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THE TRIBUTE PLAYS GABRIEL-GENESIS-COLLINS: Eine Reise zurück in der Zeit

Nach „Best of Floyd“ und „The Tribute Plays Bowie“ sind die oberösterreichischen Musiker von The Tribute wieder zu Gast in Linz und brachten dieses Mal mit einer Reise quer durch die Musikgeschichte von Peter Gabriel, Genesis und Phil Collins einen weiteren Meilenstein der Popgeschichte zurück auf die Bühne. Jung und Alt wussten dies zu schätzen und trafen sich vergangenen Freitag im Linzer Posthof, um diesem Spektakel zu lauschen. 

Zugegebenermaßen, wer bereits einen Auftritt von The Tribute miterlebt hatte, weiß, dass man bei Andie Gabauer, Diana Jirkuff und Richard Koch nur mit musikalisch höchster Qualität rechnen konnte. Dennoch schaffte es die Formation auch dieses Mal von ihrer Wandlungsfähigkeit zu überzeugen. Bereits in den letzten zwei Jahren waren die Musiker im Posthof zu Gast, einmal im Rahmen von „Best of Floyd“ und einmal, um dem verstorbenen David Bowie ein würdiges Tribut zu erweisen. Die Musikgeschichte rund um Genesis sollte ihr nächstes Projekt werden, welches die Band auf ein Neues mit Bravour umsetzte.

Kurz nach 20:00 startete The Tribute ihr Programm und fanden sich vor einem gänzlich gefüllten Saal wieder. In chronologischer Reihenfolge bauten die Oberösterreicher ihr Tributkonzert auf und spielten sich quer durch die Diskographien von Peter Gabriel, Genesis und Phil Collins. Kraftvolle Lieder wie „Steam“ und „Shock the Monkey“ fanden genauso einen Platz in der Setlist wie die Balladen „Don’t give up“ und „The Book of Love“, welche wohl keinem im Saal unberührt ließen und für reichlich Gänsehaut sorgten. Die Klassiker „Land of Confusion“ und „In the Air Tonight“ sorgten nach der gelungenen Einstimmung für reichlich Stimmung im Saal und brachte wohl jeden zum Mitsingen.

The Tribute schaffte es auch mit diesem Auftritt, eine starke musikalische Performance, unterstrichen mit viel Freude am eigenen Schaffen sowie eindrucksvollen Visuals darzubieten und das Publikum in ihrem Bann, zurück in eine Zeit zu ziehen, in der man mit Popmusik noch Musikgeschichte geschrieben hat. Sowohl Peter Gabriel als auch Phil Collins sind Ausnahmekünstler, deren Werke hier perfekt inszeniert wurden. So war nicht nur ich überrascht, dass die zwei Stunden Spielzeit wie im Fluge vergangen sind und selbst nach Peter Gabriels „Sledgehammer“ sowie“Darkness“ aus seinem aktuellen Album als Zugabe das Publikum noch nicht lange nicht genug hatte. Dies zeigte sich nicht zuletzt am tosenden Applaus, den die Band am Ende ihres Konzertes erntete.

Ich bin gespannt, welchem Projekt sich The Tribute als nächstes widmen, und kann nach diesem Auftritt umso mehr sagen: ich freue mich schon darauf!

 

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Musikliebhaberin | Konzert- und Festivaljunkie | Mediendesigner | Catlady

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