Garage Invasion Day 2 – Punk aus Sydney, Leipzig und Linz
Am Samstag, den 20. September 2025, war ganz schön was los in der Linzer KAPU: Garage Invasion Tag 2 mit internationalem Line-up. Gee Tee und 1-800 Mikey aus Australien, gerade gemeinsam auf Europatour, dazu die Locals Johnnyfromtherotten & Friends und Blitzer aus Leipzig. Was ein mega Line-up!
Vor der KAPU fand man um neun Uhr kaum mehr einen Sitzplatz. Die üblichen Verdächtigen sind vor Ort. Schon seit Wochen ist die Vorfreude auf diesen Abend in der Szene groß.
Johnnyfromtherotten & friends
Den Abend eröffneten Johnnyfromtherotten & Friends. Jonnys Friends kennt man natürlich aus diversen Musikprojekten, zusammengewürfelt aus der Linzer Szene. Im Saal viele Menschen. Die Band spielt lange Tracks, die so lässig sind, dass man gar nicht aufhören will zu tanzen – auch wenn einem dabei fast schon die Energie ausgeht.
Blitzer
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit Blitzer aus Leipzig. Das Trio hatte keine Scheu vor akrobatischen Moves mit ihren Instrumenten und brachte mit groovigem Sound die Menge zum Tanzen – Einfach mega! Nach dem Konzert war der Andrang zum Merch-Tisch groß.
1-800 mikey
Erster internationaler Act des Abends: 1-800 Mikey. Frontman Michael Barker ist auch Mitglied von Gee Tee. Gemeinsam tourten sie gerade quer durch Europa. Der Sound: Dark, lo-fi Bedroom Garage Punk. Das Publikum in der KAPU feiert das – und Mikey krönt seinen Auftritt, indem er sich mit Gitarre in die Menge stürzt und zum Crowdsurfen ansetzt.
Gee tee
Manch eine:r kann es gar nicht glauben: Gee Tee spielen heute wirklich in der KAPU. Passt halt auch einfach wie die Faust aufs Auge. Auch nach drei wilden Konzerten lässt sich die Crowd keine Spur von Erschöpfung anmerken. Die Australier sorgen mit ihrem „Lo-Fi Eggy Garage Punk“ für ordentlich Stimmung. Ihre Lyrics gehen ein bisschen unter in den Rhythmen, die so mitreißend sind, dass sie zu Bewegungszwang führen. Manche Mutige ergriffen noch die letzte Chance des Abends zum Crowdsurfen. Und es kommt einem ganz plötzlich vor, da ist das Konzert auch schon wieder vorbei. „Bissi kurz, oder?“ Ob es daran liegt, dass ich an jenem Abend das Zeitgefühl komplett verloren habe, oder ob es tatsächlich ein eher kurzes Set war, fällt mir im Nachhinein schwer einzuschätzen.