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Giantree: Acoustic Session & Album Review

Giantree: Acoustic Session & Album Review

Sie schmeißen kommenden Freitag ihr Album „We All Yell“ auf den Markt und sie sind Giantree. Die fünfköpfige Band aus Wien mit Hele und Roland Maurer, Ada Joachimsthaler, Franziska Kleinschmidt und Konstantin Spork hat sich in dieser Besetzung 2010 zusammengefunden und machen jetzt Musik vom Feinsten.

Für subtext.at spielten sie eine netten Hotelzimmer Acoustic Session, bei der sie selbst nicht gewusst haben ob sie gerade nur probieren oder es schon die endgültige Aufnahme ist. Gespielt haben sie „Cobwebbed & Frayed“ und „Time Loops“, welche beide auf ihrem Album zu finden sind. Letzteres ist auch auf der FM4 Soundselection 25.

„Tell me that I am not wasting my time“

„Time Loops“ ist der fantastische Opener von „We All Yell“ und ja, ich kann euch sagen, dass ihr eure Zeit nicht verschwendet, wenn ihr euch das Album kauft und anhört. Ihr verpasst etwas. Denn es geht mit der dritten Nummer „Communicate“ genauso furios weiter und darauf folgt gleich „Life Was Young“, welches den zwei erstgenannten Songs um nichts nachsteht. Die Stimmen von Hele und Ada passen einfach super zueinander. What the hell it feels so right. Und laut Facebook können wir uns da auch schon bald auf ein neues Video freuen.

„I am back on track to celebrate my ways have changed“

„Cobwebbed & Frayed“ ist Nummer sechs am Album und leitet mit den obrigen Worten  die zweite Hälfte der CD ein. Ihre Wege haben sich 2010 auch geändert, denn die Band mit dem Namen Giantree gibt es eigentlich schon seit 2008, jedoch zählen die für sie nicht wirklich. Veränderung spielt bei dem gesamten Album eine große Rolle. Was war? Was ist? Was wird?

„And it’s the fear of the future that makes us go down oh it’s the angst that is screaming ‚go turn around'“

So die Worte in „SmilingDrowningLaughingCrawling“. Mit der Nummer zehn kommt dann etwas unerwartetes, etwas anders. Es reist dich nach unten in die Tiefen. „Itchekin“ ist der Grund dafür. Ruhig, einsam, schwer, traurig und Klavier. Jedoch holt dich dort „meoP“ mit dem Synthie-Einstieg gleich wieder heraus.

„What if i die“

„Nord Rhodes“ ist die letzte Nummer und erzählt von einem Durchschnittsleben. Die Gitarren schreien um Hilfe. Frau. Kinder. Familie. Scheiße. Ende.

Videos & Text: Erli Grünzweil

 

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Fotograf für subtext.at. Lebt in Wien und ist dort als Grafik-Designer tätig. Erli betreibt auch das Ein-Personen-Grafik-Büro EARLIER.

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