Fotostrecke: Hadu Brand / Fargo @ Li+Do

Fotostrecke: Hadu Brand / Fargo @ Li+Do

Ein Konzert, das den Begriff „Wohnzimmeratmosphäre“ verdient hätte, gab es gestern Abend auf dem Linzer Kulturschiff „Li+Do“. Der Wiener Singer/Songwriter Hadu Brand spielte gemeinsam mit Band ein Konzert. Abgerundet wurde der Abend von „Fargo“. 

Hadu Brand – ich hatte ihn schon mehrmals als „geheimsten Geheimtipp der Welt“ bezeichnet – spielte dabei nicht nur die Stücke seines Album mit dem treffenden Titel „Fourteen Songs“, sondern auch einige neue Stücke ein. „All about me“ oder „Good Friends“ sowie das persönliche Highlight des Abends, „Raven“, boten ein gelungenes Konzert auf der Donau. „Fargo“ bildete abschließend den Ausklang für den Abend. Leider war der Besuch nicht überragend – Hadu hat sich definitiv mehr Publikum verdient. All diejenigen, die da waren, wurden aber bestens unterhalten. Ein kleiner Seitenhieb an den Veranstalter sei an dieser Stelle aber noch gestattet: Artists, die im Privat-PKW anreisen und sich Gastmusiker nehmen, mit einer Gage abzuspeisen, die jeder lokale Kleinstveranstalter überbietet, ist nicht die feine englische Art. Genausowenig, als dass sich die Musiker auch ihr Essen und ihr Feierabendbier selbst zahlen mussten. Ein bisschen mehr Wertschätzung wäre hier wünschenswert!

P.S.: Die Pizzaschnitten am Li+Do sind definitiv nicht weiterzuempfehlen !

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geschrieben von

Musik-Nerd mit Faible für Post-Ehalles. Vinyl-Sammler. Konzertfotograf mit Leidenschaft, gerne auch analog. Biertrinker. Eishockeyfan. "Systemerhaltende" Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.

1 comment

  • Hadu Brand

    weil der Punkt Gage hier behandelt wird, muss man fairerweise anmerken, dass wir in diesem Fall gerne einen Freundschaftsdienst für den Linzer Jugend Kulturclub KUBA geleistet haben, denn üblicherweise spielen wir nicht zu solchen Konditionen. Das heißt, uns waren die Konditionen vorher schon bekannt, daher geht das auch in Ordnung.
    Dass mir allerdings nachher das Gastroschiff LIDO läppische 35 EUR für Pizza, Bier und Kaffee abgeknöpft hat, ist tatsächlich unglaublich kleinlich. Mir auch bei meinen bisherigen gefühlten 500 Konzerten nicht passiert. Ich habs nur gezahlt, weil die Kellnerin jung war und ein bisserl verzweifelt wirkte, weil sie offenbar den Anweisungen ihres Chefs folgen musste, der nicht da war.

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