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Crossing Europe 2015: The Reaper

Crossing Europe 2015: The Reaper

Einer Frau geht der Tank aus, es ist Nacht und sie befindet sich irgendwo am Land. Ivo, ein älterer Mann, nimmt sie ihm Traktor mit zur Tankstelle. Der Arbeiter dort erzählt ihr, dass Ivo einst im Gefängnis saß, da er eine junge Frau vergewaltigt hatte.

Die Frau entscheidet sich trotzdem, mit ihm mitzufahren. Die Situation ist angespannt und Ivo merkt das auch und weiß wieso. Er flüstert ihr nur zu, dass die bereits lange Zeit her ist. Beim Auto angekommen findet sie ihre Schlüssel nicht. Ivo findet sie und steckt sie aber ein. Sie fahren gemeinsam zu seiner Wohnung in einem Fabriksgebäude. Von dort aus ruft sie den Schlüsseldienst, jedoch nicht die Polizei. Sie gehen Tee trinken in seine Wohnung und essen ihre Schokolade. Die beiden verstehen sich ganz gut, als plötzlich die Polizei an der Türe klopft.

Der Tankwart Juric hat die Polizei gerufen, da er ein schlechtes Gefühl hatte, vor allem da ihm die Frau versprochen hat, zur Tankstelle zu fahren. Dort ist sie aber nie aufgetaucht. Er ist währenddessen auf einer Party verlässt diese jedoch um zur Polizei zu fahren und nachzufragen, ob etwas gewesen ist.

Die Polizei geleitet die Frau zum Auto. Bevor sie Ivo aus seiner Wohnung verlässt, gibt er ihr noch die Schlüssel. Niemand weiß so recht wie man reagieren soll. Die Polizei begibt sich wieder aufs Revier. Dort treffen sie Juric und erzählen ihm, dass alles in Ordnung sei.  Ein erneuter Einsatz der Polizei findet am Ende des Filmes statt, mit welchen wohl kaum ein Zuschauer gerechnet hätte.

The Reaper erzählt eine Geschichte aus drei Blickwinkeln. Wie diese drei zusammenspielen ist völlig klar. Die vielen Nebengeschichten sind teilweise allerdings unnötig und leider tragen viele Szenen gar nicht dazu bei, den Charakter besser kennenzulernen. Der Charakter von Juric ist eine sehr zweischneidige Sache, da er wie der Held wirkt (und auch so aussieht), aber er eigentlich an der Tragik sehr viel beiträgt. Das Ende kommt auch recht überraschend und hätte ich mir irgendwie anders gewünscht. Was sich wirklich gut zeigt in diesem Film ist, wie die Menschen immer noch an de Problemen vom Krieg hängen und wie man sich das Leben in slawischer Region vorstellen kann.

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