Mit der Sunnseitn beschert die Local-Bühne Freistadt der örtlichen Braucommune bereits seit Jahren eine Musikveranstaltung der besonderen Art. Wenn im Mühlviertel authentische Volkmusik auf auf alternative Klänge und feinste Elektronik stößt, sind die Tanzböden schnell gefüllt.

Im Brauhaus gleich vor den Toren des mittelalterlichen Stadtgrabens wird seit 1770 Bier erzeugt. Doch einmal im Jahr verwandelt sich das Areal zum Sunnseitn Festival und bietet auf 5 Tanzböden unterschiedlichste Musik. So bunt wie die Klänge ist auch das Publikum: Da mischt sich die Volkstanzgruppe Treubach schon mal unter die Fans von Ogris Debris. Rangleklods (die Dänen mit dem unaussprechlichen Phantasienamen) waren für viele BesucherInnen wohl mit der Grund, nach Freistadt zu kommen – das Festival bürgt nun mal für Qualität. Der wuchtige Klang, die tiefe Stimme und die pompösen Bässe füllten schnell die Lagerhalle der Brauerei. Danach kam Kristian Davidek zum Zug, diesmal mit einer Extraportion Drums dabei – ein interessantes Experiment.

Ab Mitternacht wurde der Tanzboden 5 am Juche eröffnet. Erwin und Edwin machten elektronische Blasmusik und wirkten dabei wie die Parov Stelar Schülerband. Nicht falsch verstehen, die Stimmung war großartig. Wer danach noch Energie zum Tanzen hatte, wurde von Ahoi Boi, Disco Demons und Aka Tell bis in die Morgenstunden wachgehalten.

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