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„Maybe the inside is trying to get outside, maybe the outside is trying to get in“

„Maybe the inside is trying to get outside, maybe the outside is trying to get in“

 

Bruteman Don Browski, St. Ananas, Sir Simon und E.C. sind kein Begriff? Diese Zeilen werden euch auf die Sprünge helfen. Es geht um vier nicht ganz alltägliche Charaktere, die man einfach gesehen und noch viel mehr gehört haben muss. Hier die Geschichte einer Band, die man eigentlich schon als Linzer Urgestein bezeichnen könnte.Wir schreiben das Jahr 1999. Ein überfluteter Proberaum zwingt Fritz a.k.a. St. Ananas und sein Gefolge, genannt Word Wide Wet, an das andere Ende des Gebäudes. Bei der etwas zu laut geratenen Jamsession dieser und einer weiteren Band wird es dem Besitzer des darüber liegenden Chinarestaurants zu bunt. Samt Exekutive versucht er, dem Treiben ein Ende zu setzen, ohne Erfolg. Die Polizei, recht angetan von den Klängen, bittet um eine weitere Hörprobe. Dies ist die Geburtsstunde von „Costa de la Muerte“.

Seit zehn Jahren, acht Veröffentlichungen und einigen Wechsel im Line-Up, beschallen Costa de la Muerte nun schon Linz und Umgebung. Eingängige Rockmelodien gepaart mit Blues, Reggae und etlichen anderen Stilrichtungen, bestimmen den Sound des Linzer Quartetts.

Die tiefe und manchmal auch leicht erotische Stimme von Isi a.k.a. E.C. (Extraterrestrial Creature) ist die optimale Ergänzung zu Fritz‘ rauchigem Gesang. Rudi a.k.a. Bruteman Don Browski gibt gekonnt den Takt vor, für den dazu passenden Groove am Bass sorgt E.C. selbst. Fritz und der gebürtige Engländer Simon a.k.a. Sir Simon an den Gitarren runden das Gesamtpaket ausgezeichnet ab. Drei Jahre spielen Costa de la Muerte nun schon in dieser Konstellation und es ist kein Ende in Sicht.

Ihr aktuelles Album „Dawn of the Dread“, erschienen bei ATS Records, hat echtes Hitpotential. Songs wie „The Dirt“, „Broken“, „Get On“, „Dreadlock Holiday“ und „Old Mother the Sea“ überzeugen durch gutes Zusammenspiel. Teils tiefgründige Texte, Grooves und eine gehörige Portion Sunshine-Feeling lassen den Sommer selbst bei diesen Temperaturen wieder aufleben.

Die neueste Werk, der „Anti-Sommer Hit“, der bald auf CD sowie im Netz zu hören sein wird, ist eine gelungene Rock-Nummer, die alleine schon aufgrund des Titels gegen den Strom schwimmt. Die Hörerschaft soll sich von dem Gedanken abwenden, einen Song nur einen Sommer lang zu lauschen, sondern das ganze Jahr über die Scheibe auf Heavy Rotation laufen lassen. Mit diesem Song wird Costa de la Muerte das auch mit Sicherheit gelingen.

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Foto: Martina Hahn

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