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No Omega: lauter Wochenausklang!

No Omega: lauter Wochenausklang!

Sonntagabend, das Wochenende neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Was also tun? Für all jene, die ihrer Konzertleidenschaft fröhnen mochten, hatte die Stadtwerkstatt in Linz und laessig Booking am Sonntag das ideale Programm. Der einzige Österreichstop der schwedischen Hardcore-Urgewalt No Omega im Rahmen ihrer aktuellen Europatour war eine wahre Freude für Genrefans. Auch der Support konnte sich sehen lassen.

Lokaler Support an diesem Abend kam von Cardiac Arrest. Auch wenn Frontmann und subtext.at-Kritiker Patrick ob des verganenen Noppen-Air-Festivals etwas angeschlagen war, wusste das Linzer Quintett durchaus zu überzeugen. „This Is Ours To Lose“ heißt die aktuellste EP, bietet gewohnt guten Post-Hardcore, und schreit auch im zweiten Jahr nach Veröffentlichung dringend nach Nachschub. Ein solides Liveset – und auch an dieser Stelle, von einer hauptberuflichen Krankenschwester ein herzliches Danke an die Stadtwerkstatt für die medizinische Versorgung des Leadsängers.

Gleich zwei Gäste, die sich gerade auf Tour befinden, hatten sich danach noch eingefunden. Da wären zum Einen mal Joliette aus Mexico. Was bleibt einem dazu noch zu sagen? Jabistdudeppert – die Herren knüppeln sich durch den Hardcore-Irgendwas, dass es eine Freude ist. Der Bassist als schweißgebadete Urgewalt, und eine Performance, die auch nach einem langen Wochenende noch in Erinnerung geblieben ist. Das Quartett aus Pueblo ist live jedes Mal eine uneingeschränkte Empfehlung wert, und gab sich auch vor, und vor allem nach dem Konzert auch persönlich sehr redefreudig.

No Omega aus Stockholm beendeten dann den Abend. Ein kurzes, aber intensives Vergnügen, wie wir erleben durften. Eine gute halbe Stunde lang mehr als solider Screamo/Hardcore, irgendwo zwischen Hoffnungslosigkeit und Aufbruchsstimmung angesiedelt, und ja, sogar inklusive Zugabe. Ein Drummer, der auch als H&M-Rolemodel durchgehen würde, ordentlich drückende Vocals, und eine Liveshow, wo auf alles eingedroschen wird, was auch nur irgendwie nach Musikinstrument aussieht. An dieser Stelle seien die Herren auch auf Platte wärmstens empfohlen – und seien auch jederzeit gerne wieder in Linz willkommen!

Foto: Christoph Thorwartl, Andreas Wörister (Facebook Page / Homepage )

[divider]Christoph Thorwartl[/divider]

 

 

[divider]Andreas Wörister[/divider]

 

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Musikliebhaber. Vinyl-Nerd. Konzertfotograf. Biertrinker. Eigentlich Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.

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