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Türl Numma ZWOA: Wer im Drahthaus sitzt…

Türl Numma ZWOA: Wer im Drahthaus sitzt…

 

Traditionen soll man ja aufrecht erhalten. Dieser Meinung ist auch offensichtlich das Gehirn der Autorin und verweigert ihr an diesem zweiten Tag wieder jegliche kreative Eingebung. Kann auch sein, dass es noch immer beleidigt ist wegen dem Champagner, dem Prosecco und v.a. dem Schnaps. Sei es wie es sei. Das Geschreibsel kann man ja auch einfach Geschreibsel sein lassen und seine ganze Aufmerksamkeit der Wiener Band mit dem klingenden Namen Drahthaus schenken. Das zahlt sich nämlich wirklich aus.

Schön langsam glaub ich ja, dass dieses zweite Adventkalendertürl verflucht ist. Ganz ehrlich. Jedes Jahr aufs Neue fällt mir an diesem Tag nichts anderes ein als darüber zu schreiben, dass mir genau an dem Tag nichts einfällt, was man denn sinnvollerweise schreiben könnte. Ja ich weiß. Das mit dem sinnvoll ist bei mir die meiste Zeit sowieso nicht in einem wirklich großem Ausmaß gegeben. Dessen bin ich mir schon bewusst. Da kann ich aber nichts dafür. So ist einfach meine Persönlichkeit. Wenig sinnvoll, aber dafür ordentlich neurotisch. Das wusste sogar der schwarze Pechkeks, den ich zu Silvester bekommen habe. Der meinte zu mir nämlich nur „Was bist denn du für ein schräger Vogel? Du kannst ja nicht mal fliegen.“ Und der kannte mich höchstens eine halbe Minute, bevor sich meine Persönlichkeit ihn auch gleich zu Gemüte geführt und einverleibt hat. Omnomnom.

Aber nun verflucht noch eins weg mit den schwarzen, charmanten Teigwaren (ich schwöre der zweite Keks meinte zu mir nur mehr so „Meine Fresse“) und hin zu viel interessanteren Dingen. Wie einem Drahthaus. Nein. Nicht Glashaus. Das kenn ich. Da sitz ich regelmäßig und werf mit Steinen um mich. Ich muss wohl nicht anmerken, dass ich dort ein sehr beliebter Gast bin. Egal. In diesem konkreten Fall geht es tatsächlich nicht um Glas, sondern um Draht. Also, unter anderem. Der kommt sicher auch irgendwo im Instrumentarium dieser außergewöhnlichen Wiener Band vor. Ebenso wie Knöpfe, Reiben, Messerschleifer, Kameras, Rechen, Zuckerdosen … irgendwie ein ganzer Drahthaushalt eben. Gepaart mit Bass, Keyboard, Drums, Gitarre und stellenweise auch Blasinstrumenten machen diese vier Herren wahrliche Klangkunstwerke. Man möchte gar nicht glauben, was man akustisch aus so einem Haushalt herausholen kann.

Und weil Blicke mehr sagen als tausend Worte (vor allem meine Worte, ich bräuchte wahrscheinlich noch zehn mal mehr), möge man sich bitte das eindrucksvolle Video mit dem klingenden Namen Notch einverleiben. Es werden euch nicht nur eure visuelle und auditive Wahrnehmung danken. Glaubt mir. Und wenn nicht, dann glaubt einfach dem zweiten Pechkeks. Meine Fresse indeed.

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Musik-Enthusiastin. Medien-Fanatikerin. Hobby-Bloggerin. subtext-erin. Exil-Steirerin. Und absolut verwirrt.

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