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Geheimkonzert: Aloe Blacc am Red Bull Brandwagen

Heute Abend werden bis zu 950 Linzer Fans Aloe Blacc an einem geheim Ort erleben. Die GewinnerInnen der begehrten Tickets haben bisher nur den Treffpunkt erfahren, von wo sie um 18:30 mit Shuttlebussen zum Konzert gebracht werden. Wir werden von dem konspirativen Ereignis live berichten!

Der US-Soulsänger beehrt Linz heuer schon zum zweiten Mal. Bereits im Frühjahr war er im Posthof zu Gast und erzählte ins in einem Interview, was der Erfolg als Popstar für ihn bedeutet. Heuet Abend wird das Konzert allerdings etwas anders verlaufen. Zusammen mit der steirischen Vorband „Millions of Dreads“ und dem Beatboxer Fii steht Aloe Blacc exklusiv für die GewinnerInnen der SMS-Tickets an einem noch immer geheimen Ort auf der Bühne. Wir sind gespannt!

Es geht los
Die Party beginnt schon am Busbahnhof. Friedlich warten die GewinnerInnen vor den Shuttlebussen und lassen sich vom RedBull-Mobil beschallen. Einige haben mitgedacht und gleich eigene Verpflegung mitgebracht. In zwei Tranchen werden wir jetzt zum Gelände gekarrt. Wo die Reise hingeht ist noch immer geheim.


Die Tour beginnt
Mit dem Bus fahren wir ein bisschen durch die Stadt. Vom Bahnhof am Stadion vorbei und über den Freinberg wieder ins Zentrum. Offensichtlich fährt da wer nach Navi. Aber im Bus ist Schulausflug-Stimmung.


Ein kleiner Wandertag
Vom Landestheater geht’s zu Fuß rauf zum Schloss. Endlich angekommen. Das ist also die geheime Location!


Millions of Dreads
Nach den ambitionierten Anheizer-Versuchen der Ö3-Lady und des RedBull-Brandwagen-Fahrers darf die Grazer Vorband auf die Bühne. Mit einem Crossover-Intro beginnt dann eine gemütliche Reggae-Pop-Mischung mit englischen Hooks und Mundart-Lines. Statt einer silbernen Dose hätt ich nun lieber Liegestuhl, Strand und Caipirinha.


One man show
Eigentlich nur als Lückenbüßer während dem Bühnenumbau unterhält der Beatboxer Fii die Menge. Da Publikumsinteraktion alles ist „singt“ er auf Wunsch auch HeavyMetal-Electro-Mixes und springt wie ein Gummiball am Dach des Brandwagens rum. PS: Bessere Fotos kommen später von Christoph, derzeit muss mein Handy reichen.


Where is my Dollar?
Aloe lässt die Besucher noch ein bisschen warten. Auch wenn sich nun wirklich alle von den Dosen-Bars nach vorne bewegt haben merkt man, dass das volle Kartenkontingent wohl nicht ausgeschöpft wurde. Da hätten noch ein paar hundert Platz. Gekonnt und mit viel Routine bringt der Soul-Sänger dann das Publikum ein bisschen zum grooven. Es nur für ihn selbst ein bisschen eng gemeinsam mit seinen sechs Musikern auf der kleinen Bühne. Nach wenigen Minuten scheint klar zu sein, dass das Publikum musikalisch wohl etwas anderes erwartet hat und nur auf ein einziges Lied wartet. Ihren Dollar bekommen sie wohl erst ein bisschen später.


There is the dollar!
Aloe Blaccs berühmtester Song durfte natürlich als Abschluss des Konzertes nicht fehlen. Das Lied, das bei Ö3 auf und ab gespielt wurde, bildete den Abschluss des wohl ungewöhnlichsten Konzertes dieser Linzer Saison.

Fotos: Christoph Thorwartl 

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Ich bin online und offline unterwegs, mit Kamera, offenen Augen und Ohren. Beteiligt an unzähligen (Web-)Projekten, großen und kleinen Initiativen und Vereinen.

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