HC Linz AG: am aufsteigenden Ast
Eine der schnellsten Mannschaftssportarten der Welt: Handball. Auch in Linz ein traditionsreicher Sport – seit 1974 zählt der HC Linz AG ununterbrochen zu den Mannschaften in der höchsten österreichischen Spielklasse.
Handball und Linz – das ist Tradition. 1972 gegründet, seit 1974 in der höchsten österreichischen Spielklasse vertreten. Achtmaliger österreichischer Meister, 1993 sogar im Finale des damaligen EHF-Europapokals. Eine bewegte Geschichte mit vielen Höhen, Spielergrößen wie Rekord-Nationaltorhüter Ewald Humenberger, der diesen Rekord mit 246 Einsätzen bis heute hält, Klemens Kainmüller, Zoltan Cordas, Klaus Stachelberger, den Herrmann-Brüdern Alexander und Maximilian und vielen mehr. Einer dieser Protagonisten ist auch Uwe Schneider, der über eineinhalb Jahrzehnte in Linz aktiv Handball gespielt hat. Und nicht nur diesem Sport, sondern auch dem Verein bis heute treu geblieben ist. Mittlerweile im Hauptberuf ist Uwe Schneider als Head of Marketing beim HC Linz AG tätig. 2019 quasi als Sportdirektor eingesprungen, um den Verein damals als sportlicher Leiter in einem dramatischen Finish vor dem erstmaligen Abstieg zu bewahren. Knapp geglückt damals gegen Leoben – von da an ging es (trotz Corona) wieder bergauf, bis man 2024 als Grunddurchgangsachter gerade noch ins Playoff gerutscht war und sensationell Meister wurde.
Zwischen Profisport und Nachwuchsarbeit
Doch der HC Linz AG ist nicht nur ein Profi-Handballverein in der ersten Liga. Nein, auch in der Nachwuchsarbeit wird nachhaltig gearbeitet. Beheimatet in der Neuen Mittelschule Linz-Kleinmünchen, die renoviert in neuem Glanz erstrahlt, wird hier dem Handballnachwuchs eine Heimat gegeben. Eine, die sich auch professionalisiert, so wie es der ganze Club vorhat. Ein Club, dessen Ambitionen nach düsteren Jahren in den letzten Jahren wieder in die aufsteigende Richtung tendiert. Head of Marketing Uwe Schneider war in der aktuellen Ausgabe von Das magische Dreieck zu Gast, um über seinen Werdegang, die Relevanz von Sport und dessen Vereinen für die Gesellschaft, aber auch über die Herausforderungen eines Erstligavereins zu sprechen. Viel Spaß beim Reinhören!
