oimara posthof linz
Foto: Christoph Leeb

Oimara in Linz: Wenn das Publikum kein Ende akzeptiert

Vergangenen Freitag gastierte der bayerische Musiker und Wackelkontakt-Interpret Oimara im Posthof Linz. Das, was bei diesem Konzertabend passierte, ist so im Posthof Linz noch nie passiert.

„Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern.“ Na, mitgesungen? Ertappt! Es gibt wohl kaum jemanden, der dieses Lied im deutsch-österreichischen Raum nicht kennt. Und genau dieser Künstler, nämlich Oimara (bairisch für Almerer), schaute vergangenen Freitag im Posthof Linz vorbei. Spätestens beim zweiten Lied Cocktailschirm im Arsch hatte der 34-Jährige das Publikum auf seiner Seite und es war klar: Der Abend kann nur gut werden. Neben seinem bekanntesten Hit Wackelkontakt, durften natürlich auch Hits wie Zebrastreifenpferd nicht fehlen. Oimara ging während seines Konzerts auch auf seine Fans ein. Nachdem einige Male Bierle in da Sun geschrien wurde, änderte er kurzerhand die Setlist und spielte es auch für seine Fans.

Ein Lied, das bestimmte schlussendlich ebenfalls das Publikum, durfte zudem nicht fehlen: Wannabe. Aber es wäre eigentlich nicht auf der Setliste gestanden. Dem Publikum gefiel das gar nicht und merkte das auch lautstark an. Nach einiger Zeit und obwohl das Konzert eigentlich schon aus war, einige Fans schon gegangen sind und die Tontechnik schon abgedreht war, kam Oimara noch einmal heraus, setzte sich mit einer Akustikgitarre und spielte für die Fans noch Wannabe. Nach dem Konzert nahm er sich auch noch für Autogramme und Fotos Zeit.

Lucas Fendrich supportete Oimara

Ja, gerade der Nachname dürfte jedem von uns ein Begriff sein und ja, Lucas Fendrich ist auch einer der Söhne der Musiklegende Rainhard Fendrich. Und auch wenn er das wahrscheinlich nicht sehr gerne hört, will er doch sicher als eigenständiger Künstler dastehen. So erkennt man auch beim Singen, wenn man die Augen schließt, die Verwandtschaft zu Rainhard Fendrich heraus. Lucas Fendrich interpretiert mit seiner Musik laut seinen eigenen Angaben den „alten Austropop“ neu.

Fazit

Wenn das Publikum kein Ende akzeptiert, dann spricht der Konzertabend für sich, und jegliches Fazit ist überflüssig. Dass Oimara dann tatsächlich noch einmal rausgekommen ist und mit der Akustik-Gitarre noch weitergespielt hat und das auch seitens Posthof möglich war – da wurden sicher einige Fanherzen glücklich gestimmt.


Nähere Infos: www.oimara-musik.de

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