Fettes Brot: Teenager vom Mars im Posthof

Fettes Brot: Teenager vom Mars im Posthof

Nach kurzer Pause und dem Soloalbum von König Boris (der König tanzt) war es nicht klar, ob Fettes Brot wieder gemeinsame Wege gehen werden. Doch zur Erleichterung vieler Fans trafen sich die drei wieder im Studio, um das Album „3 is ne Party“ zu produzieren – mit anschließender Tour. Zu dieser kam es jedoch nie, denn Fettes Brot veröffentlichten, von oben bis unten mit Elan gestopft, gleich noch ein zweites Album namens „Teenager vom Mars“. Eine Tour war so natürlich unausweichlich näher gerückt. Und was für eine Tour!

Aber mal der Reihe nach. Als Tourbegleitung im Posthof Linz war Fatoni mit von der Partie, welcher bereits zwei Wochen zuvor den großen Saal kennen lernen durfte. Damals jedoch mit nur einem Bruchteil der BesucherInnen. Entsprechend konnte man Fatoni den Spaß ansehen vor so vielen HipHop-begeisterten Linzerinnen und Linzern zu spielen. Diese kannten zwar größtenteils den Herrn auf der Bühne nicht, ließen sich aber sofort von Fatonis Songs und seinem grandiosen Freestyle mitreißen. 30 Minuten vom feinsten!

Fettes Brot bestieg unter tosendem Applaus die Bühne und verließen diese auch nicht so schnell wieder. Ganze 22 Songs ließen sich auf der Setlist zählen. Im Grunde klar – bei mittlerweile acht Studioalben und unzählbar vielen Hits hätte das Set gerne nochmal so lang sein können. Die Songauswahl selbst ging jedoch – nach alter Fettes Brot-Manier – quer durch das Gemüsebeet. Zwischen die alten Klassiker wie „Jein“, „Emanuela“ oder „Nordisch by Nature“ wurden immer wieder Songs der neuen Alben eingestreut. Alle mit dem potential, bei der nächsten Tour selbst schon wieder als Klassiker zu zählen. Die Hits, die es nicht auf die Setlist geschafft hatten, wurden in einem phänomenalen Medley verpackt.

Die Pause tat Fettes Brot also mehr als gut – vom aufhören wird nun wieder für lange Zeit nicht die Rede sein. Linz bebte!


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Benedikt ist verantwortlich für die Organisation der junQ.at-Veranstaltungsreihe qlash.at und hält auch subtext.at technisch in Schuss. Er studiert derzeit an der Kunstuniversität Linz und gibt alles für ein paar Takte gute Musik.

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