seite der hier gehörten Vinyl-Edition beschließt der Song “This Old Routine” – ein ruhiger Track, der die Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen thematisiert, und an die ersten beiden Songs anknüpfen kann, wenn es darum geht, einen Favoriten des Albums zu wählen.</p>
<p>Seite B der 180g-Vinyl beginnt mit “To a Poet”, eine acoustic-Nummer, die eine Geschichte über Selbstmitleid und die Gefühle, die man bekommt, wenn das Leben wieder mal ungewollt viele unglückliche Wendungen nimmt, erzählt. Prädikat: Hörenswert! “I Found a Way” ist ein “Feel-Good” Song, der wieder mal das Thema “Liebe” behandelt. Die fast zerbrechlich anmutenden Stimmen tun ihr übriges dazu, dass der Song sicher des Öfteren gehört werden wird! Der drittletzte Song, “Dance to another tune”, ein düsterer Song, der die Stimmen der Söderberg-Schwestern noch mehr in den Mittelpunkt stellt als es ohnehin bereits der Fall ist. Für meinen Geschmack fast schon zu minimalistisch. “New Years Eve” und “King of The World” lassen die Platte dann aber doch versöhnlich ausklingen.</p>
<p>“The Lion’s Roar” ist mehr als ein musikalisches Erste-Hilfe-Paket.  Man könnte sie fast zur Standardtherapie im Folkpop ernennen, die Lust macht, sie live zu erleben. Auch die Vinyl-Edition ist gelungen. 180g-Platte, schönes Klappcover sowie ein Downloadcode im Inneren zeugen auch von einer gelungenen Veröffentlichung, die man jedem Fan von Folk-Pop nur wärmstens ans Herz legen kann!</p>
<p><strong>Die Wertung der subtext.at-Redaktion:</strong></p>
<p><a href="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2011/04/5Punkte.png"><img class="alignleft size-full wp-image-17262" title="5punkte rating" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2011/04/5Punkte.png" alt="5/5 Punkte" width="200" height="35" /></a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Links und Webtipps:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.thisisfirstaidkit.com" target="_blank">www.thisisfirstaidkit.com</a></li>
<li>First Aid Kit auf <a href="http://www.facebook.com/firstaidkitofficial?ref=ts" target="_blank">Facebook</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25821&amp;md5=c19833272239cb42fc41d99a439612e7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betty’s Apartment: “VI”</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/bettys-apartment-vi/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 22:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[“VI” nennt sich das Debutalbum der Salzburger Band “Betty’s Apartment”. Ob es überzeugt und ob Songs mit dem prägnanten Titel “Too druck to funk” oder “Die Ballade vom Zündler” überzeugen können? Wenn man auf tiefgründige Texte steht, dann ja. Aber mal von Anfang an: Betty’s Apartment stammen aus Salzburg, und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“VI” nennt sich das Debutalbum der Salzburger Band “Betty’s Apartment”. Ob es überzeugt und ob Songs mit dem prägnanten Titel “Too druck to funk” oder “Die Ballade vom Zündler” überzeugen können? Wenn man auf tiefgründige Texte steht, dann ja.</strong><span id="more-25808"></span></p>
<p>Aber mal von Anfang an: Betty’s Apartment stammen aus Salzburg, und sie bestehen aus vier Leuten. So weit, so gewöhnlich. Musikalisch dürften sie bislang nur absoluten Insidern ein Begriff sein – ihr größerer Auftritt fand 2012 beim “Protestsongcontest” statt, wo sie mit dem Lied “Die Ballade vom Zündler” an den Start gingen. Dieser Song ist auch auf “VI” vertreten.</p>
<p>Was also hat es nun auf sich mit dieser Band, deren Namensgeschichte man wohl besser nicht erfragen möchte? Sie singt auf Deutsch, in vier Songs auch auf Englisch, und nimmt sich nicht immer ernst, um es in anderen Songs doch wieder verstärkt zu tun. Und  sie hat etwas, was man heutzutage gerade bei Newcomer-Bands nicht immer behaupten kann: einen Hang zum gesunden Minimalismus. Das fängt beim Booklet an, das schlicht gehalten ist (und leider mit einer derartig “verhunzten” Schrift aufwartet, dass man mehrere Anläufe braucht, um den Track richtig entziffern zu können), und setzt sich in ihrer Musik fort. Große Arrangements findet man nicht – die Texte sind es, die die Musik von Betty’s Apartment tragen sollen. Und sie tun es.</p>
<p>Ob nun nachdenklich wie in “An Tagen wie diesen”, sozialkritisch wie in der “Ballade vom Zündler”, gesellschaftskritisch wie in “Spiel ohne Grenzen”, oder melancholisch wie in “Wie hält man fest” – Betty’s Apartment zeigen sich hier facettenreich. Heimlicher Favorit der Platte ist aber “Murphy’s Law” – eine ironisch angehauchte Abrechnung mit dem Frequency-Festival, die sehr viel mit der Realität gemein hat. Betty’s Apartment eignen sich bestens für Wochenend-Vormittags-Musikhören, wenn man wieder mal genug von Gott und der Welt hat. Sie eignen sich auch hervorragend, wenn man mal wieder das “Scheiß-Drauf-Gefühl” hat.</p>
<p>Genau das scheinen sie auch zu wollen, und die Vorgabe, Musik müsse “etwas transportieren”, wird bestens erfüllt. Mit ihrem Minimalismus können sie also auf jeden Fall punkten. Einziger Wermutstropfen: das “Aha-Erlebnis”, das die Platte für den Zuhörer von der Vielzahl anderer abhebt, fehlt. Das Gesamtkunstwerk passt allerdings, und man darf sich darauf freuen, vielleicht bald neue Töne aus “Betty’s Apartment” zu hören.</p>
<p><strong>Die Bewertung der subtext.at-Redaktion:</strong></p>
<p><a href="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2011/04/4Punkte.png"><img class="alignleft size-full wp-image-17386" title="4Punkte rating" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2011/04/4Punkte.png" alt="4/5 Punkte" width="200" height="35" /></a></p>
<p> </p>
<p><strong>Links und Webtipps:</strong></p>
<ul>
<li>Betty’s Apartment auf <a href="http://www.facebook.com/BettysApartment?ref=ts" target="_blank">Facebook</a></li>
<li>Betty’s Apartment auf <a href="http://www.bandcamp.bettysapartment.com" target="_blank">Bandcamp </a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25808&amp;md5=8e76782f07f7d3eb060a10c88bb3b1e1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>A.G. Trio – “Action”</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/a-g-trio-action/</link>
		<comments>http://www.subtext.at/2012/05/a-g-trio-action/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 19:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[“Action” – so der Titel des längst überfälligen Debutalbums des A.G. Trios. Die 2004 gegründete Combo bringt damit ihre Live-Stimmung auch ins heimische Wohnzimmer. subtext.at hat in das am 25. Mai erscheinende Album reingehört. Die Doppel-CD (auf der zweiten CD finden sich Remixe des Trios, unter anderem von Ira Atari ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Action” – so der Titel des längst überfälligen Debutalbums des A.G. Trios. Die 2004 gegründete Combo bringt damit ihre Live-Stimmung auch ins heimische Wohnzimmer. subtext.at hat in das am 25. Mai erscheinende Album reingehört.</strong><span id="more-25785"></span></p>
<p>Die Doppel-CD (auf der zweiten CD finden sich Remixe des Trios, unter anderem von Ira Atari und Egotronic) begleitet die Geschichte des Trios, das sich live schon weit über die österreichischen Grenzen hinweg einen hervorragenden Namen gemacht hat. Bei ihren Heimspielen in Linz sind volle Konzertsäle an der Tagesordnung – das Crossing Europe Filmfestival kann heute noch ein Lied davon singen, nachdem die drei Jungs 2011 das Mediendeck mehr als überfüllt hatten. Die Veröffentlichung einer CD war deswegen schon fast überfällig. Mitte 2012 ist es jetzt endlich soweit.</p>
<p><strong>“Is everyone with us?”</strong></p>
<p>Der erste Track der zwölf Titel umfassenden ersten CD stellt auch gleich die ultimative Frage – hält das Album auch das, was die Live-Shows versprechen? Um es vorweg zu nehmen: ja, aber mit kleinen Abstrichen. “Everyone with us” gibt auch gleich vor, in welche Richtung die Scheibe gehen wird – tanzbar, aber doch auch für zu Hause geeignet.</p>
<p>Der zweite Track ist gleichzeitig auch die erste Auskopplung am Album. “Countably Infinite”, ein Track, der gemeinsam mit Francis-International-Airport-Frontmann Markus Zahradnicek aufgenommen worden ist. Eingängig präsentiert er sich, und das dazugehörige Video ist ebenfalls bereits online zu sehen. Verantwortlich dafür zeigt sich einmal mehr das Team der Lasgafas Filmproduktion, die für sehr vieles, was aus der Linzer Musikszene kommt, die visuelle Umsetzung machen.</p>
<p><object width="442" height="254" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/http://www.youtube.com/watch?v=Mha6vCSrWQE?version=3&hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="442" height="254" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/http://www.youtube.com/watch?v=Mha6vCSrWQE?version=3&hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>“Crusade” und “Bass Effect” sind ebenfalls Tracks, die jeden Party-Floor in Bewegung versetzen werden. Weitere Anspieltipps sind “Dancen” sowie die – passenderweise “Unz Unz Version” genannte -  Version von “Planet Disco”. Aber auch alle anderen Tracks überzeugen fast so wie das Trio live. Einen Extrapunkt gibt es dafür, eine kleine Hommage an die Klassik auf das Album gepackt zu werden. Würde Friedrich Smetana die A.G.-Trio-Version der “Moldau” – oder, wie es hier heißt, “Moldance”, hören, er würde glatt noch zum Electro-Fan werden. Abschließend bleibt nur noch zu sagen: tolles Album, das man getrost öfter hören kann. Oder, um es mit den Worten des Trios auszudrücken: “Everyone is with you!”.</p>
<p><strong>Release in der Tabakfabrik</strong></p>
<p>Die nächste Gelegenheit für alle Linzer, das Album live zu hören, besteht am 2.6.2012 in der Tabakfabrik. Gemeinsam mit Parov Stelar (samt Band!) wird wohl kein Stein auf dem anderen bleiben! Und wer es gar nicht mehr aushält, sollte sich die zweite CD des Albums samt den darauf enthaltenen Remixes ruhig mehrmals zu Gemüte führen!</p>
<p><strong>Links und Webtipps:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.theagtrio.com" target="_blank">www.theagtrio.com</a></li>
<li> A.G.Trio auf <a href="http://soundcloud.com/agtrio" target="_blank">Soundcloud</a></li>
<li><a href="http://www.tabakfabrikopenair.at" target="_blank">Release in der Tabakfabrik</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25785&amp;md5=9687d39494d4df515d42bfae4a1dd9d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sichtwechsel 2012: „Me Too – Wer will schon normal sein?“</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Freund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[„Was ist heutzutage schon normal?!“, fragt man sich oft. Ist es normal keine Beeinträchtigung zu haben? Ist es normal sein Leben durchzuplanen und sich unrealistisch-hohe Ziele zu stecken? Ist es normal jemanden auszuschließen? Ist es normal mit 34 noch keine Freundin zu haben? Ist es normal nicht aufzufallen? Für „normal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>„</strong><span lang="de-DE"><strong>Was ist heutzutage schon normal?!“, fragt man sich oft. Ist es normal keine Beeinträchtigung zu haben? Ist es normal sein Leben durchzuplanen und sich unrealistisch-hohe Ziele zu stecken? Ist es normal jemanden auszuschließen? Ist es normal mit 34 noch keine Freundin zu haben? Ist es normal nicht aufzufallen?</strong><span id="more-25797"></span> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Für „normal sein“ gibt es tausende Definitionen, je nachdem, aus welcher Sichtweise und auf welche Thematik bezogen man ausgeht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<span lang="de-DE">Ich bin normal! – so wie jeder andere auch, nur dass mein Körper etwas anders aussieht. Ich habe einen Universitätsabschluss und habe genauso meine sexuellen und andere menschliche Bedürfnisse, wie jeder andere auch!“, will Daniel im Film deutlich machen.<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">Zwischen der Akzeptanz der eigenen Familie und der teilweisen Unakzeptanz der Gesellschaft, versucht Daniel (gespielt von Pablo Pineda) auf die Nöte, Wünsche und Bedürfnisse seinesgleichen aufmerksam zu machen. Mit Hilfe von Charme, Humor und Lebensmut will er seine Arbeitskollegin, die ebenfalls am Amt für Gleichstellung in Sevilla arbeitet, um den Finger wickeln, weil er sich bei ihr geborgen und „normal“ fühlt. Zu Beginn scheint es so, als ob sie nur als Mitleid mit ihm abhängt. Doch mit der Zeit entwickelt sich eine echte und tiefe Freundschaft zwischen dem Mann mit Down-Syndrom und der „Nicht-Beeinträchtigten“. Daniel glaubt in seiner Arbeitskollegin seine Traumfrau gefunden zu haben und mit ihr auch intimer werden zu können, Laura ist da anderer Ansicht. Als „leichtes Mädchen“ zieht Laura öfters von Bar zu Bar, vögelt, doch ohne dabei Liebe zu empfinden. Um ihre eigenen familiären Probleme auf die Reihe zu bekommen, legt sie eine längere Funkpause ein, was Daniel sehr verletzt. Die eigene Familie nimmt Daniel so an, wie er ist: intelligent, humorvoll, charmant und als „Mann“ mit seinen 34 Jahren. Nur einzig allein die Mutter will noch nicht ganz, dass ihr Daniel Flügge wird, da er ja „Down-Syndrom“ hat und sich nicht durch Laura auf schlechte Pfade begeben soll. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Immer wieder setzt sich der Protagonist für andere Down-Syndrom-Beeinträchtigte ein, sei es um einem Liebespaar eine „gemeinsame Nacht“ zu ermöglichen oder einen Vortrag an seiner ehemaligen Universität über Gleichstellung von Beeinträchtigten und Nicht-Beeinträchtigten zu halten. Das Ende bleibt offen. Daniel bleibt nur zu wünschen übrig, dass er eine Frau findet, die ihn so annimmt wie er ist und ihm auch seine eigenen Bedürfnisse nach Liebe, Sexualität und Geborgenheit erfüllt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">Pablo Pineda, Schauspieler des Hauptprotagonisten, kämpft im echten Leben auch für Gleichstellung seinesgleichen,</span><span lang="de-DE"> und kein Weg ist ihm dabei zu weit. „Wir wollen nicht nur mastubieren, in eine Beeinträchtigten-Werkstätte verfrachtet werden und bevormundet werden. Das was wir wollen, sind unsere Träume, Wünsche und Bedürfnisse ausleben zu können, wie jeder andere auch. Wir sind keine Außerirdischen, wir sind Menschen, genau wie du und ich!“, ist seine Botschaft an die Gesellschaft. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">Der spanische Spielfilm stellt Menschen mit Down-Syndrom in den Mittelpunkt und zu gleich so dar, als ob sie in unserer Gesellschaft, sei es am Arbeitsplatz oder im Alltag, bereits akzeptiert werden würden. Leider bietet sich mir oft ein anderes Bild: Unwissenheit, schiefe Blicke, Ausgrenzung und Sonderstellung sind keine Ausnahmen. Aber Gott sei Dank gibt es Veranstaltungen wie das alljährliche „sichtwechsel“-Festival in Linz oder andere Betreuungseinrichtungen, wie z.B. in Gallneukirchen, die Beeinträchtigte in unserer Lebensgemeinschaft integrieren anstatt zu seperieren. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">Mir hat der Film sehr gut gefallen, da humorvolle Dialoge und ernsthafte Thematiken (wie Sexualität, Liebe und Gleichstellung) sich abwechseln. Dennoch glaube ich, dass es noch große Aufklärungsarbeit in puncto „Menschen mit Beeinträchtigung in unserer Gesellschaft“ braucht, um ein gemeinsames Zusammenleben zu ermöglichen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="de-DE">Auch das Festival „sichtwechsel“ hat zum Ziel: „Wir möchten den Leuten zeigen, was Menschen mit Beeinträchtigung können, machen, wie sie leben. Unsere ´Aufklärungsarbeit´ im Rahmen des Festivals soll so oft statt finden, bis wir das Festival nicht mehr veranstalten müssen!“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE">Abschließend ist noch zu sagen, dass die bunte, tolle Mischung aus Kunst, Kultur und Workshops so toll ist, dass man am liebsten alles auf einmal anschauen möchte und als Besucher auf seine volle Kosten kommt.</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25797&amp;md5=ef88a174fe9e1c1541e760981f3e42ee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>THE JEZABELS: Aufruhr im Paradies</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 05:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Jezabels]]></category>

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		<description><![CDATA[Hellblauer Horizont über goldgelbem Kornfeld. Welche Landeier sind das denn? In unseren Breitengraden dürften sie kaum jemandem geläufig sein, in ihrem Heimatland sind sie schon seit geraumer Zeit über den Status des Geheimtipps hinaus: The Jezabels kreuzen musikalische Finesse und feminine Sinnlichkeit mit einem luftigen Cinemascope-Sound. Manchmal kommt ein Album ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hellblauer Horizont über goldgelbem Kornfeld. Welche Landeier sind das denn? In unseren Breitengraden dürften sie kaum jemandem geläufig sein, in ihrem Heimatland sind sie schon seit geraumer Zeit über den Status des Geheimtipps hinaus: The Jezabels kreuzen musikalische Finesse und feminine Sinnlichkeit mit einem luftigen Cinemascope-Sound.<span id="more-25745"></span></strong></p>
<p><a href="http://www.subtext.at/2012/05/the-jezabels-aufruhr-im-paradies/429702_10150648334769568_6022134567_8926185_621573537_n/" rel="attachment wp-att-25750"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-25750" title="Jezabels" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/05/429702_10150648334769568_6022134567_8926185_621573537_n-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Manchmal kommt ein Album wie aus dem Nichts. Es fräst sich in deine Erinnerung ein und will auch nicht wieder gehen. „Prisoner“ kann so eines sein. Die Jezabels kanalisieren alles Gute, was uns schon an Arcade Fire, Kate Bush, Florence + The Machine, Muse oder U2 aufhorchen ließ. New Wave-Rock? Pop-Postpunk? Wie auch immer.</p>
<p>Das Quartett offenbart eine fein klingende Zerbrechlichkeit, lässt auch genug Raum für sanfte Schönheit, die sich jedoch inmitten von dissonanten Gitarren befindet. Auf dem Debüt schon so waghalsig zu sein und vorzugehen – das hat schon was. Die musikalische Vision der Australier ist schier uferlos. „Deep Wide Ocean“ eben. Und doch passt alles zusammen. Stampfende Drums, pulsierende Synthieflächen, die Keyboarderin Heather Shannon unweigerlich aus dem Ärmel schüttet, rauschende Gitarren und hymnischer Gesang mit größtmöglicher Pop-Affinität. Wenn das nicht das handwerkliche Können widerspiegelt, dann bin ich auch ratlos.</p>
<p>Unbestrittenes Aushängeschild der Gruppe ist Sängerin Hayley Mary, die so aussieht, als wäre sie die Schwester von Natalie Imbruglia oder Sharleen Spiteri (Texas). Sie singt über den Sprung und den Fall in die Tiefe, persönlich, politisch wie kulturell – wie soll man sie da nicht mögen? Ambitionierten Themen, die sie eben mal in einem gefälligen Indiesong abhandelt. Bravo.</p>
<p>Das gesamte Material, filigran und versponnen, verbreiten eine sinnliche Atmosphäre. Das elegische „Endless Summer“ wird nach dem ersten Durchgang schon ein Dauerbrenner. Das im Äther verhallende „Trycolour“ oder „Rosebud“ stehen dem in Nichts nach. Einzig im Opener verhaspeln sich die Jezabels, weil er zu bemüht wirkt. Zuerst kommt eine Orgel zum Einsatz, dann muss sie weichen, um einem Drum’n'Base-Intermezzo Platz zu machen. Eine Kombination, die nicht aufgeht. Die einzige auf dieser Platte.</p>
<p><strong><em><a href="http://www.subtext.at/2012/05/the-jezabels-aufruhr-im-paradies/aafd2cae48/" rel="attachment wp-att-25755"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-25755" title="prisoner" src="http://www.subtext.at/wp-content/uploads/2012/05/aafd2cae48-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></em></strong></p>
<p><strong><em>Facts:<br />
</em></strong><em>The Jezabels – Prisoner</em><br />
<em> Gesamtspielzeit: ca. 56 Minuten</em><br />
<em> PIAS (Play It Again Sam)</em></p>
<p><strong>Links & Webtips:<br />
</strong><a href="http://thejezabels.com" target="_blank">thejezabels.com</a><br />
<a href="http://facebook.com/TheJezabels" target="_blank">facebook.com/TheJezabels</a><br />
<a href="http://twitter.com/thejezabels" target="_blank">twitter.com/thejezabels</a></p>
<p><strong>Foto:</strong> PIAS</p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25745&amp;md5=0a0d5caada76696f68f019c7d37dcbfb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fotostrecke: Die Apokalyptischen Reiter</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/fotostrecke-die-apokalyptischen-reiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Thorwartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstagabend – und ein voller Konzertsaal. In Linz heißt das fast zwangsläufig, dass Metal auf dem Programm steht. So auch diese Woche im Linzer Posthof. Die Apokalyptischen Reiter waren im Rahmen der “The Greatest of The Best”-Tour zu Gast. Support kamen von den Österreichern Kontrust und den Dänen Malrun. Letztgenannte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dienstagabend – und ein voller Konzertsaal. In Linz heißt das fast zwangsläufig, dass Metal auf dem Programm steht. So auch diese Woche im Linzer Posthof. Die Apokalyptischen Reiter waren im Rahmen der “The Greatest of The Best”-Tour zu Gast. Support kamen von den Österreichern Kontrust und den Dänen Malrun.</strong><span id="more-25776"></span></p>
<p>Letztgenannte hatten es um kurz nach 20 Uhr noch etwas schwer. Wochentags ist das Publikum für Eröffnungsacts offensichtlich noch nicht richtig motiviert – und die Band ließ sich sichtlich anmerken, dass dieser Gig definitiv einer der am schwersten zu spielenden war. Zugabe gab es nach einer Dreiviertelstunde deshalb auch keine. Als weiterer Supportact für die Reiter gaben sich Kontrust die Ehre. Diese spielten Songs sowohl von ihrem neuen Album “Second Hand Wonderland” und auch ältere Stücke. Das Publikum zeigte sich schon motivierter, ausgelassener und textsicher. Doch all das war kein Vergleich zu dem, was danach folgte. Das Konzert der apokalptischen Reiter bot Energie, wie sie Linz unter der Woche selten zu Gesicht bekommt. Der Saal verwandelte sich in einen großen Moshpit, und die Texte wurden im Takt mitgegrölt. Einziger Wermutstropfen: mit einer Stunde und zwanzig Minuten war es definitiv zu kurz <img src='http://www.subtext.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> !</p>
<p><strong>Fotos:</strong> <a href="http://www.facebook.com/cthorwartlphotography" target="_blank">Christoph Thorwartl </a></p>
<div class='flickr-mini-gallery ' lang=_s&_z rel="photoset_id=72157629654846634&sortby=date-posted-asc&per_page=50&extras=" longdesc='photoset'></div>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25776&amp;md5=b2cba959c7eee3ee0844aa64d93131b6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Springfestival 2012 – Heißer Frühling in Graz</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/springfestival-2012/</link>
		<comments>http://www.subtext.at/2012/05/springfestival-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kepplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 12 Jahren wird der Frühling in Graz etwas anders gefeiert. Was in ein paar Clubs begann, ist nun ein Festival, das nicht nur mit einem grandiosen Lineup punkten kann. Neben tollen internationalen Electronic-Acts werden auch Lectures im Bereich elektronische Kunst, Technologie und Design geboten. Wenn in Graz im Mai ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 12 Jahren wird der Frühling in Graz etwas anders gefeiert. Was in ein paar Clubs begann, ist nun ein Festival, das nicht nur mit einem grandiosen Lineup punkten kann. Neben tollen internationalen Electronic-Acts werden auch Lectures im Bereich elektronische Kunst, Technologie und Design geboten.</strong><span id="more-25768"></span></p>
<p>Wenn in Graz im Mai der Frühling vibriert, dann kommen BesucherInnen aus ganz Europa in die Stadt an der Mur. Mehr als 20.000 werden erwartet, da Acts wie Modeselektor, Aka Aka, Amon Tobin’s ISAM, Cassius, MS Dynamite, Gilles Peterson und Skream & Benga die unterschiedlichen Locations der Stadt bespielen.</p>
<p>Doch zum Musik-Festival hat sich auch eine hochkarätige Konferenz gesellt, die renommierte Vordenker in den Bereichen Design, Technologie und elektronische Kunst nach Österreich holt. Vom Software-Künstler Josh Nimoy (Visuals für “Tron Legacy”) über Sylvia Feichtinger aus Graz (Chefdesignerin bei Nokia) bis hin zu Stefan Sagmeister (International bekannter Grafiker) wird ein Programm geboten, das jeden Tag und Nacht beschäftigt.</p>
<p>Vom 16. bis zum 20. Mai wir Graz also eine international bevölkerte Hochburg der elektronische Bohème des 21. Jahrhunderts sein. subtext.at wird heuer erstmal live vor Ort sein und vom Geschehen berichten.</p>
<p>Das Programm, Karten und alle Infos findet ihr auf <a title="Link zum Springfestival" href="http://www.springfestival.at" target="_blank">springfestival.at </a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25768&amp;md5=37bae9cc581cf02f5ddca599df0a5696" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sichtwechsel 2012 – “Du & Ich”</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/sichtwechsel-2012-du-ich/</link>
		<comments>http://www.subtext.at/2012/05/sichtwechsel-2012-du-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 11:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magdalena Freund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[sicht:wechsel ist ein Festival von, mit  und für Beeinträchtigte und „Nicht-Beeinträchtigte“. Es werden verschiedene Darbietungen geboten –  Theaterstücken, Filme und Workshops – alles zum Thema „Beeinträchtigung“. Der Untertitel: „Internationales Integratives Kulturfestival“ lässt einen anderen Blickwinkel auf die Thematik zu und lädt ein dieses Tabutthema genauer unter die Lupe zu nehmen. „Jeder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>sicht:wechsel ist ein Festival von, mit  und für Beeinträchtigte und „Nicht-Beeinträchtigte“. Es werden verschiedene Darbietungen geboten <strong>–</strong>  Theaterstücken, Filme und Workshops – alles zum Thema „Beeinträchtigung“. Der Untertitel: „Internationales Integratives Kulturfestival“ lässt einen anderen Blickwinkel auf die Thematik zu und lädt ein dieses Tabutthema genauer unter die Lupe zu nehmen.</strong><span id="more-25760"></span></p>
<p>„Jeder ist gewissermaßen gehandycapt“- sei es geistig oder körperlich: Der Eine hat eine spastische Lähmung und ist geistig fit wie ein Turnschuh, ein Anderer trägt Brille und ist „sehbehindert“, wiederum Eine ist gehörlos und eine ganz Andere ist unter 1,70 cm groß.<br />
Warum werden dann diejenigen aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt, bei denen es viel mehr offensichtlich ist, dass sie eine „schwere Beeinträchtigung“ haben und die anderen „normal Behinderten“ nicht?!</p>
<p>Viele Menschen in unserer Gesellschaft sehen einfach weg, wenn jemand im Rollstuhl sitzt oder grenzen Beeinträchtigte allgemein aus ihrem Umfeld aus. Obwohl sie dieselben Menschen, wie du und ich sind, können sich die meisten von uns kaum ein Leben gemeinsam mit Beeinträchtigte und „Nicht-Beeinträchtigte“ vorstellen. „Man kann ja nie ausgehen am Abend, der braucht ja immer 24h- Rund -um- die- Uhr –Betreuung, wer geht mit dem auf´s Klo oder füttert ihm sein Essen? Wie machen die das mit ihrer Sexualität, ihrer Zuneigung oder ihre Träume verwirklichen <strong>–</strong> haben die überhaupt Träume?!“. Fragen über Fragen, die gerne beantwortet werden können, wenn man sich nur mit einem Betroffenen oder einem Beeinträchtigten selbst unterhält.</p>
<p>Die österreichische Filmemacherin Ruth Rieser versucht mit ihrem Dokumentarfilm „Du und ich“ Aufklärungsarbeit zu leisten: Hiltraud und Franz, eine spastisch Gelähmte und ein „Nicht-Beeinträchtigter“ sind ein Paar, das in seiner Beziehung ebenfalls Ups and Downs erlebt. Bedingt durch Gelbsucht, als Hiltraud zur Welt kam,  sind ihre Gliedmaßen stark verkrampft und stark verformt. Dennoch hat sie Wünsche, Träume und Visionen, an die sie fest glaubt und auch realisiert. Dieser lebensbejahenden, lustigen Frau, steht ein Mann gegenüber, der eher der gemütlichen Sorte entsprungen ist. Als Pfleger von Hiltraud haben sich die beiden kennen und innig lieben gelernt.<br />
Einen sehr großen Teil seines Lebensinhaltes widmet er seiner Liebsten, egal ob sie ihren Hobbys nachgeht wie Zeichnen, Malen und Songtexte schreiben oder ob er ihr bei alltäglichen Dingen wie beim Anziehen, WC-Gang oder  beim Zu-Bette-Gehen hilft.</p>
<p>Liebe überwindet Grenzen, baut Brücken und schafft Neues, ein neues Haus zum Beispiel. Ein großer Traum von „Hilli“ und Franz geht in Erfüllung, als sie nach dem Bau eines Eigenheimes auch noch den keltischen Bund zum Leben schließen und ihre Liebe für immer und ewig besiegelt ist. Oft braucht es nicht 1000 Worte, sondern es reichen einfache Blicke. Durch ihre Behinderung, kann sich Hiltraud schwer artikulieren, gut dass sie einen Mann hat, der ihr fast jeden Wunsch von den Lippen ablesen kann, der aber auch oft an seine persönliche Grenzen stößt. Einen sehnlichen Kinderwunsch zu erfüllen, ist für die Ärzte unserer Gesellschaft „untragbar“. Das ist auch der Grund, warum Hili´s Embyro nach 3 Monaten operativ, ohne ihre Einwilligung „entfernt“ und sie danach sterilisiert wurde.</p>
<p><strong>Leider ist das oft bittere Realität.</strong></p>
<p>Wie weit sind „Beeinträchtigte“ in der Lage für sich selbst zu sorgen oder gar eine Verantwortung für ein anderes Geschöpf zu übernehmen ? Haben diese überhaupt Rechte oder müssen sie sich ständig bevormunden lassen? Welche Möglichkeiten haben Beeinträchtigte in unserer Gesellschaft überhaupt zu überleben?</p>
<p>Fakt ist jedoch, dass gehandycapte Menschen immer weniger werden, die Lebenserwartung ist nicht sehr hoch bzw werden sie schon in der Schwangerschaft von den werdenden Eltern „umgebracht“. Diese Doppelbelastung: Sein ganzes Leben dem einen Kind zu widmen und die eigenen Bedürfnisse, Beziehungen und Wünsche in den Hintergrund zu stellen, bedarf Mut und Stärke.</p>
<p>Darum muss ich an dieser Stelle meinen Eltern ein großes Lob aussprechen, die mich trotzdem auf dieser schönen Welt haben wollten, obwohl ich eine Frühgeburt war und höchstwahrscheinlich schwerbehindert auf die Welt gekommen wäre.  DANKESCHÖN! Ich ziehe meinen wunderschönen Hut vor euch! Und auch vor allen anderen Eltern, die bereit sind, dies im Ernstfall auf sich zu nehmen.</p>
<p>Ruth Rieser bewies mit dieser sehr liebevollen und Detail beleuchtenden Dokumentation, das sehr wohl ein Zusammenleben zwischen Beeinträchtigten und Nicht-Beeinträchtigten möglich ist, wenn man sie nur annimmt so wie sie sind und in den Kreis holt, anstatt auszuschließen.</p>
<p>Der erste „Sichtwechsel“ hat bei mir mit diesem Film und mit Gesprächen mit einem Beeinträchtigten und einem Pfleger begonnen. Ich bin gespannt, in wie fern sich meine weitere Einstellung zu diesem Tabuthema noch beeinflussen wird bzw ändern wird.</p>
<p><strong>Infos:</strong><br />
Das internationale integrative Kuturfestival sicht:wechsel finde noch bis 11. Mai in Linz statt. <a title="Link zu sicht:wechsel" href="http://www.sicht-wechsel.at/" target="_blank">www.sicht-wechsel.at</a></p>
 <p><a href="http://www.subtext.at/?flattrss_redirect&amp;id=25760&amp;md5=04bc1732eb394d5704d404d236aebc3b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.subtext.at/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Acoustic Session: Effi</title>
		<link>http://www.subtext.at/2012/05/acoustic-session-effi/</link>
		<comments>http://www.subtext.at/2012/05/acoustic-session-effi/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 19:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erli Gruenzweil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[The Sado-Maso Guitar Club und Garish hatten wir schon. Jetzt kommt EFFI. Der Singer/Songwriter war ebenfalls am Noppen Air Musikfestival und nett wie er ist spielte er auch eine Acoustic Session für uns. Geholfen haben ihm dabei Roland Hanslmeier und Martin List und so bildeten sie wörtlich ein Dreieck. Am ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Sado-Maso Guitar Club und Garish hatten wir schon. Jetzt kommt EFFI. Der Singer/Songwriter war ebenfalls am Noppen Air Musikfestival und nett wie er ist spielte er auch eine Acoustic Session für uns. Geholfen haben ihm dabei Roland Hanslmeier und Martin List und so bildeten sie wörtlich ein Dreieck. Am “Dreistufenteich” spielten sie gleich zwei Songs “Eleven” und “Mars”.</strong><span id="more-25738"></span></p>
<p>Übrigens sind die subtext.at Acoustic Sessions ziemlich genau ein Jahr alt. Happy Birthday.</p>
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<p><object width="442" height="254" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N-2fpT5qXbM?version=3&hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="442" height="254" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/N-2fpT5qXbM?version=3&hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Video: <a title="EARLIER.at" href="http://EARLIER.at">Erli Grünzweil</a></p>
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