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Foto: Apollonia Theresa Bitzan

Clara Luzia: auf leiseren Pfaden

Horelia – die Wiener Künstlerin Clara Luzia geht mit The Quiet Verison neue musikalische Wege. Wege, die ruhiger sind, die aber auch anders als die gewohnten sind.

Songs wie Cosmic Bruise, The Drugs Do Work, Queen of The Wolves – Clara Luzia ist eines der Aushängeschilder der heimischen Indie-Szene. Eine Künstlerin, deren Konzerte man als geneiger Konzertbesucher:in zwischen Intimität und Ausbrüchen genießen kann. Neuerdings wandert Clara Luzia auf leiseren Pfaden. Mit Horelia sowie neuer Band The Quiet Version schlägt Clara Luzia leisere Töne an. Ein Interview zu neuen Erkenntnissen, sprachlichen Besonderheiten und verstärkter Exposition auf der Bühne.

subtext.at: In der Aussendung zu Horelia heißt es, dass nun endlich das Debutalbum erscheinen würde. Kann man nach sechs Clara Luzia-Alben überhaupt noch von einem Debut sprechen?
Clara Luzia: 
Das waren ja schon mehr Alben, oder? Das Debut für The Quiet Version aber schon zumindest, ja, das stimmt. Sonst waren es natürlich mehr Alben.

neue Wege nach einem Live-Test

subtext.at: The Quiet Version ist ja kein ganz neues Projekt. Es gab bereits Konzerte in dieser Variante, etwa im März 2025 im Posthof. Für mich hat das um einiges relaxter gewirkt als ein klassisches Clara Luzia-Konzert – würdest du mir hier zustimmen?
Clara Luzia: Ja. Das Publikum sitzt halt (lacht). Kann aber gut sein.

subtext.at: Im Frühjahr 2025 hast du mit diesen Konzerten einen „Testballon“ steigen lassen. Was war der eigentliche Grund für diesen Testballon? Man hätte ja auch „normal“ als Clara Luzia weitermachen können?
Clara Luzia:
Ja, sicher – die Stammband gibt es ja nach wie vor, die ist ja nicht verstorben (lacht). Ich hoffe auch, dass wir wieder mehr spielen. Aber es war einfach so, dass die Stammband im Laufe der letzten Jahren immer lauter geworden ist. Wir aber auch Anfragen bekommen haben von Venues wegen etwas kleiner dimensionierten Konzerten mit sitzendem Publikum. Und wo das nicht mehr gepasst hat, aber ich das schade fand, dass wir so viele Konzerte nicht wahrnehmen konnten. Dann hat die Kathi – das ist meiner Erinnerung nach auf ihrem Mist gewachsen – gemeint, ob wir nicht in einer anderen Formation etwas anbieten können, was wir in solchen Venues spielen können (lacht). Insofern also ein sehr pragmatischer Zugang.

subtext.at: Pragmatisch im Sinne dessen, auch „klassischeres“ Sitzpublikum bedienen zu können?
Clara Luzia:
Es ging primär um die Venues. Etwa Venues wie der Stadtsaal in Wien, die uns öfters angefragt hatten. Mit der Stammband ging sich das einfach nicht aus. Das ist zu laut – und dann weder für uns noch das Publikum schön, vollgedröhnt zu werden. Dann war die Idee geboren, eine neue, zweite Band zu machen.

subtext.at: Auch wenn Teile der Stammband auch bei The Quiet Version aktiv sind, muss man hier aber wohl dennoch auch einen etwas anderen musikalischen Zugang finden. Wie einfach war das für dich, sich vielleciht wieder etwas herunter zu reduzieren?
Clara Luzia: Ich fand das eigentlich überhaupt nicht anders als bei der Stammband. Höchstens insofern, dass ich im Laufe der letzten Jahre immer mehr dazu übergangen bin, Lieder fertig zu arrangieren. Noch bevor ich sie der Band übergebe – aber das würde ich heute bei der Stammband genauso machen. Den kompletten Song fertig zu machen – und auch fertig in den Proberaum zu gehen. Das habe ich bei The Quiet Version jetzt zur Spitze getrieben, weil diese Band auch primär als Liveband geplant war. Und die Protagonist:innen auch mit diesem Gedanken angefragt wurden. Das habe ich aber auch klar kommuniziert – weil das nicht jede:r mag. Aber das hat dann eh gepasst, weil jedes Mitglied zig andere Projekte hat, um sich kreativ auszutoben (lacht). Beim Schreiben und der Stilistik war aber jetzt nicht so viel Unterschied. Meine ersten Alben waren ja auch „kammermusikalischer Pop“ – es war aktuell also nichts großartig Neues für mich.

Zwischen Deutsch und Englisch

subtext.at: Zurück zum Live-Erlebnis. Das Konzert im Posthof war in zwei Teile samt Pause unterteilt – einmal in Deutsch, einmal in Englisch. Dasselbe ist auf dem Album auch der Fall: erste Hälfte Englisch, dann Deutsch. War das auch die Quintessenz auf Horelia, beiden Sprachen jeweils die Hälfte des Albums zu geben?
Clara Luzia:
Ich wollte, dass die Platte so ist, wie es die Konzerte sind. Die Platte ist eigentlich ja auch nur entstanden, weil die Idee des angesprochenen „Testballons“ ohne eine fertige Platte zu haben nicht ganz gut durchdacht war. Weil viele Leute durchaus enttäuscht waren, von diesem Konzert nichts Physisches mitnehmen zu können. Darum habe ich nach der Tour gleich begonnen, die Platte zu machen – nachdem ich die Leute quasi angeködert hatte, ohne etwas für sie zum Mitnehmen zu haben. Aber ich brauche auch den Bruch zwischen Deutsch und Englisch, weil das schon auch zwei Welten sind. Und das hat im Live-Set gut funktioniert, darum habe ich das auch auf der Platte so beibehalten.

subtext.at: Im dritten Song Everything Is Free heißt es We’re gonna do it anyway, even if it doesn’t pay. Vor mehr einem Jahrzehnt hattest du mit No One’s Watching schon einen Song mit ähnlicher Thematik, hat sich aktuell immer noch nix verändert?
Clara Luzia: Es ist noch schlimmer geworden (lacht). Der Song selbst ist aber ein Cover von Gillan Welch, die das 2002 schon geschrieben hat. Das war damals auf Napster und Piracy bezogen. Natürlich gehts um die Gratis-Attitüde, aber gerade die Zeile We’re Gonna Do It Anyway ist dann ja quasi Fluch und Segen zugleich. Weil die Leute, die wissen, dass man es sowieso macht, dich dann natürlich auch melken. Aber als Künstlerin macht man es auf jeden Fall, halt auch.

subtext.at: Du bist schon länger Künstlerin – aufbauend auf diesen Gedanken: wo findest du die Motivation, es immer noch zu machen? Ist The Quiet Version vielleicht auch ein neuer Ansporn, es weiter zu machen?
Clara Luzia:
Ja, sicher – jedes Projekt, die man beginnt, ist sicher immer auch dazu da, um sich selbst zu motivierten. Und es für sich selbst interessant zu halten. Generell ist es für mich beim Musikmachen immer gut, neue Leute reinzubringen, weil dann auch neue Perspektiven entstehen. Auch wenn das „nur“ Sessionmusiker:innen sind – trotzdem bringen sie neue Spielräume und Energien rein. Dadurch verhindert man im Idealfall immer in derselben Suppe zu schwimmen.

subtext.at: Zurück zum Live-Konzert – neben der bereits angesprochenen Gillian Welch hast du dort auch Sinead O’Connor oder MIA. gecovert. Ist The Quiet Version auch eine Möglichkeit um Artists, die dich schon länger begleiten, eher Tribut zollen zu können als es vielleicht sonst der Fall wäre?
Clara Luzia:
Nicht unbedingt, mit der Stammband covere ich eh auch. Das ist etwas, was ich in den letzten Jahren verstärkt mache. Viele Musiker:innen starten ja mit Covern, bevor sie beginnen, selbst Songs zu schreiben. Bei mir war es genau umgekehrt – ich konnte das anfangs nicht. Darum habe ich angefangen, Lieder zu schreiben – die habe ich so geschrieben, dass ich sie auch spielen kann. Die Freuden des Coverns habe ich erst sehr spät entdeckt, aber ich habe jetzt Blut geleckt. Wenn ein Lied räsoniert, dann passt das sehr gut für mich – von Gillan Welch kenne ich etwa sonst garnix. Und den Song hab ich auch eigentlich nur im Cover von Courtney Barnett gehört (lacht). Von der bin ich schon Fan, aber ich fand die Nummer so toll, um die zu spielen.

subtext.at: Die offensichtliche Frage habe ich zu The Quiet Version noch gar nicht gestellt: findest du eigentlich, dass du musikalisch ruhiger geworden bist?
Clara Luzia:
Jein, würde ich gar nicht sagen (überlegt). Ich versuche bei The Quiet Version natürlich schon, die bewusst ruhiger zu schreiben. Da war eher das Problem, dass wir für das Live-Set noch ein bisschen energetische Nummern brauchten. Weil nur „ruhig“ ist dann live auch irgendwann öde (schmunzelt). Aber ich tue mir ganz generell leichter, ruhigere Songs zu schreiben.

subtext.at: Am meisten im Gedächtnis geblieben aus Horelia ist mir der Song Blablabla, fast schon eine Hommage an das Wienerlied. Ein Wienerlied, das aber textlich schon sehr rausfällt aus dem Kanon der Platte – warum ist das dann überhaupt drauf?
Clara Luzia:
Ich wollte es eh nicht drauf haben (lacht). Aber es ist halt drauf, weil ich natürlich merkte, dass es das Publikum sehr mag. Und auch die Kathi und viele Andere meinten, dass es drauf sein muss. Und jetzt ist es halt drauf (schmunzelt). Mich stört es aber fast ein bisschen, ich skippe es fast immer, weil es doch rausfällt.
Ich mag die Nummer aber an sich ganz gerne, hab die aber eigentlich für einen anderen Anlass geschrieben. Für die Webserie Die Maßnahme von Claudia Kottal ursprünglich. Sehr lustig eigentlich – da habe ich die Musik dazu gemacht. Aber ich finde es immer schwierig, wenn ich etwas spezifisch für einen Anlass geschrieben habe, das aber für einen anderen Kontext verwendet wird. Da bin ich nicht der Fan davon. Live spielen wir die Nummer natürlich, aber auf die Platte hätte ich den Song nicht unbedingt gegeben.

neue Herangehensweisen im Livesetting

subtext.at: Die letzte Single-Auskopplung von Horelia heißt Am Fluss – ganz einfach gefragt: warum dieser Song?
Clara Luzia:
Die erste Single war ja Utopie, die zweite Matter Of The Heart Am Fluss war halt, damit ich auf Instagram und Co wieder etwas posten kann. Ich muss das jetzt leider komplett entzaubern (lacht).

subtext.at: Zurück auf die zwei „Welten“ zwischen Englisch und Deutsch – findest du, dass du dich auch in deiner Herangehensweise an die Musik auf Englisch und Deutsch unterschiedlich ausdrückst? Wie entscheidest du, ob du über ein Thema auf Englisch oder auf Deutsch singst?
Clara Luzia: Das macht die Musik. Ich schreibe die Musik und texte mehr oder weniger gleichzeitig. Ich schrummel mit einer Melodie vor mich hin, gleichzeitig taucht aber auch ein Text auf. Melodie und Text „füttern“ sich gegenseitig, da kommt dann entweder ein deutscher oder ein englischer Song raus. Ich setze mich selten hin und sage „jetzt schreibe ich einen Song auf Deutsch“ – kommt zwar vor, aber nicht oft. Für das Projekt jetzt kam es etwa vor, dass wir noch deutsche Nummern benötigten.
Dann kommt es aber auch vor, dass, wenn ich etwa eine Nummer auf Deutsch schreibe, dann am Ende eine englische herauskommt. Weil die Melodie halt Englisch erforderte. Das gibt also hauptsächlich die Melodie vor, was es wird, weil die Sprachmelodie zwischen diesen beiden Sprachen halt auch eine andere ist. Deswegen trenne ich halt auch gern, weil es sich auch beim Singen und Schreiben anders anfühlt.

subtext.at: Live ist das ja sehr strikt getrennt mit je einem Block auf Deutsch und einem auf Englisch. 15 Minuten Pause inklusive. Fühlt es sich für euch für euch an wie zwei verschiedene Konzerte?
Clara Luzia:
Schon ein bisschen, ja. Deutsch ist für mich schon viel mehr als eine andere Sprache, in der ich singe. Das erfordert ein anderes Mindset, auch wenn ich es nicht hundertprozentig erklären kann. Ich könnte mir nicht vorstellen, die Lieder zu mischen. Das ist eine solch andere Welt, weil es natürlich auch meine Muttersprache ist und ich mich da natürlich viel besser auskenne als im Englischen (lacht).

subtext.at: Das wird also auch auf der Tour 2026 beibehalten?
Clara Luzia: Ja, absolut. Ich packs sonst nicht anders (lacht). Und ohne ein Konzept oder einen Plan zu haben: wenn The Quiet Version weitergehen sollte, dann wird das wohl irgendwann ganz auf Deutsch werden, glaube ich.

subtext.at: Nach 20 Jahren im Business sucht man vielleicht auch neue Nuancen, neue Aspekte an sich selbst. Findest du, dass The Quiet Version genau das ist, wieder mal das machen zu können, wozu man vorher vielleicht keine Zeit hatte?
Clara Luzia:
Ja, vielleicht. Ich habe mich ursprünglich ja gegen die Idee gesträubt. Kathi hatte die Idee ja schon länger und oft schon apelliert, mal was Ruhigeres zu machen. Aber „zurück zum Anfang“ wollte ich eigentlich nie. Ich war immer froh, dass ich das losgeworden bin, als „fragile Singer-Songwriterin“ zu gelten. Ich freute mich eigentlich, mehr Gas geben zu können, irgendwann hab ich mich aber dann geschlagen gegeben (lacht). The Quiet Version ist dann halt wieder etwas Neues und für mich auch dann doch wieder Interessantes. (überlegt) Aber ja, es ist dann schon so etwas wie ein Geschenk.

subtext.at: Also hast du lange versucht, von diesem fragilen Singer-Songwritertum wegzukommen. Mehrere Alben lang – und jetzt wieder Back to The Roots. Wie lang hat das bei dir gedauert, bis du wieder bereit warst zu diesem „Back To The Roots“-Zugang und als The Quiet Version eine ganze Platte zu veröffentlichen?
Clara Luzia:
Puh, schwierig zu sagen. Dass Kathi mich mehr oder weniger intensiv bearbeitet hat, so etwas zu machen, hat sicher ein bis zwei Jahre gedauert.

subtext.at: Also es ist langsam gewachsen?
Clara Luzia:
Als wir an dem Punkt waren, wo wir dann ernsthaft überlegt haben, es zu machen und wer da mitspielen sollte, waren wir dann schon sehr schnell. Und wir hatten beide dieselben Personen, und glücklicherweise wollten sie auch alle (lacht). Und dann gings schnell, aber bis zu diesem Punkt hat es schon gedauert. Weil ich es schon riskant fand, wieder in die Schublade gesteckt zu werden. Das nehme ich aber auch hin, das ist halt so. Langsam bin ich in dem Alter und in dem Status zu machen, was ich will, und ich muss auf nichts mehr wirklich hinarbeiten.

subtext.at: Noch kurz zum Titeltrack der aktullen Platte, Horelia, der komischerweise nach dem angesprochenen Blablabla kommt. Kannst du nochmals kurz ansprechen, wie die Herangehensweise zu diesem Track war?
Clara Luzia:
(überlegt) Puh, da hatte ich einen Drumbeat ursprünglich. Ich hab das sehr oft, dass ich „Zwillingslieder“ habe, etwa bei Am Fluss und Horelia. Songs, die im gleichen Zeitraum und im gleichen psychischen Zustand entstehen. Und ich glaube bei beiden Liedern war zuerst der Beat da, auf dem ich die Nummern geschrieben habe. Auf einem Beat von Marco Kleebauer (u.A. Leyya, Anm. d.Red.) übrigens – den habe ich aber dann nicht drinnen gelassen. Den hat Kathi so ähnlich nachgespielt, und der hat sehr viel vorgegeben. Aber Horelia und Am Fluss sind für mich schon die Lieblingstracks auf der Platte. Auch wenn Horelia sonst noch niemand genannt hat (lacht). Aber ich mags sehr.

subtext.at: Zum Abschluss: man macht Musik ja immer noch für das Publikum. Ich persönlich hätte nie gedacht bis zum Konzert im Posthof, dass ein Clara Luzia-Sitzkonzert funktionieren kann. Provokant gefragt: fordert ihr auch das Publikum etwas mehr heraus, gerade weil ein Sitzkonzert in eurem Kontext natürlich etwas Anderes ist? Und fühlt ihr euch auch exponierter?
Clara Luzia: Exponierter, ja. Es ist natürlich etwas Anderers, wenn sich Leute bewegen und herumgehen, oder ob Leute regungslos dasitzen und dich anstarren. Das ist schon nochmals intensiver, und ich fühle mich da auch immer extrem beobachtet. Grundsätzlich war das Clara Luzia-Publikum immer schon etwas älter als das durchschnittliche Indie-Publikum. Deswegen habe ich auch gewusst, das sich viele freuen, wenn sie auf meinem Konzert sitzen können (lacht).

subtext.at: Apropos „beobachteter“ – hast du auch neu lernen müssen, vielleicht noch intensiver beobachtet zu werden? Geht es dir anders als in einem „klassischen“ Setting auf der Bühne?
Clara Luzia: (überlegt) Vielleicht, ja. Schwierige Frage. Könnte schon sein – gerade die Sprache macht da aber auch sehr viel. Gerade beim Block in deutscher Sprache. Da erzähle ich auch mehr zwischen den Songs als bei normalen Gigs – bei Stehkonzerten will ich keinen zehnminütigen Monolog halten. Bei Sitzpublikum denk ich mir halt „naja, da müssts jetzt durch“ (lacht).

subtext.at: Beim Posthof-Konzert meintest du „Naja, ein Party-Set wird das jetzt nicht“. Muss man hier auch im Dialog zum Publikum anders agieren?
Clara Luzia:
Bei sitzendem Publikum kann man das machen. Das habe ich bei Familie Lässig gelernt, wo wir auch immer vor sitzendem Publikum gespielt haben. Natürlich mit anderem Konzept, aber da habe ich gemerkt, wie viel Interaktion Dialog herstellt. Das hat mich schon beeindruckt und hat mir gefallen. Bei Clara Luzia-Konzerten wollte ich das lang nicht, weil es mich auch selber nervt als Publikum, wenn ich von der Bühne zugelabert werde. Aber bei sitzendem Publikum verträgt es mehr Sprache, glaube ich, darum mache ich das auch mehr. Und es gefällt mir, zu sehen, dass Leute mehr Verbindung zu Nummern habe, wenn ich ihnen mehr Kontext geben kann.

subtext.at: Zum Abschluss: was ist die größte Herausforderung für dich im Hinblick auf The Quiet Version?
Clara Luzia: Das Zeitmanagement ist eine Herausforderung, weil alle in so vielen Projekten spielen. Noch schwieriger, als es bei Familie Lässig je war. Ich hätte nie erwartet, dass es da noch schwieriger wird. Das ist auch der Grund, warum erst im März die Konzerte gespielt werden. Einfach weil es nicht anders geht.


Clara Luzia – Horelia

VÖ: 25.11.2025, Asinella Records
Format: CD, Vinyl, Digital

05.03.26: Linz, Posthof
06.03.26: Salzburg, ARGE
07.03.26: Saalfelden, Nexus
13.03.26: Hard, Kammgarn
21.03.26: Unterretzbach, Rekura
23.03.26: Wien, Stadtsaal
24.03:26: Wien, Stadtsaal

www.claraluzia.com


Musik-Nerd mit Faible für Post-Ehalles. Vinyl-Sammler. Konzertfotograf mit Leidenschaft, gerne auch analog. Biertrinker. Eishockey- und Fußballfan. "Systemerhaltende" Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.