Now Reading:

Ahoi! Pop 2019 – ein bisschen Tanzen schadet nie

Wer Halloween mit Tanzen verbringen wollte, kam gestern beim Ahoi! Pop zu 100 Prozent auf seine Kosten. Mit Bands wie Leoniden, Some Sprouts und Paul Jets muss man fast froh sein, dass es noch eine Bühne gibt für die weiteren Tage. 

Seit Jahren ist das Ahoi! Pop ein Fixpunkt für alle Indie-Fans mit Some Sprouts, Paul Jets und Leoniden kam wohl jede*r auf seine Kosten. Mit einer starken Konkurrenzveranstaltung (Halloween) war der Saal doch ganz gut gefüllt und zwischen begeisterten Gesichtern konnte man ab uns zu die ein oder andere gruselige Verkleidung erspähen.

Den Beginn machte die Regensburger Band „Some Sprouts“. Anders wie am Szene Open Air  waren die Outfits weniger gewagt, showtechnisch konnten die Jungs jedoch wie gewohnt so einige bieten. Gefühlt sind Some Sprouts schon seit einem halben Jahr auf Tour und haben in beinahe jedem Europäischen Eckchen gespielt – dass die Musiker auch einen Stop in Linz einlegen gefällt uns somit besonders. Vor allem der Song „Someone you love“ geht direkt ins Ohr.

Der österreichische Act an dem Tag kommt aus Wien – „Paul Jets“. Die drei Musiker*innen werden von sämtlichen Medien als der neuste große Hit gefeiert. Zugegeben auch wir können die Band nur über den grünen Klee loben – ihr aktuelles Album „Alle Songs bisher“ wurde von Rene Froschmayer als großartig empfunden. Die drei Künstler*innen Xavier Plus, Romy Park und Paul Hochhaus waren im letzten Jahr ziemlich fleißig, neben dem eben erwähnten Album haben sie heuer auch eine weitere EP veröffentlicht. Am 27. September erblickte die EP „Vier neue Songs“ das Licht der Welt. Dass sich die drei auf der Bühne wohlfühlen, ist ein Fakt den niemand bestreiten wird. Der*die ein oder andere würde die Band sogar mit Ja Panik vergleichen.

Eine der besten Live-Acts des deutschsprachigen Raumes! Mehr kann man zu den Jungs aus Kiel von „Leoniden“ eigentlich nicht mehr sagen. Zwei Alben hat die Band in den letzten 2-3 Jahren veröffentlicht. Mit diesen knapp 30 Songs haben sie 100.000 von Menschen bereits glücklich gemacht. Die knapp 1.000 gestern im Posthof inklusive. Ob bei Songs wie „People“, „Nevermind“ oder  natürlich „Kids“ , das Publikum zeigte sich textsicher und feierte mindestens genauso hart wie die Jungs auf der Bühne – wenn dies überhaupt möglich ist. So manch einer fragt sich woher die Jungs die Energie nehmen, bei jeder Show so Druck zu geben. So sind sie gefühlt seit 2 Jahren nonstop unterwegs und schaffen es trotzdem jedes Mal sämtliche Bühnen einzureisen. Backstage waren die Jungs vor ihrem Auftritt sehr gechillt und da wurden noch Geschichten bei einem Fläschchen Prosecco ausgetauscht.  Ob es dem edlen Tropfen zu verdanken ist, dass die Band uns mit soviel Elan und Energie überwältigte sei jetzt mal so dahin gestellt.

Ein gebührender Abschluss für den zweiten Tag – heute geht es weiter mit Alice Phoebe Lou,  5K HD,  Bobby Oroza und My Ugly Clementine.

Fotos: Christoph Thorwartl, Lisa Leeb und Andreas Wörister,

 

Share This Articles
Written by

Konzerte - Filme - Bücher - Musik - Kunst // Sozialarbeiterin - Veranstalterin - Redakteurin - Fotografin

Suchbegriff hier eingeben und mit Enter bestätigen