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Portugal. The Man. Linz. The City.

Portugal. The Man. Linz. The City.

Portugal. The Man sind auf Tour und machten letzten Samstag in Linz halt, um ihre neuen Sounds des Albums „Woodstock“ zu präsentieren. Und die neuen Songs lassen sich hören. Support kam von den Steaming Satellites. Was wünscht man sich mehr?

Bei Steaming Satellites kann man sich sicher sein, eine gute Show zu bekommen. Selbst wenn sie müde sind und an jenem Tag tausend Stunden mit dem Auto gefahren sind, bringen sie die Körper zum Schwingen. Bei diesen dreckigen, crunchigen Bässen, den wirklich tighten Drums, dem Hammond-Orgel bis Ufo-Landung klingenden Tastenklang, den funkigen, melodiösen bis epischen Gitarrenparts und dem kratzigen Rockgesang kann man einfach nicht anders, als in irgendeiner Form der Bewegung oder Begeisterung mitzumachen. Im Laufe des Konzertes füllte sich der Saal allmählich, bis schließlich gekuschelt werden musste. Leider war bis auf ein Blitzgewitter von den Flashlights wenig von der Beleuchtung zu sehen. Einige neue Songs wurden angespielt, aber leider wurden keine Namen genannt. Vielleicht wird gerade an einem Album gebastelt… man munkelt. Es wäre auf jeden Fall wieder schön, die Jungs als Headliner im Posthof zu erleben. Nach etwa einer Stunde Konzert wurde umgebaut, und Portugal. The Man stand in den Startlöchern.

Donnerwetter. Das Intro von Portugal. The Man hinterließ Eindrücke. „For Whom the Bell Tolls“ von Metallica wurde knallhart instrumental vom Besten gegeben. Anschließend wurde „Another Brick In The Wall, Pt. 2“ von Pink Floyd gecovert, welches dann in den eigenen Song „Purple Yellow Red and Blue“ mündete. Während des Konzert verzichtete die Band größtenteils auf eine verbale Kommunikation mit dem Publikum. Stattdessen wurden auf der Videoleinwand lustige Aussagen, Witze und Song-Ankündigungen projiziert. Neben diesen wurden psychodelische, verwirrende, bunte und aufregende Visuals, welche mit der Musik verschmolzen, dargestellt. Trotz dieser nonverbalen Kommunikation hatte man nicht das Gefühl, dass die Band keine Beziehung zum Publikum aufbaut. Und auch in der Menge konnte man wenig Zurückhaltung zur Tanzbereitschaft feststellen. Hits wie „Feel It Still“, „So Young“ und „Modern Jesus“ heizten dem ausverkauften Posthof ordentlich ein.

Foto: Lisa Leeb

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