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Albumrezension: „Bitte Herr Märtyrer“

Albumrezension: „Bitte Herr Märtyrer“

Sehr viel elektronischer als sonst präsentieren sich die Jungs von Bilderbuch in „ihrem“ neuem Album „Bitte Herr Märtyrer“ und überraschen mit Party- Musik der etwas anderen Art. Während sich die Band ab November mit einer Tour durch Deutschland beschäftigt habe ich die Ehre das neue Album mal so richtig von vorne bis hinten durch meine Boxen rauschen zu lassen und meinen Senf dazu abzugeben.

Zur Story
Nachdem die Band im Sommer 2009 ihr Debütalbum „Nelken und Schillinge“ herausgebracht haben, nimmt der Erfolg keinen Abbruch. Das haben auch sieben Musikproduzenten bemerkt, sich einige Tracks der Band geschnappt und remixed. Von A.G. Trio über Dirty Disco Youth bis hin zu den Integrals haben viele namhafte Produzenten einen Beitrag geleistet.

Puls der Zeit
Mit dem neuen Beat treffen die Dj‘s genau den Puls der Zeit. Es wird eine gute Stimme mit fetten Sounds verbunden und dadurch eine großartige Atmosphäre erzeugt. Der Erfolg beweist wieder einmal dass die Zukunft vieler Musikrichtungen mit einer kleinen Beigabe von elektronischen Einflüssen eine breitere Maße anspricht und es so auch in sonst so unrockigen Hallen gespielt wird.

Parov Stelar meets Electro
Öfters während ich mir das Album anhörte hatte ich das Gefühl einen härteren electro- lastigeren Remix von Parov Stelar zu hören. Die Mischung aus Live Instrumenten und fetten Synthesizern Sounds ist nicht unbedingt neu aber immer noch erfrischend.

Original Version
Abschließend ist am Album noch die Original Version von Bilderbuch „Bitte Herr Märtyrer“ enthalten, die für das Album namensgebend ist. Alles in allem ist dieses Album super für Vorglühabende oder auch zum abgehen in der Straßenbahn auf dem Mp3- Player.

Foto: inkmusic

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