Zoom Handyfilmfestival 2012

Zoom Handyfilmfestival 2012

Das Zoom Handyfilmfestival wurde letztes Jahr von Markus Luger (dorf TV) und Martin Loishandl (Jugendzentrum Zoom) organisiert und gestartet. Während hier noch ein Alter von 14-19 Jahren notwendig war, können heuer auch bis zu 26-Jährige teilnehmen.

Ausgangspunkt war die Idee, der gesellschaftlichen Kritik an Mobiltelefonen sowie dem häufigen Filmen mit bitterem Beigeschmack (Mobbing, Mutproben, …) einen neuen Aspekt entgegenzusetzen. Filmwettbewerbe gab und gibt es bereits viele, das Ungewöhnliche war nun, dass nur Handykameras erlaubt waren beziehungsweise sind.

Dazu können nach Absprache Workshops abgehalten werden. Bisher fanden Workshops zu den Bereichen „Handy und Globalisierung“ sowie „Filmisches Know-How“ statt.

Vorgaben sind eine Länge von maximal 3 Minuten und zumindest eine Anlehnung an das Thema „Traum und Wirklichkeit“. Das können Differenzen und Gemeinsamkeiten, der Traumjob, der Traumurlaub, der Realitätssinn und vieles mehr sein. Die Filme des ersten Durchganges spielten vor allem mit Licht-und Schatteneffekten, setzten Musik und Sprache ein oder nicht ein, zeigten mehrere verschiedene Szenen oder Momentaufnahmen.

Für die Jury konnten erneut Remo Rauscher (manchen vielleicht bekannt durch das Crossing Europe Filmfestival), Gitti Vasicek (Jurorin des Marianne-von-Willemer- Medienpreises, lehrt an der Kunstuniversität Linz) und – diesmal neu – Tobias Plank (Mitarbeiter des The Genuine Stores, selbst Filmer) gewonnen werden.

Zu gewinnen gibt es in den drei Alterskategorien (bis 16,17-20,21-26 Jahre) jeweils zwei Kinogutscheine vom Moviemento sowie der Mediathek des Moviemento Linz. Der Publikumspreis, für den auf der Homepage abgestimmt werden kann, besteht aus einer I-Phone- Hülle und einem Kopfhörer von The Genuine.

Einreichungen sind ab sofort bis Ende September möglich. Die Filme werden auf der Homepage www.zoomfestival.at direkt hochgeladen. Hier befinden sich neben weiteren Informationen (zur Jury, Anregungen zum Thema, …) auch die Siegerfilme des Vorjahres und ein Trailer mit Günther Lainer.

Links und Webtipps:

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Katharina ist Sozialwissenschaftlerin und Redakteurin. Sie beschäftigt sich vor allem mit gesellschaftlichen (z.B. frauenpolitischen) und kulturellen (z.B. Film, Theater, Literatur) Themen. Zum Ausgleich schreibt sie in ihrer Freizeit gerne literarische Texte: https://wortfetzereien.wordpress.com/

1 comment

  • Katharina Wurzer

    Kurze Anmerkung: Die Einreichfrist wurde bis zum 1.12.verlängert, die Abschlusspräsentation findet dann am 7.12. statt. Ort wird noch bekannt gegeben.

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