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Wild Child: Expectations

Wenn man zufällig über eine bislang unbekannte Indie-Pop-Band stolpert, hat man keine große Erwartungen. Wild Child weiß diese jedoch deutlich zu übertreffen.

Die texanische Band, die 2010 das Licht erblickt hat, legt Anfang 2018 mit „Expectations“ das vierte Studioalbum vor – und wagt sich dabei an ein spannendes Experiment. Sechs verschiedene Produzenten mit sechs unterschiedlichen Arbeitsweisen und noch dazu an sechs verschiedenen Orten haben ihre Kreativität und Energie in dieses Album gesteckt.

Das erklärt vermutlich, warum die zwölf Songs so einzigartig und unterschiedlich klingen. Einerseits könnte man glauben, dass hier verschiedene Bands Platz auf dem Album finden, andererseits haben Wild Child aber doch ihren ganz eigenen Sound, in den man sich in den 47 Minuten einfach verlieben muss.

Der Opener „Alex“ klingt fröhlich-folkig und lädt den Zuhörer auf diese spannende Reise ein. Das vierte Lied der Platte, „Think It Over“ geht in Richtung Soul-Pop und zeigt, wie man in diesem Genre sehr viel richtig macht. Ihr Lied „My Town“ erinnert zumindest melodisch sehr an Arcade Fire und zählt deshalb auch zu den Top 12-Liedern dieser LP. Zwischen lauteren, schnelleren und mitreißenderen Liedern versteckt die Band auch immer wieder ruhigere Ohrwürmer, an denen man sich nicht satt hören kann. 

Tracklist

1. Kicking Up The Dust
2. Roar
3. Do That
4. Further Down The Road
5. Paper Chains
6. Birdcage
7. Every Little Thing You Do
8. Baby Blue Eyes
9. How Can We Lose
10. Clear Blue Water
11. Out Of My Hands

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29 Jahre alt - Literarischer Blogger (Neon|Wilderness), Autor ("Volle Distanz. Näher zu dir"), Medienblogger (dominikleitner.com), Printschreiber (MFG Magazin), freier Journalist (u.a. BZ), CD-Kritiker (subtext.at) und Detektiv (365guteDinge)

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