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Wetterleuchten 2015: Und unter dir die Stadt

Wetterleuchten 2015: Und unter dir die Stadt

Letzten Samstag konnte man auf der Nordkette wetterleuchtend tanzen – oder auch gemütlich beim Lagerfeuer sitzen. Ausverkauft und trotzdem im kleinen Rahmen, hier ein paar Fotos plus Bestandsaufnahme.

Auf 2000 m über dem Meeresspiegel – Europas höchstes Festival – nahm das Wetterleuchten seinen Anfang als kleine Feierei unter Freunden. Aber bald schon ging die Neuigkeit die Runde und immer mehr Leute wollten zu dieser Location, um ein bisschen zu feiern und es sich gut gehen zu lassen.

Campingplatz war überall wo man wollte, je nachdem, wie sehr man bereit war, ein kleines Stück zu wandern. In meinem Fall gerade mal über den ersten Hügel, reichte aber vollkommen. Eröffnen durften The Wooden Solchaz, eingängiger instrumentaler Hip Hop aus dem Tiroler Oberland, bereits um 18 Uhr, danach folgten Djs mit instrumentaler Unterstützung von verschiedenster Seite – mal Drums, mal Geige.

Zeltplatz mit Aussicht

Davidecks & Drums lösten zu späterer Stunde das meiste Gejubel aus, Erinnerungen an Ausgehen mit 16 kamen wieder hoch, weshalb ich mich dann doch vermehrt draußen aufhielt. Natürlich gab es auch ambitionierte Camper, die sich, statt ins „Mainstream“-Zelt zu gehen ihre eigene Anlage samt Zelt mitnahmen und sich ein wenig abseits bei Techno amüsierten.

Trotz kleiner Regeneinlagen hielt das Wetter, und man konnte, ganz was der Name verspricht, in der Ferne dem Wetterleuchten zusehen. Um 21 Uhr wurde via Facebook verkündet, dass es keine Tickets mehr gibt. Somit waren die Kapazitäten, rund 1100 Menschen, ausgeschöpft. Das Gasthaus hatte die ganze Nacht offen und verzapfte literweise Bier zum Selber-Einschenken. Getanzt wurde bis in die frühen Morgenstunden, wobei ab 3 Uhr viele das Festival verließen, da die letzte Bahn ins Tal fuhr.

Im Inneren

Wer noch da blieb, konnte sich entscheiden, entweder ins sich leerende Zelt oder zu einem der beiden Lagerfeuer, um die sich konstant mehr Anhänger sammelten. Feuer plus Ausblick auf die Stadt – da konnte man schon fasziniert sein, auch wenn da der generelle Alkoholpegel dazu beitrug.

 

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Schreibt seit längerem, macht noch länger Musik. Mal erfolgreich, mal weniger - und versucht das Beste aus dem doch irgendwie dörflichen Innsbruck zu machen.

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