Fotostrecke: Erstes Linzer Massenbetteln

Fotostrecke: Erstes Linzer Massenbetteln

450 TeilnehmerInnen – eine für Linzer Demonstrationsverhältnisse überraschend hohe Zahl – fanden sich an einem sonnigen Samstagnachmittag ein, um gegen das von der oberösterreichischen Landesregierung geplante Bettelverbot zu protestieren.

Initiiert wurde die Aktion von der „Bettellobby OÖ„, einem Zusammenschluss an Organisationen, die gemeinsam gegen dieses geplante Verbot vorgehen wollen. Die Bettellobby Oberösterreich hat sich die Abschaffung sämtlicher Bettelverbote zum Ziel gesetzt und tritt gegen die Kriminalisierung von bettelnden Menschen ein. Ihr Leitbild orientiert sich deshalb auch an dem Satz „Bekämpft die Armut und nicht die Armen“. Die bei der heutigen Aktion erzielten Einnahmen wurden an die ARGE für Obdachlose übergeben – bei den Passanten wurde sie mit gemischten Gefühlen gesehen.

Fotos von Christoph Thorwartl

Fotos von Lukas Friesenecker

Fotos von Andreas Kepplinger

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geschrieben von

Musikliebhaber. Vinyl-Nerd. Konzertfotograf. Biertrinker. Eishockeyfan. "Systemerhaltende" Krankenschwester - wohl auch deshalb manchmal (zu) zynisch.

10 comments

  • Walter

    Betteln ist KEIN Menschenrecht (aggressives Betteln chon gar nicht) und sollte verboten werden. Aggressives Betteln gehört mit sofortiger Abschiebung bestraft werden! Bettler sind assoziale, kriminelle Elemente, die eliminiert gehören!

    • DeadManWorking

      Wie stellst du dir dieses „Eliminieren“ konkret vor?
      Erzähl bitte!

    • Und du glaub es gibt keine Österreichischen Bettler? Wohin willst du die denn abschieben ?

    • barbar63

      1. Betteln ist in der einen oder anderen Form ganz sicher eine der ersten + grundlegendsten Möglichkeiten des Menschen, sein Überleben zu sichern – in diesem Sinne wohl auch ein Menschenrecht.
      2. Walter ! Schau an was Du schreibst + dann: verpflichtende Deutschkurse für Inländer (wie Dich). Lern Deine eigene Sprache, bevorst Dich so aufblast !

    • Walter, ich gehe davon aus, dass du mit deinem Posting und den darin verarbeiteten extremen Forderungen einfach nur provozieren möchtest. Eine in Österreich durchaus gängige Strategie … nur einem gedeihlichen Miteinander hilft das nicht. Lustig ist auch, wie aus einer Armuts-Diskussion eine Migrations-Diskussion konstruiert wird. In Wirklichkeit gibst du mit deinen recht(en) wirren Gedanken nur zu, dass MigrantInnen in Österreich oftmals am unteren Ende der sozialen Pyramide stehen was zu Kriminalität führt – woran dringend etwas geändert gehört.

      Unreflektiert und dumm auf Menschen denen es schlecht geht hinzutreten, zeugt von begrenzten geistigen Kapazitäten.

  • […] Gleich drei Fotografen hat das online Magazin subtext.at losgeschickt, die Bilder finden sich auf der Seite http://www.subtext.at/2011/03/fotostrecke-erstes-linzer-massenbetteln/ […]

  • Daniela

    schöne initiative… kann ich nur unterstützen! fotos sind ebenfalls sehr gelungen, möcht ich am rande erwähnen!

  • El Pablo

    In Linz ist die Aufregung über das Betteln tatsächlich mehr als nur ein bisschen lächerlich. In Wien hat das allerdings Ausmaße erreicht, die kein Spaß mehr sind. Man kann in keinem Lokal sitzen, ohne dass alle paar Minuten irgend wer Geld haben will, man kann keine Straße entlanggehen, ohne alle 20 Meter angeschnorrt zu werden (und dazwischen kommen gefühlte 20 ‚Heeee, kennst du die Umwelt?!‘-Greenpeace-Nervensägen).

    Man ist keine rechtsrechte Drecksau, wenn einem das auf den Geist geht. Natürlich sollte das Betteln erlaubt sein, aber sich so aktiv dafür einzusetzen finde ich schon fragwürdig.

  • […] 3 Beim ersten Linzer Massenbetteln waren knapp 450 BettlerInnen am Taubenmarkt unterwegs. Auf subtext.at sorgte der Bericht mit den […]

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