Die YOUKI 14 ist Geschichte. Schade.

Die YOUKI 14 ist Geschichte. Schade.

Am letzten Wochenende ging mit der Youki wieder einmal eines der gemütlichsten Filmfestivals in diesem Jahr zu Ende. Wer schon einmal dort war, kennt sich aus. Alle anderen, die sich für junges Filmschaffen interessieren, sollten über einen Besuch im nächsten Jahr nachdenken.

Youki International Youth Media Festival nennt sich die Veranstaltung mit vollem Namen, und jedes dieser Worte trägt Bedeutung. International, das zeigen die aus der ganzen Welt angereisten Gäste. Youth, weil sich die FilmemacherInnen des Wettbewerbsprogramms alle zwischen 10 und 26 Jahren bewegen.

Media, weil es hier nicht nur um Filme geht. In der Mixtape-Tauschbörse konnten personalisierte CDs und Kassetten angehört und ausgetauscht werden, es gab Magazine zu lesen – und auch zu schreiben: So wird die Festivalwoche noch in einem eigenen Youki-Magazin zusammengefasst werden. Daneben konnten noch die Media Meetings und Workshops zu den Themen Skate-Video, Hörspiel und Sounddesign besucht werden, um nur einige große Programmpunkte zu nennen.

Natürlich wird auch gefeiert. Beim Wort Festival kommen die Erinnerungen an die Nightline, die jedes Jahr wieder mit feinen Bands aufwarten kann und nicht selten in ausufernden Partys endet. (Wahlweise wird dann der Kater bei den vormittäglichen Filmscreenings im Schl8hof auskuriert oder das Feld fürs Erste den Welser Schulklassen überlassen.)

Ach ja, Wels, das fünfte Wort quasi. Hier gehen die Meinungen auseinander. Und doch ist es bemerkenswert, was die Stadt, die die meisten Menschen wohl mit „ganz nett“ abtun, an Kulturprogramm zu bieten hat. Das neu eröffnete Medien Kultur Haus zum Beispiel, das erstmals zwei voll ausgestattete Kinosäle beherbergt – was kann es Schöneres geben für die Youki?

Und was kann es Schöneres geben als die Youki? Natürlich könnte an dieser Stelle noch vieles mehr geschrieben werden, aber irgenwann braucht ein immer beschäftigter subtext-Redakteur auch einmal seine Ruhe. Für jene, die den Rest nicht mit persönlichen Erinnerungen ausfüllen können, gibt es abschließend noch ein paar Impressionen vom Festivalalleben.


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