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Call it a Day: This Revolving Stage

Call it a Day: This Revolving Stage

Frisch aus Graz traf die EP „This Revolving Stage“ von Call it a Day ein. Das nur drei Tracks lange Werk macht durchaus eines richtig: Lust auf mehr.

Hört man in den ersten Track „The Rapture“ hinein, ist man erst einmal verwundert. Hat man da etwa eine alte, bislang unveröffentlichte Incubus-Platte erwischt? Klingen tut der Song Brandon Boyd & Co nämlich zum Verwechseln ähnlich. Was man als Qualitätsmerkmal sehen darf. Als sehr gutes sogar. Oder: „Drive“ mit veränderten Lyrics. „Together We’re alone“ folgt danach. Etwas weniger funky, sondern mehr in den modernen Rock driftet diese Nummer ab. Funktioniert live sicher sehr gut – und erinnert stimmlich fast etwas an „3 Feet Smaller“ – falls man diesen Vergleich heute überhaupt noch ziehen darf. „This Is Not The End“ bildet dann den Abschluss des etwa zwölfminütigen Hörvergnügens – hier führt man sich, wie beim ersten Lied an Incubus, an ein Queens of the Stone Age – Lied erinnert. Gemeinsam mit ein bisschen Stoner Rock bildet es einen gelungenen Abschluss einer EP, die fast nach einem ganzen Album verlangt.

Die 2012 gegründete Truppe aus Graz hat hier ein rundum gelungenes Erstlingswerk am Start, das als guter Appetizer für eine Full-Length-Platte funktioniert. Oder, um es mit den Worten der Band auszudrücken: hoffentlich „is this not the end!“.

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Musikliebhaber. Vinyl-Nerd. Konzertfotograf. Biertrinker. Eigentlich Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.

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