Where the Light Does Not Shed – Kunst, Klang und Widerstand gegen Zensur
Eine interdisziplinäre Ausstellung zwischen Musik und bildender Kunst verhandelt Meinungsfreiheit, Medienrealität und die politischen Schatten unserer Zeit.
Die Ausstellung in Wien widmet sich Literaturzensur und Meinungsfreiheit und verbindet Kunst mit Konzerten zu einem politischen Gesamterlebnis. Inspiriert von George Orwells 1984 entstehen Arbeiten zwischen Medienkritik und gesellschaftlicher Realität.
Mit „Where the light does not shed“ entsteht ein vielschichtiger Raum, in dem sich Kunstformen begegnen und gegenseitig erweitern. Sechs Musiker:innen und sechs bildende Künstler:innen arbeiten gemeinsam an einer Ausstellung, die sich mit Literaturzensur und deren gesellschaftlichen Auswirkungen auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist nicht nur die literarische Referenz auf 1984, sondern auch die fortwährende Realität von Zensurmechanismen weltweit. Zwischen Musik, Malerei, Textilien und Fotografie entfaltet sich ein Spannungsfeld, das von queeren Narrativen auf Zypern bis hin zur Hyperzirkulation von Informationen in digitalen Medien reicht. Die Arbeiten greifen aktuelle politische Entwicklungen auf und stellen Fragen nach Zugang, Sichtbarkeit und Kontrolle von Wissen.
„Where the light does not shed“ versteht sich dabei nicht nur als Präsentationsfläche, sondern als sozialer Raum. Konzerte ergänzen das visuelle Programm und schaffen Momente kollektiver Erfahrung. Ziel ist es, Besucher:innen zusammenzubringen und einen offenen Dialog über Kunst, Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung zu ermöglichen. Die Ausstellung in Wien positioniert sich bewusst zwischen Kunst und Aktivismus. Sie lädt dazu ein, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren.
Mit Arbeiten und Performances von Harut Mnatsakanyan, Allegra Lavinia Fleur, Pia Doğa Yaren Aydın, Caratanaa, Phivos Theodotou, Blanca Rada, Hannah Wallner, Darina, Djinn Sylva, Felix Maierl, Gush Valley, Mart und Maerlia. Prestented by mupak.at

Where the Light Does Not Shed
Konzerte: Gush Valley & Maerlia, Darina & Djinn Sylva, Fex & MART
Viktoriagasse 5, 1150 Wien
24.–28. April 2026
Eröffnung: 24. April, 18:00–22:00 Uhr
Konzerte: 24., 25. und 28. April, jeweils 19:00–22:00 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 11:00–19:00 Uhr
Eintritt Ausstellung: frei
Tickets Konzerte: €10 / ermäßigt €7 / alle 3 Konzerte €15