ASKING ALEXANDRIA: Eskalation im Posthof

ASKING ALEXANDRIA:  Eskalation im Posthof

Sonntagabend gastierte die Metalcore Band Asking Alexandria im nahezu randvollen Posthof in Linz und sorgte samt der mächtigen Supportbands August Burns Red (US) und In Hearts Wake (AUS) für einen absoluten Ausnahmezustand. Der Abend bot dem Publikum einiges: Energie, Moshpits, mehr als bloß eine Wall of Death… und natürlich das Gekreische verliebter Fangirls.

Zugegebenermaßen ist es sehr selten, bereits bei der ersten Supportband des Abends in einem randvollen Konzertsaal zu stehen. Die australische Metalcore-Band In Hearts Wake hat dies jedoch problemlos geschafft und startete pünktlich um 20:00 Uhr den Auftakt zu einem Konzertspektakel sondergleichen. Mit ihrem sehr melodischen Sound und einer soliden Performance punkteten die Australier und schafften es, das anfangs sehr skeptisch wartende Publikum nach und nach zum Headbangen zu animieren. Nicht lange brauchte es, bis In Hearts Wake Stimmung in den Saal brachte. Was nach einem starken Auftritt aussah, war in Wirklichkeit lediglich der Auftakt des Abends und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Konzertbesucher noch erwartete. Nach einer guten halben Stunde Spielzeit folgte eine kurze Pause und die Bühne war frei für den zweiten Support- und gleichzeitig heimlichen Publikumshauptact August Burns Red .

August Burns Red begannen da, wo In Hearts Wake aufgehört hatten und brachten bereits nach ihrem ersten Song mit ihrer gewohnten Härte den Posthof im wahrsten Sinne des Wortes zum Kochen. Die Halle verwandelte sich in ein einziges Moshpit, es wurde gesprungen, getanzt, geschrien, geschwitzt und „geschädlt“ was das Zeug hält. Völlig außer Atem, aber dennoch voller Energie blieb nach der fast einstündigen Performance nur noch das Warten auf den eigentlichen Headliner.

Mit einer dramatischen Lichtshow und einem imposanten Intro leiteten die Jungs von Asking Alexandria kurz nach 22:00 Uhr ihre Show ein. Untermalt wurde der eindrucksvolle Auftakt durch das Gekreische zahlreicher Mädels in der ersten Reihe, welche erstmal begeistert ihre Smartphones zückten, um ihre Lieblinge zu fotografieren. Viel Zeit blieb ihnen dafür jedoch nicht, denn, nachdem die letzten Töne des Intros verklungen waren, legte die Band im für diesen Abend gewohnten Tempo los, und verwandelte den Posthof binnen Sekunden in ein einziges Schlachtfeld. Mit im Gepäck hatte die Band einige neue Songs sowie auch ihre gewohnten Klassiker. Man kann von der Musik von Asking Alexandria halten was man will, dass sie trotz – oder gerade wegen des neuen Sängers Denis Stoff – live gewaltig Stimmung aufbringen, konnte spätestens nach den ersten Tönen von „Not The American Average“ niemand mehr abstreiten.

Fotos: Andreas Wörister

 

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Musikliebhaberin | Konzert- und Festivaljunkie | Mediendesigner | Catlady

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