Ring frei! Nintendo’s ARMS ist da!

Stupides Boxen? Nicht schon wieder! So fielen erste Antworten im Netz auf das neue Boxspiel Nintendo ARMS aus.  Auch bei uns in der Redaktion fielen die Reaktionen gespalten aus, waren die Zweifel doch viel höher als jegliche Vorfreude auf das neue Spiel aus dem Hause Nintendo. Die Ankündigung sah zwar lustig aus, jedoch eher wie ein kleines Zwischenspiel aus einer Minispielsammlung, als ein vollwertiger Switch Titel.  Umso größer war nun jedoch die Freude unsererseits, als das unglaublich klein wirkende Spiel doch viel mehr zu bieten hatte, als anfangs gedacht – und stupides Boxen? Meilenweit nicht zu sehen! 

Riesenlange Arme, welche aus chinesischen Ramen-Nudeln bestehen? Ein schleimiges Flummiwesen, welches mit neonfarbenen Akzenten Licht ins Dunkel bringt? Eine elegante Lady, welche ihre Haare mit einem Boxhandschuh als Accessior aufwertet? ARMS hat all das zu bieten und viel mehr. Es ist bunt. Es ist verrückt, und es bringt gute Laune. Wer jedoch denkt, das wäre schon alles, liegt hierbei durchaus falsch. ARMS hat viel mehr Tiefe als man auf den ersten Blick zu denken vermag, im Positiven als auch im Negativen.

 

Nintendo ARMS
Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Plattformen: Switch
Metacritic-Score: 77%
Preis: 59,99€

 

Also auf in den Ring! – Nur wie?

Einen Charakter auswählen, ihm die Boxhandschuhe seiner Wahl verpassen, und die riesigen Armverlängerungen nutzen, um den Gegner auf Distanz zu erledigen – das ist das allgemeine Prinzip von Nintendos ARMS.  Waren herkömmliche Boxspiele doch eher typische Vertreter des Nahkampfsportes, schlägt Nintendo hier eine völlig andere, teilweise verrückte Richtung ein. Anstatt stets Deckung zu suchen, wird gesprintet, gesprungen, Saltos gemacht, und dabei auch noch eine elegante Pose eingebaut!

Wer nun jedoch denkt, man kann ARMS einfach in die Switch reinstecken, und einfach drauf los boxen zu können, kommt leider nur teilweise auf seine Kosten. Allein die Auswahl des Controllers stellt hier eine große Entscheidung dar. Es bietet sich die allseitsbekannte Bewegungssteuerung mit JoyCons, die Verwendung eines einzelnen Joycons als horizontaler Controller, oder auch der ProController speziell für die Switch an. Es kann nach belieben zwischen den Controllern gewechselt werden. Zu den einzelnen Vor- und Nachteilen dieser jedoch später noch mehr. Nach einem kleinen Grundlagentutorial – welches auf die jeweilige Controllersorte abgestimmt ist – gelangt man dann in das eigentliche Hauptmenü. Und dieses hat viel zu bieten!

Nun kann man sich aber sofort ins Vergnügen stürzen! Dabei sollte man aber nicht außer acht lassen, dass ARMS noch viel mehr bietet als das typische Boxduell. ARMS beinhaltet grundsätzlich 5 unterschiedliche Spielkategorien – alle verfügbaren Modi sind grundsätzlich alleine spielbar. „Grand Prix“ stellt das typische Boxvergnügen dar – es geht darum, den Gegner (sei es die AI oder ein zweiter Spieler) – in 10 Runden möglichst oft zu erledigen. Der „Standardkampf bietet die Möglichkeit online gegen einen zufällig ausgewählten Gegner aus aller Welt zu treffen. Und die Oberkategorie „Versus“ bietet die Möglichkeit bis zu vier Spieler gleichzeitig in das Spiel einzubinden, und bietet als Zusatz alles was das Spielerherz begehrt. Den typischen 1vs1 Kampfmodus, einen Teamkampfmodus, oder auch kleine Abwandlungen wie Basketball – wobei der Gegner jeweils den Ball stellt – Volleyball mit Explosionen, oder ein Hundertkampf. Dieser hat unser Herz von allen Solomodi am meisten erobert – geht es hier doch darum 100 AI Gegner mit immer stärker ansteigender Schwierigkeit und eingebauten Bossen zu erledigen. Möchte man die Steuerung wirklich lernen, dann wirft man sich hier ins Gefecht! Jeder Held kann hier super bis auf die Knochen geübt und getestet werden.

ARMS Grand Prix

Der GrandPrix Modus – mit individueller Mini-Story für jeden Charakter!

Nun wird man sich fragen: Helden testen? Üben? Aber ich kann doch schon die Arme in die Luft strecken!

ARMS mag oberflächlich erscheinen, besitzt aber unglaublich viel theoretischen Spielraum. Möchte man in dem Spiel gut sein, muss man Zeit und Übung investieren. Dies fanden wir in der Redaktion super. Das Spiel vereint nämlich somit die beiden Seiten der lustigen Abendbeschäftigung mit Freunden, und aber auch des herausfordernden E-Sport-Hauch.

 

Von Nudeln und Ninjas – die herzhaften Kämpfer

Die erste Spiele die sich nach Start des Spieles stellt ist definitiv die Frage nach dem passenden Charakter. ARMS bietet hier momentan 10 wirklich einzigartige Charaktere. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen und ihrem Verrücktheitsgrad, sondern spielen sich auch wirklich jeder komplett anders. Kann das pinke „Ribbon Girl“ – ein Mädchen mit schleifenartigen Haaren – in der Luft angreifen und schnell springen, so wird „Byte“ von seinem kleinen mechanischen Hund „Barq“ unterstützt, und Helix (im Bild unten) hat durch seine besondere Konsistenz einen ganz andersartigen und spannenden Lauf- und Kampfstil.

Die Art der Attacken – z.B. das Packen des Gegners und anschließende Werfen durch die Luft – sind im Prinzip bei jedem Kämpfer gleich, werden jedoch stets anders ausgeführt. Einmal wird der Gegner weggestoßen, einmal bleibt er in Nahkampfweite um ihm den finalen Schlag gleich im Anschluss verpassen zu können. Dies ist leider nun nicht sehr intuitiv. Denn lässt sich jeder Charakter aus Prinzip zwar auf die selbe Art und mit den selben Knöpfen steuern, muss doch bei jedem ein neuer Kampfstil erlernt werden.

Die verschiedene Abwechslung macht jedoch wirklich Laune. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, und das Durchwechseln bringt viel frischen Wind in das Spiel!

ARMS Heldenauswahl

Die Heldenauswahl – hier mit dem liebenswürdigen, flummiartigen „Helix“ im Mittelpunkt

 

Das Herz des Spiels – die verschiedenen ARMS

Wie sollte es bei einem Spiel namens ARMS anders sein, ist die Auswahl der richtigen Boxhandschuhe das A und O! Jeder Charakter startet zu Beginn mit drei, für ihn individuell passenden Handschuhen. Im Laufe des Spieles sammelt man jedoch Arms-Coins – die spielinterne Währung. Mit diesen kann man sich auf jedem Charakter alle weiteren Hände freischalten, und so den Charakter einerseits bis zum Maximum optimieren – und andererseits einfach richtig gut aussehen lassen! Die Hände haben grundsätzlich drei unterschiedliche Eigenschaften:

Der Typ beschreibt die Art der Waffe bzw. die Art des vorderen Handschuhes selber, welcher am Ende des Armes angebracht ist. Hierbei ist von Shuriken über Drachenlaser, Raketen oder Regenschirmen alles dabei was das Herz begehrt. Man muss sich hier jedoch wirklich auf jeden Typ einstellen. Raketenhandschuhe treffen den Gegner nie direkt, sondern werfen besagte Raketen ab die anschließend vom Spieler gesteuert werden müssen. Der Drachenlaser wird zwar mit dem Arm geschleudert, kann dann jedoch noch von der Zielposition aus einige Sekunden lang einen Laser auf den Gegner abfeuern. Dies gestaltet sich schwieriger als gedacht – speziell der Laser benötigt sehr (!) viel Übung haben wir in der Redaktion festgestellt. Man kann so aber seinen Spielstil genau so wählen wie es einem selber am Besten liegt.

ARMS Multiplayer

Verrückte Kämpfe zwischen Freunden – Twintelle (links) mit Regenschirmarm!

Das Attribut beschreibt die elementaren Eigenschaften der Handsorte. Jedem Arm ist einem gewissen Element zugeordnet – sei es Feuer, Eis, Elektrizität und Co. Diese Attribute beeinflussen den Spielstil, und auch die Spezialattacke des Charakters. Manche Attribute sind effektiver als andere, und es ist immer ratsam in einem Kampf zwei Handschuhe mit unterschiedlichen Attributen zu wählen, um den Gegner sehr gut kontern zu können.

Das Gewicht stellt den letzten Faktor dar. Es werden leichte, mittlere und schwere Handschuhe angeboten. Das Gewicht beeinflusst vor allem die Durchschlagskraft. Prallen zwei Arme mit gleichem Gewicht aufeinander, bekommen beide Spieler keinen Schaden. Bei unterschiedlichen Gewichtssorten durchbricht jedoch stets der stärkere – sprich schwererer – Handschuh den Gegner und richtet meist großen Schaden an.

ARMS Sorten

Die unterschiedlichen, kreativen Sorten!

 

Auf die Plätze.. fertig.. FIGHT! – endlich in den Ring!

Hat man sich über die Vorauswahl genug Gedanken gemacht, und seinen Charakter sowohl spielerisch als auch im Aussehen (ja, auch die Farbe der Helden kann angepasst werden!) für die jeweilige Runde fertig gestellt, so geht es endlich auf in den Ring! Vor dem eigentlichen Kampfstart hat man noch eine letzte Gelegenheit, die Arme des Helden anzupassen, und dann geht es ans Eingemachte.

Jeder Controller hat eigene Steuervorgaben, welche man sich aneignen muss. Speziell der Pro-Controller ist hier sehr intuitiv und reagiert sehr schnell. Alle Charaktere können laufen, springen, sprinten, Attacken abblocken, Gegner greifen und natürlich.. BOXEN! Die Runden an sich dauern grundsätzlich 90 Sekunden, und die HP der Kämpfer sind fix vorgegeben. In den Versus Spielmodi können diese aber – speziell für das Spielen mit Freunden – nach Belieben angepasst werden. Mit erfolgreichen Schlägen werden wiederrum Spezialattacken aufgeladen, welche den Gegner besonders schnell ausknocken können.

Ein weiteres tolles Gimmick sind hier definitiv die vielen Arenen welches das Spiel bietet. Jedem Charakter wurde eine individuelle Arena gewidmet. Im Hundertermodus zum Beispiel kann man mit einem Charakter immer nur in seiner eigenen Arena kämpfen – und auch im Grand Prix spielen sich die Kämpfe dort ab. Bei Runden mit Freunden kann nach belieben gewählt werden. Ob man nun in einer Disko kämpfen möchte, in einer geheimen Forschungsanstalt oder in einer Ramen-Nudelschale  – an Kreativität wurde hier nicht gespart.

Für die unterschiedlichen Modi – Volleyball und Basketball – gibt es auch nochmal eigene, thematisch angepasste Kampfschauplätze.

Nintendo ARMS

„Ribbon Girl“ setzt sich in ihrer pinken Disko durch!

Ein weiterer Pluspunkt der Kämpfe ist die Möglichkeit, die Arena für sich nutzen zu können. In der pinken Disko fahren zum Beispiel stets zufällige Blöcke aus dem Boden. Diese können zur Deckung, für Schleifangriffe, oder einem Überraschungsangriff von oben verwendet werden. Sie können auch nach Belieben zerstört werden, und so auch Schaden am Gegner anrichten. Jede Arena hat hier eigene Eigenheiten. Es sind jedoch nicht alle Arenen schon ganz ausgereift. Manche stellen trotz innovativem Design noch eine kleine Baustelle dar, und haben weniger interessante Aspekte und Umgebungselemente.

Die Kämpfe selbst laufen gegen unseren Erwartungen auch stets anders ab. Bleiben die Grundlagen des Spiels und die Steuerung gleich, kann man sich stets die Umgebung der aktuellen Runde zunutze machen. In unregelmäßigen, zufallsbasierten Zeitintervallen werden stets von kleinen Robotern diverse Bombenarten oder Heilkits auf die Bildfläche getragen. Diese kann man für seinen eigenen Vorteil einsetzen … oder gnadenlos scheitern wenn man sich selbst in eine Bombe katapultiert.

Durch die etwas eigene Kamerasteuerung ist es jedoch nicht immer so leicht, die zusätzlichen Elemente auszumachen. Die Bomben müssen jedoch erst von einem der Teilnehmer mit einem Boxschlag ausgelöst werden. So können die Bomben weniger übersehen werden – vorkommen tut es leider doch. Die Kamerasteuerung könnte hier deswegen Verbesserungen vertragen.

ARMS Heilsphäre

Heil-Kits helfen dem Charakter wieder auf die Beine

 

Steuerung und Übersicht – die Schattenseiten des Spiels

So sehr ARMS auf einer Hand begeistern kann, so sehr hat es leider auch einige – teils sehr gravierende – Nachteile zu bieten.

Die Bewegungssteuerung der JoyCons wurde in jeglichen Werbespots des Spiels immer als sehr gut und großes Feature des Spiels angepriesen, hat uns jedoch durchaus enttäuscht. Die Steuerung ist weder intuitiv – man muss jegliche Bewegungen nachlesen – noch wirklich leicht. Die JoyCons müssen stets in einer besonderen Position gehalten werden, um überhaupt wirklich zu reagieren. Ansonsten bewegt sich der eigene Charakter nur in Zeitlupe und ist ein gefundenes Fressen für jeden Gegner. Bewegen selbst kann man den Charakter so auch nur durch Neigung der JoyCons. Dies mag anfangs toll erscheinen, wird mit der Zeit jedoch nervenaufreibend und anstrengend, da die Technik hier – so unser Eindruck – noch nicht wirklich ausgereift ist. Nicht immer lief der Charakter bei eigentlich korrekter Steuerung im gewünschten Tempo, in die gewünschte Richtung.

Ein weiterer, großer Minuspunkt ist die allgemeine Transparenz des Spieles. Nach dem ersten Grundlagentutorial, wird man ohne weitere Erklärungen in das Spiel geworfen. Man muss die anderen Modi mit dazugehörigen Einstellungen selbst entdecken. So auch die Charaktere und deren Erweiterung. Es wird nicht erklärt wofür man die Arms-Coins Währung braucht, noch ob und wie man weitere Elemente wie andere Hände freischalten kann, oder ob der Charakter mit den drei vorgegebenen Händen das Beste geben muss. Auch wenn man alles im Hilfskompendium nachlesen kann, hätte hier ein intuitiver Einstieg das Spiel um einiges besser gemacht – speziell auch für jüngeres Publikum, welches durchaus auch eine Zielgruppe darstellt, oder auch Gelegenheitsspieler welche sich nicht lange mit einem Spiel auseinandersetzen möchten um auf ihre Kosten zu kommen.Man kann sich in jeden Teil des Spieles reinfuchsen, es nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch. Die ersten Runden waren für uns also durchaus frustrierend, hatten wir uns einen leichten Einstieg und weniger Komplexität gleich zu Beginn erhofft. Die Steuerung führte zu einigen, sehr verwirrenden Runden in denen weniger geboxt, als mehr im Hilfskompendium nachgelesen wurde um wenigstens mal den Charakter von A nach B manövrieren zu können.

ARMS erweckt den Eindruck, sowohl Gelegenheits- als auch Hardcorespieler bedienen zu wollen, bekommt die Balance aber leider nicht ganz auf die Reihe. Dies wird durch die starken Controllerunterschiede noch verstärkt. Es ist nicht wirklich möglich, als JoyCon Spieler gegen einen ProController Spieler anzutreten. Die Schnelligkeits- und Präzisionsunterschiede sind viel zu stark. Für ein gutes Spielerlebnis werden also zwanghaft Controllersets der gleichen Art gebraucht, was zusätzlich wieder auf die Kosten schlagen kann.

Man kann nur hoffen dass Nintendo sich hier in der Zukunft noch verbessert, und die Usability der Spiele in der dazugehörigen Entwicklung nicht komplett außer acht lässt.

ARMS K.O

Fehlende Spielinfo führt schnell zum K.O – und auch viel Frustration

Boxen auch für Geld?  – hat ARMS E-Sport Potential?

Wie bereits zuvor angeschnitten, ist ARMS nicht nur als reiner Freizeitvertreib gedacht. Es existiert zusätzlich zu den Spielmodi für Freunde auch ein online basierter Ranglistenmodus. In diesem kann man sich mit Spielern der ganzen Welt messen, und erhält Rankingwertungen je nach Ausgang des Spieles. Man kann sich hier also bis an die Spitze vorarbeiten. Hierzu muss jedoch gesagt werden, dass dies wirklich nur mit einem Pro-Controller machbar ist. Dieser ist den anderen Steuerungsarten im Comfort und in der Effektivität wie bereits beschrieben weit voraus, und somit quasi Voraussetzung um in der Rangliste erfolgreich zu sein. Betrachtet man nun die Tatsache dass der Controller nochmal mit 70€ zu Buche schlägt, steht über einer möglichen E-Sport-Zukunft von ARMS ein großes Fragezeichen.

 

Also.. Auf die Plätze, fertig.. kaufen?

Pro:

  • mehr Spielspaß als erwartet
  • Schwierigkeitsgrad viel höher als gedacht
  • jeder Charakter und jeder Handschuh sind einzigartig
  • sehr viel Tiefe vorhanden, tolle Verbesserungsmöglichkeiten
  • großer Wiederspielfaktor durch unterschiedliche Modi, Charaktere und CO
  • gute Spielidee, gute Einbindung der JoyCons bzw. der Bewegungssteuerung
  • stets abwechslungsreiche Kämpfe, keine Langweile

 

Contra:

  • große Controllerunterschiede – keine wirkliche Fairness vorhanden
  • JoyCon Steuerung anstrengend, gar nicht intuitiv
  • Spieleinstieg schwierig
  • Spiel sehr undurchsichtig – bessere Erklärungen was möglich ist notwendig
  • Interface könnte anpassbarer sein (KP Zahlen und Co)
  • Kamerasteuerung schwierig

 

ARMS hat alle in der Redaktion wirklich überrascht. Jedoch können wir zu diesem Zeitpunkt keine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben. Es bringt gute Laune und macht Spaß , ist jedoch stark vom Controller abhängig. Ohne ein doppeltes , gar dreifaches Set – z.B doppeltes JoyCon Paar oder zwei ProController – ist an keine Fairness im lokalen Multiplayer mit Freunden zu denken. Dies gibt dem Spielspaß jedoch einen ordentlichen Dämpfer, da niemand wegen seinem Controller im Nachteil sein möchte. Zusätzlich zu den eigentlichen 59,99€ kämen hier jedoch noch unglaubliche Kosten dazu. Es ist deswegen durchaus zu empfehlen, noch etwas Zeit vergehen zu lassen.

Nintendo hat bereits zukünftige Contentpatches mit neuen Helden, Arenen und Armen angekündigt! Vielleicht kommen noch Balancing-Änderungen mit den zukünftigen Inhaltsupdates, welche hier eine besseres Gleichgewicht bringen, und die JoyCons eventuell noch weiter verbessern! Möchtet ihr jedoch einfach ein bisschen drauflos boxen, und könnt mit diesen Defiziten leben, können wir euch das bunte Spiel mit den herzhaften Charakteren sehr wohl ans Herz legen.

Werft in der nächsten Zeit auch ein gutes Auge auf unsere Gamingsektion! Exklusive Eindrücke der Redaktion beim ARMS – Spielen werden noch folgen – und euch somit viel lustiges Material liefern. Seid gespannt!

 

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geschrieben von

Mediendesign Studentin | Liebhaberin von jeglicher guten Livemusik - der Fotografie speziell bei Sonnenuntergang - Sarkasmus - guten Videospielen - und einer heißen Tasse Kaffee am Morgen!

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