Walk off the Earth @ Arena Wien

WALK OFF THE EARTH hatten ihren internationalen Durchbruch definitiv mit ihrem Cover von GOTYEs „Somebody That I Used To Know“, welches seit Anfang 2012 auf einem unaufhaltbaren Höhenflug ist. Dazu gesellen sich noch etliche andere Cover aus allen Bereichen des aktuellen Pop-Spektrums. Die Band hat aber auch mehr auf dem Kasten, als nur durch Fremdkompositionen zu beeindrucken. Zwei CDs mit Eigenkompositionen beweisen dies und von den Live-Qualitäten von WALK OFF THE EARTH kann man sich am 30. August in der großen Halle der Arena Wien überzeugen.

Die Band selbst gibt’s ja eigentlich schon ein bisschen länger – seit 2006 um genau zu sein. In dieser Zeit wurden neben den zwei selbstkomponierten CDs auch weitere Cover von LADY GAGA, ADELE, EMINEM bis zu WIZ KHALIFA oder RIHANNA veröffentlich. Somit sind so ziemlich alle Ohrwürmer der letzten Jahre gecovert worden – und das meist auf eine äußerst aussergewöhnliche Weise. „Somebody That I Used To Know“ spielen sämtliche Bandmitglieder gleichzeitig auf ein und derselben Gitarre. Bei „Love The Way You Lie“ machte sich W.O.T.E.-Mastermind Gianni Nicassio die Mühe, mittels Live Loopings sämtliche Parts selbst zu spielen.

Auch die Eigenkompositionen brauchen sich nicht zu verstecken. Die wunderbare Liebesballade „Joan and Bobby“, die die Beziehung zwischen JOAN BAEZ und BOB DYLAN thematisiert, oder der an witzigen Wahnsinn grenzende „Backin‘ Up Song!!“ geben einen guten Einblick in die fabelhafte Welt der fünf Kanadier.

Die einzig schlechte Nachricht für dieses Konzert ist eigentlich nur, dass es bereits seit Langem ausverkauft ist. Wer also erst jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte definitiv im Freundeskreis herumfragen oder auf diversen Social Media Plattformen die Ohren und Augen offenhalten. Vielleicht findet sich ja noch eine überschüssige Karte – WALK OFF THE EARTH sollte man nämlich nicht verpassen!

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geschrieben von

Markus liefert als Teil der Wiener Fraktion von Subtext Konzertfotos aller möglichen Genres. Egal ob Hip Hop oder Black Metal - Hauptsache die Musik geht unter die Haut und drückt in den Ohren.

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