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Upcoming: 27. Internationales Filmfestival Innsbruck

Ende Mai wird Innsbruck wieder zur internationalen Filmbühne. Denn zwischen 29. Mai und 03. Juni lüftet sich der Vorhang für alle Filmliebhaber_innen und eine ausgewählte Palette an internationalen Kinostreifen werden im Leokino sowie Cinematograph gezeigt.

In der 27. Ausgabe stehen das Gastland Georgien sowie das alte/neue Jugoslawien und Serbien als Länderschwerpunkte im Programm des Filmfestivals. Und das liegt nicht nur daran, dass die Hauptstadt Georgiens Tiflis eine der Partnerstädte der Tiroler Landeshauptstadt ist. Schon seit vielen Jahren pflegt das IFFI, kurz für Internationales Filmfestival Innsbruck, eine Partnerschaft mit dem Filmfestival in Tiflis und man tauscht auch einige Filme aus. Moderne Neuerscheinungen und auch eine Reihe historischer Kinofilme, die zu Sowjetzeiten gedreht wurden, finden sich im vielfältigen Programm. Daneben gibt es einen weiteren Schwerpunkt: die 68er-Bewegung, die sich heuer zum 50. Mal jährt. Diese Generation hatte die internationale Kinoszene filmpolitisch sowie filmästhetisch stark beeinflusst. Daher wurde die aktuelle Präsidentin der Akademie der Künste in Berlin Jeanine Meerapfel geladen, die mit einigen Filmen den Versuch zeigt, die deutsche Filmszene umzukrempeln. Diese hatte sie während ihrer Studienzeit in der Ulmer Filmschule mitgestaltet.

Das Internationale Filmfestival präsentiert in diesem Jahr auch große Meister des europäischen und weltweiten Kinos, darunter Goran Paskaljevic und Zelimir Zilnik, die im ehemaligen „Jugoslawien“ ihr Handwerk erlernten, und Fernando Pérez aus Kuba. Wie jedes Jahr sind auch heimische Filmemacher_innen ein fester Bestandteil des Festivals. Zu den Stammgästen zählt beispielsweise Melanie Hollaus, die ihren dritten Film über einen Innsbrucker Stadtteil vorstellt.

Zum jährlichen Programm gehören auch einige Filmwettbewerbe bzw. -preise, die während des IFFIs verliehen werden: Internationaler Spielfilmwettbewerb, Dokumentarfilmwettbewerb, Südwind Filmpreis, Wiener Städtische Publikumspreis sowie ein Ehrenpreis.

Ich freue mich sehr auf meine Tage beim IFFI 2018. Das IFFI zeichnet sich durch die unkomplizierten Begegnungen mit den Gästen des Festivals und allen Besucher_innen aus. Die Freude an der gemeinsamen Auseinandersetzung mit Filmkultur ist spürbar.“, so Johanna Meyer, Teil der Filmjury in diesem Jahr.

Neben den zahlreichen Filmvorstellungen gibt es auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm:

  • Cinema Talks im „Machete“ sowie im „Early Bird“
  • Rooftop Cinema im Nala Hotel
  • Closing Party im Leokino-Foyer

Genauere Informationen zum Programm sowie zu den einzelnen Filmen gibt es auf der IFFI-Homepage 

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Musik- und Festivalliebhaberin aus Tirol, studiert gerade an der Uni Innsbruck

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