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ANTI-FLAG: Punkrock, Party und Politik / Arena Wien

ANTI-FLAG: Punkrock, Party und Politik / Arena Wien

Vergangenen Donnerstag luden ANTI-FLAG gemeinsam mit RED CITY RADIO, TROPHY EYES und THE HOMELESS GOSPEL CHOIR zum Punkrockspektakel in die Arena. Das ließen sich die zahlreichen Fans nicht zweimal sagen und da Donnerstag ja schon fast Wochenende ist, wurde Party gemacht was das Zeug hielt, sowohl auf der Bühne als auch davor.

Zu Eröffnung startete THE HOMELESS GOSPEL CHOIR. Wer tatsächlich einen Chor erwartete, musste sich gleich zu Beginn seiner vorschnellen Urteile entledigen. Die Bühne wurde lediglich von Derek Zanetti und seiner Gitarre gefüllt. Der gewitzte Musiker schaffte es im Nu die ersten Gäste des Abends vor der Bühne zum Schmunzeln und Mitschunkeln zu animieren. Alles in allem die perfekte Begleitung für das erste Bier des Abends.

© Markus Wetzlmayr / @wetphoto / www.wet-photo.at NO USE WITHOUT PRIOR WRITTEN PERMISSION // KEINE VERWENDUNG OHNE VORHERIGE SCHRIFTLICHE ERLAUBNIS.

Damit das Publikum aber nicht auf die Idee kam es sich zu gemütlich zu machen, weckten als nächstes TROPHY EYES mit ihren Hardcore-Melodien die müden Tanzbeine auf. Die Jungs waren vorbildlich und lieferten eine inbrünstige Show und schafften es, die ersten Motivierten des Abends aus ihrem Chiller-Mode zu erwecken.

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Mit „Jump“ von Van Halen als Einstieg hatten RED CITY RADIO schnell die ganze Aufmerksamkeit und konnten ihre Show beginnen. Die musikalisch an den 80er Jahren orientierten Punkrocker schafften es nun endlich die gut gefüllte Halle zum Tanzen zu bewegen. Zeit wurde es auch immerhin musste man sich für den Hauptact langsam aufwärmen.

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Endlich war es soweit: mit „Turncoat“ stürmten ANTI-FLAG die Bühne und so hatten die Fans gleich zu Beginn die Gelegenheit mitzugröhlen. Unliebsame „Grapscher“ wurden von der Band persönlich nach Hause geschickt, was ihre Sympathie bei einigen Fans wohl noch steigerte. Die Halle bebte, die Müdigkeit war nun endgültig vergessen und der Alltagsstress wurde einfach weggepogt. Leadsänger Justin Sane erwies sich als „Star“ zum Angreifen und so kam er für „This is the End (for you my friend)“ zu seinen Fans in die Menge. Doch dies war nicht der einzige Fantraum der in Erfüllung ging, so wurde die Bühne auch kurzer Hand für ein persönliches politisches Anliegen hergeborgt.

Wie nicht anders zu erwarten lieferten die Burschen eine Wahnsinnshow, bei der es an nichts fehlte. Nicht verschwitzt und heiser nach Hause zu fahren war de facto nicht möglich!

Anti‐Flag Setlist Arena, Vienna, Austria 2015, American Spring

Fotos: © Markus Wetzlmayr

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