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Going abroad……

Going abroad……

Hi alle zusammen. Mein Künstlername ist mybird und habe mich entschlossen, mir dieses Jahr einen meiner größten Lebensträume zu verwirklichen: für ein Jahr als Au Pair (= so eine Art Nanny) in den U.S.A. zu arbeiten. Ich möchte sehen, wie die Amis so drauf sind, fernab von glorifiziertem Patriotismus, Weltmacht und Fastfood-erei.

Anfangs gab es viele bürokratische Hürden zu überwinden: Jedes Mal, wenn ich glaubte, alle Dokumente und Formulare abarbeitet zu haben, kam ein nächster Stapel , ein Formular für ein Formular des Formulares, blablabla… Also wenn man nach Amerika will, ist es schwer hierher zu kommen, aber wenn mal einmal da ist, wird es eine Spur leichter.
Aber wie gesagt, aller Anfang ist schwer. Auch haben mich der Großteil meiner „folks“ (=Leute) zu Hause unterstützt, es gab aber auch viele Schwarzmaler, die meinten: „…wenn du dich wild in den Terror stürzen willst und komplett fett werden willst, dann geh, aber es wäre besser Großbritannien oder ein anderes englischsprachiges Land zu wählen, aber ich sag ja nur…“. Es stimmt, wenn man die Glotze anschaltet, kommen zu 80% schlimme Sachen aus Amerika: Leute die andere erschießen, Hurricanes, Tornados, Botoxladies a la Hollywood uvm – wer soll da noch ein gutes „Imagebild“ von Amerika haben?!
Ich muss sagen, seit ich hier bin, habe ich viel ein „normaleres“ Amerika gesehen, als zuvor geglaubt. Vielleicht kommt es aber auch daher, dass ich bisher in einem amerikanischen Lebensumfeld lebte, das einigermaßen „normal“ ist. In den ersten Monaten war es sehr hart für mich, in den „amerikanischen Lebensrhythmus“ reinzufinden, und sei es nur z.B. bei den Essensmahlzeiten, da die Amis am Morgen ein bisschen, zu Mittag ein lächerliches Sandwich und am Abend sehr spät, aber viel und schweres Essen essen.

Da hat sich mein Magen gleich mal umgedreht. Wie eine Achterbahnfahrt ging es bei mir schlagartig bergauf und im nächsten Moment konnte es schon wieder bergab gehen, wie die Augeninfektion, die ich gleich „netterweise“ vom Amiwasser bekommen habe, wo ich dann drei Monate lang täglich fünf verschiedene Augentropfen nehmen musste und mein rechtes Auge komplett stillgelegt war. Von einem Arzt zum nächsten Krankenhaus schnaufend, wurde es Gott sei Dank besser. Glücklicherweise habe ich eine normale Krankenversicherung und eine Zusatzreiseversicherung vor meiner Abreise abgeschlossen, weil sonst hätte es mir bei den einzelnen Arztrechnungen wie $1000 nur für 1h Behandlung im Krankenhaus noch mehr den Boden unter den Füßen weggezogen. Nevermind.

Nach einem Familienwechsel zog ich von Massachusetts in den Bundesstaat New Jersey, beides Eastcoast. Von der Pampa in die Provinz. Es tut gut, Amerika von verschiedenen Seiten zu betrachten und verschiedene Eindrücke zu bekommen. Manchmal denkt man sich nur: „OMG, die haben einfach komplett einen Schuß!“, dann ist es wieder so otto-normal, dass man es gar nicht glauben mag.

So folks, das war jetzt nur mal der „Einleite-Artikel“, es kommen noch mehr, aber jetzt wisst ihr wenigstens einen Teil der anfänglichen Story, Fortsetzung folgt!

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