Fotostrecke: Klangwolke 2011 „Feuerwelt – eine Science-Fiction“

Fotostrecke: Klangwolke 2011 „Feuerwelt – eine Science-Fiction“

Das zur Tradition gewordene Spektakel im Donaupark hat sich heuer nach 30 Jahren inhaltlich auf das Wesentliche reduziert. Die tausenden Besucher kommen ja letztlich doch nur wegen des Feuerwerks nach Linz. So wurde heuer die Story rund um eine 60minütige Pyro-Show gestrickt.

Brot und Spiele.. nur ohne Brot.. so kann man die Klangwolke 2011 bezeichnen. Rund um eine abstruse Alien-Story wurde ein verwechselbarer und beliebiger Klangteppich gelegt, und zu diesem bunte Lichter in den Himmel geschossen. Viel Lärm um nichts, aber 120.000 BesucherInnen hat es gefallen.

Ob dies die richtige Richtung ist, in die die Klangwolke in den nächsten Jahren steuert?

www.klangwolke.at

Photos: a_kep, Christoph Thorwartl, Benedikt Reiter, Kathi Knott

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photographer, designer, journalist

12 comments

  • Enjoy-Linz

    Super!
    Einfach genial dieses Spektakel!

  • scheinheilig

    Die Klangwolke gestern hat die Leute in Linz begeistert und einem Großteil wirklich sehr gut gefallen. Viele standen gebannt mit Gänsehaut an der Donau und starrten in den Himmel – meiner Meinung nach war sie so, jeden Cent wert den sie gekostet hat.

    Manch andere (ebenso teure) Inszenierungen der vergangenen Jahre konnten das ja nicht von sich behaupten…

  • darkside

    Diese Klangwolke war wohl wirklich jeden Cent wert – bei kolportierten 600.000 Euro Budgetrahmen (incl. Kinder- und Klassikklangwolke) ergeben das pro staunenden Besucher 5 Euro, da soll noch wer Verschwendung sprechen, die findet garantiert wo anders in viel größerem Ausmaß statt.

  • werner Leutner

    Klangwolke (Musik sowie Feuerwerk) waren fantastisch.
    Aber einigen „pseudo-Intellektuellen“ war es wohl nicht cool genug! -geht lieber arbeiten u. Steuern zahlen, dann wäret ihr am Abend über so eine gelungene Abwechslung auch dankbar.
    -zu den Fotos: nächstes mal die Farbtemperatur manuell
    einstellen, dann haben die Fotos auch Farbe – und näher ran ans Motiv-meine Damen u. Herrn Fotografen!

    • Wir arbeiten, zahlen Steuern, und haben nebenbei noch genug Idealismus mit Jugendlichen (SchülerInnen und StudentInnen) dieses Projekt hier zu betreiben.
      Den Wert dieses Engagements werden Sie allerdings wohl kaum verstehn können da Sie ja durch arbeiten und Steuern zahlen schon dermaßen abgestumpft sind daß Sie sich von ein paar bunten Lichtern am Himmel blenden lassen.

      Jedem sei seine Meinung gegönnt, die Beigeisterung der Massen ist genauso verständlich wie sie absehbar war. Doch mit Ihrer Aufregung über eine kritische Auseinandersetzung mit der Veranstaltung, Ihrem kleinbrügerlichen Totschlagargument Arbeit&Steuern sowie Ihrer „Kritik“ an den Fotos disqualifzieren Sie sich allerding selbst. Oder um in Ihrer Diktion zu bleiben: „Machs doch selbst mal besser“

    • Christoph Thorwartl

      geht lieber arbeiten u. Steuern zahlen“ – Sie kennen uns nicht, wissen nicht, was wir hauptberflich tun, und maßen sich an, uns als „Pseudo-Intellektuelle“ zu bezeichnen, denen die Veranstaltung nicht „cool“ genug war? Zu Ihrer Beruhigung: wir zahlen wirklich alle Steuern, denn reich genug, um eine Stiftung zu eröffnen, sind wir alle nicht. Die Kritik ist also nicht nur letztklassig, sondern auch unangebracht. Aber bitte, sie sei Ihnen ungenommen.

      Was ich auch versichern kann: man muss kein „pseudo-Intellektueller“ sein, um eine Veranstaltung nicht „cool“ zu finden. Wiederum zu Ihrer Beruhigung: wir haben auch so Spaß am Leben und üben trotzdem Kritik an der Klangwolke! Unglaublich, was? Nebenbei ist „cool“ für uns kein Kriterium zur Bewertung einer Veranstaltung, und genauso, wie sie Ihnen gefallen hat (und ich gönn es Ihnen, denn Abwechslung vom Berufsalltag ist wirklich nötig!), darf es uns auch missfallen haben.

      zu den Fotos: „stellt doch mal die Farbtemperatur ein und geht näher ran ans Motiv“ ist gut gemeint, danke für die Kritik, wir sind immer aufgeschlossen. Auch hier kann ich Sie beruhigen: Wir sind allesamt keine professionellen Fotografen, Sie brauchen sich also nicht zu fürchten (ich gehe davon aus, dass sie mit der Materie der Fotografie enger verbunden sind). Die Resonanz zu den Fotos von subtext.at ist aber normalerweise diametral zu der Ihren, so viel kann ich verraten. Und eine kleine persönliche Anmerkung sei gestattet: Ich selber war mit Absicht nicht „näher am Motiv“, für mich sind meine Fotos so wie sie sind (und wenn sie ihnen missfallen, sei es Ihnen ungenommen) in Ordnung – ich muss ja nix verdienen damit und nur meinen Ansprüchen genügen.

  • werner Leutner

    zzzz…zzzz…
    Bei der eigenen Leistung ist man also nicht so kritisch wie bei der Arbeit anderer….
    Habe mir auch keine andere Reaktion als obige 2 Antworten erwartet, man muß ja heute auf alles draufhauen, damit man der Welt beweisen kann, welcher Kerl da auf die Gesellschaft zukommt!!!
    Übrigens: ich bin seit 25 Jahren in einem „kreativen Beruf“ tätig (-selbstständig) und weis daher nur zu gut, daß kritisieren alleine noch lange keine Rechtfertigung dafür ist alle andersdenkenden als „abgestumpft“ zu bezeichnen.
    Aber das ist wohl das Recht der Jugend (+Studenten)
    diese Dinge so zu sehen.
    PS: was habt ihr für Arbeitszeiten, das Ihr euch so schnell
    zu meiner Meinung äußern könnt? (10:59 +11:46)

    • vorweg: es soll Leute geben, die keinen Montag-Freitag von 8-17 Uhr Job haben…

      Weiters: Kritische Auseinandersetzung – und nichts anderes ist diese Kritik an dieser Veranstaltung – hat nichts mit der Befriedigung des eigenen Egos zu tun.

      Zu ihrer Aussage: „Übrigens: ich bin seit 25 Jahren in einem “kreativen Beruf” tätig (-selbstständig) und weis daher nur zu gut, daß kritisieren alleine noch lange keine Rechtfertigung dafür ist alle andersdenkenden als “abgestumpft” zu bezeichnen.
      Aber das ist wohl das Recht der Jugend (+Studenten)
      diese Dinge so zu sehen.“
      Mit Ihnen nicht übereinstimmende Meinungen – und um nichts anderes geht es hier – sind übrigens auch keine Rechtfertigung dafür, andere als „Pseudointellektuelle“ zu bezeichnen und „gehts was arbeiten und zahlts Steuern“ zu fordern. Und es ist nicht das „Recht der Jugend“, etwas so zu sehen, es ist das Recht jedes Einzelnen. Im Übrigen sehe ich die Arbeit eines ehrenamtlichen Onlinemagazins in der Tat anders als die eines Großprojektes wie die Klangwolke, das würde aber zu weit führen.

      Ich glaube aber, dass wir es dabei belassen können, dass hier zwei völlig entgegengesetzte Meinungen vorhanden sind. Das ist gut so, denn Meinungspluralismus sind eine der Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft.

  • werner Leutner

    Hat mich gefreut mit Ihnen kommunizieren zu dürfen.

  • Lieber Herr Leutner,

    ich habe Ihre bisherigen Wortmeldungen amüsiert verfolgt und freue mich über Kommentare wie die Ihren, schließlich persiflieren Sie sich damit selbst.

    Ich finde es recht befremdlich, wenn sich ein erfahrener Haudegen mit 25 Jahren äußerts wertvoller Berufserfahrung auf einem Medium das auf Jugendliche und junge Erwachsene ausgerichtet ist derart echauffieren kann wie Sie, woher Ihre latente Aggression gegen Studenten kommt ist mir ebenfalls nicht nachvollziehbar.

    Ich halte es für großartig, dass Sie unser Medium rezipieren und mit Feedback unterstützen. Allerdings zeugt es von einem sehr überschaubaren Horizont, wenn Sie praktisch jedes Argument mit „zahlt doch Steuern“, „ich zahle Steuern“, „Steuern hier, Steuern da“ einleiten.

    Schlussendlich tut es in dieser Diskussion nichts zur Sache, Ihrer Argumentation folgend wäre, dann ja auch jeder Schüler einer höheren Schule ein, wie Sie es ausdrücken „Pseudointellektueller“, schließlich würde ja eine Lehre als Alternative zur Auswahl stehen, die in eine frühere Erwerbstätigkeit führt und somit früher eine Steuerpflicht nach sich zieht.

    Um Ihre abstruse Argumentation aufzugreifen. Nachdem unter den Zuschauern der Klangwolke nicht nur Linzer zugegen waren, müsste die Stadt Linz jetzt eigentlich eine Solidarabgabe der umliegenden Gemeinden einfordern, denn wie kommt der Linzer Steuerzahler dazu auswärtige Besucher dieses großartige Spektakel zu finanzieren. Dieser Rechnung folgend, sind nun alle Linzer die von einer Teilnahme an der Klangwolke abgesehen haben um eine Subvention der Stadt umgefallen und sollten hier ausgleichende Gerechtigkeit fordern. Was ist, aber dann mit den vielen Kindern, Jugendlichen und den unsäglichen Studenten, die völlig kostenlos ein einstündiges Feuerwerk erleben durften. Von Gerechtigkeit keine Spur!
    Doch damit nicht genug: es wir unerwartet noch viel komplexer, zur Zeit der ARS sind jede Menge internationale Gäste in Linz zugegen, darf die Stadt Linz entsprechende Rechnungen für die aus Steuergeldern finanzierte Klangwolke an die Regierungen der Besucher aus Drittländern übermitteln, und wer trägt dann die Kosten für den bürokratischen Aufwand? Sie sehen, wir haben es hier wirklich mit einem Dilemma zu tun. Eine Lösung wird wahrscheinlich nur über eine, vom Gemeinderat eingesetzte und aus Steuergeldern finanzierte Expertenkommision zu finden sein, die selbstverständlich SIE aus Ihrem Steuerbeitrag bezahlen werden.

    Ein braver Steuerzahler, 6 Jahre Berufserfahrung, ebenfalls im Kreativbereich tätig, kein Student und trotzdem nicht verbittert.

  • werner Leutner

    Lieber Herr Friesenegger,

    Es ist faszinierend, was sich in den Köpfen gewisser Menschen manchmal alles so zusammenbraut.
    Wahrscheinlich sind sie geistig unterbeschäftigt.

    Zu Ihrer Aussage:
    „Allerdings zeugt es von einem sehr überschaubaren Horizont, wenn Sie praktisch jedes Argument mit “zahlt doch Steuern”, “ich zahle Steuern”, “Steuern hier, Steuern da” einleiten.“
    Ich kann dieses Argument nur einmal in meinen Zeilen finden!? -Brille:-)

  • […] 1 Der Bericht über die Klangwolke 2011 “Feuerwelt – eine Science-Fiction” wurde wohl nicht nur wegen der Fotos sondern auch wegen der Kritik an dem pyrotechnischen […]

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