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Revolutionstänze in Steyr

Revolutionstänze in Steyr

Rainer von Vielen hat sich bereits einen Namen gemacht. Aufgefallen ist er durch seine kritischen Texte, ironischen Cover und der Untermauerung seiner Musik mit ungewöhnlich klingendem Kehlkopfgesang. Mit diesem Mix trifft er es auf den Punkt und fordet sein Publikum ungeniert zum Tanz auf. So auch vergangenen Samstag im Steyrer röda.

Tanz deine Revolution

Auf eine Vorband wurde ganz verzichtet. Zu recht, denn eine solche war nicht von Nöten. Bereits beim ersten Song spürte man den ununterdrückbaren Drang zu tanzen, der Musik Ausdruck zu verleihen und auch Rainer von Vielen ließ es sich nicht nehmen, sich unter das Publikum zu mischen, um sich gemeinsam mit der Menge zu bewegen. Eine Stimmung, die das ganze Konzert nicht verloren ging.

Nein, Mann!

Zur Konzertmitte griff Rainer von Vielen auf sein altbekanntes Instrument zurück – der Zieharmonika.  Volkstümliche Akkorde erklangen und leiteten seine Coverversion von Sido’s „Mein Block“ ein. Doch an diesem Abend lies er es sich nicht nehmen, auch unsere Musik auf den Arm zu nehmen und stimmte plötzlich den Refrain von „Nein, Mann“ an, welcher in dieser Fassung einen ganz anderen Charakter gewinnt.

Ein gutes Gefühl

Das Publikum wurde an diesem Abend dank dem gelungenem Mix aus seinem bestehendem Repertoire und Songs seiner neuen CD „Milch und Honig“ nicht enttäuscht. Zum Abschluss verblieb Rainer alleine auf der Bühne und schickte die Zuseher_innen mit „dem Gefühl“ nach Hause. Dass diese durch und durch mit einem guten Gefühl bereichert waren, vermittelten Kommentare wie „Eines der genialsten Konzerte seit langem!“.

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Benedikt ist verantwortlich für die Organisation der junQ.at-Veranstaltungsreihe qlash.at und hält auch subtext.at technisch in Schuss. Er studiert derzeit an der Kunstuniversität Linz und gibt alles für ein paar Takte gute Musik.

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